Zusammenfassung: KWL-Fehlermeldung: Zu hoher Druck bei Fortluft | Heizungstechnikforum auf energiesparhaus.at
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KWL-Fehlermeldung: Zu hoher Druck bei Fortluft (Zusammenfassung)

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22.8.2019 - 2.12.2023
Zusammenfassung aus 47 Antworten von 11 Autoren
Ich habe gestern von meiner Q350 die Fehlermeldung erhalten, dass der Druck bei der Fortluft zu hoch ist und man Filter, Ventile etc. prüfen soll. Ein Blick in die App hat mir auf der Normstufe 2 (220m3/h) folgende Werte gezeigt:
Zuluftventilator: ca. 1.800 rpm, 48% Leistung
Fortluftventilator: ca. 2.600 rpm, 63% Leistung
Energieverbrauch aktuell 61W
205m3/h - Schallbegrenzung aktiviert

Ich finde die Ventilatordaten auffällig und habe - erfolglos - bereits folgende Maßnahmen und Kontrollen vorgenommen:

1. Beide Filter am Gerät getauscht: Der Filterwechsel (laut Voreinstellung alle 6 Monate) wäre schon vor 2 Monaten fällig gewesen, ich zögere diesen aber hinaus. Die Außenluft wird bereits durch den Kiesspeicher-Luftbrunnen gereinigt, an den raumseitigen Abluftventilen sind Filtervlies-Scheiben eingesetzt, die Gerätefilter sehen auch nach 8 Monaten noch ziemlich schön aus. Die Ventilatorleistung war danach 47 bzw. 67%.
2. Ich habe exemplarisch jene 4 Abluftventile kontrolliert, die den meisten Durchsatz haben. Die Filtervliese waren nur wenig verschmutzt, ich habe alle erst vor 3 Wochen getauscht. Ein Herausnehmen eines einzelnen Vlieses hat keine Reaktion bei den Leistungswerten in der App ausgelöst. 
3. Die Fortluft geht über einen kleinen, separaten Lichtschacht raus. Sichtkontrolle - keine Auffälligkeiten.

Ergänzen möchte ich:
Vor 2 Wochen war endlich, nach monatelangem Herumstreiten mein Installateur da und hat einige Sachen in Ordnung gebracht. Dabei hat er auch folgende Korrekturen an der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] vorgenommen: Für Zu- und Abluft jeweils den fehlenden Schalldämpfer ergänzt (von Zehnder/Wernig), die Rohre von und zum Gerät für Außenluft, Zuluft und Abluft von gedämmten Folienrohren auf Spirorohr getauscht (Fortluft nicht, weil wegen Platzmangel nicht realisierbar) und das Außenluft-Spirorohr mit Armaflex isoliert. Es wurden die Luftmengen an allen Ventilen gemessen und wo notwendig korrigiert sowie insgesamt die Normstufe 2 um 30m3/h angehoben, um die Wohnkellerräume etwas mehr belüften zu können.

Da diese Arbeiten aber schon vor 2 Wochen vorgenommen wurden und bis gestern keine Fehlermeldung gekommen ist, scheint es mir abwegig, dass es hier einen Zusammenhang geben könnte. 

Wer weiß Rat?

In einer Diskussion über Probleme mit einer zentralen Wohnraumlüftung (KWL) wurden verschiedene technische Aspekte erörtert. Nutzer berichteten über Schallbegrenzungen und variierende Luftmengen in Abhängigkeit von Drosselklappen und Filtern. Es zeigte sich, dass eine fehlerhafte Ventileinstellung, die nicht optimal auf die Anlage angepasst war, zu Fehlermeldungen führte. Vorschläge zur Verbesserung der Luftmengenregelung wurden gemacht, inklusive der anschließenden Beobachtung der Betriebswerte. Außerdem verdeutlichte jemand, dass die Reinigung der Druckrohre entscheidend sein könnte, um eine effiziente Funktionsweise der Anlage sicherzustellen.

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