Ich verfolge das Forum hier schon länger und bin eigentlich Dank der guten Beiträge für mich schon zum Ergebnis gekommen.
Beim letzten Installateur kam dann wieder das Reset.
Ausgangssituation:
EFH 136m2, Kollektorfläche 270m2, Lehmboden
4 Personen, 300l Warmwasser
Energieausweis wird gerade erstellt, die Installateure haben anhand der Plandaten und der Bauteile die Heizung abgeschätzt (würde es mal so beschreiben)
3 Installateure meinten, Erdwärmekollektor ist kein Problem.
Einer meinte gleich zu Beginn : da geht sich nur mehr eine
LWP LWP [Luftwärmepumpe] aus. Erdwärme ist zu knapp.
Beim Erdwärmekollektor hat mir ein Installateur 2x 100 Meter für die 6 kW Pumpe errechnet, die zwei anderen 3x100 Meter für die 8 KW Anlage. 6kw wären lt. Vailant ausreichend.
Die anderen 2 meinten, 8 kW wäre besser, da Leistungsreserven vorhanden wären und der Boden dadurch mehr geschont wird.
Dazu kommt noch, dass die Erdwärmepumpe eine Kühlfunktion hat und der Boden im Sommer damit regeneriert werden kann (dass wäre für mich interessant, Kühlung wäre für mich nicht notwendig).
Grabenkollektor würde mir zwar gefallen, bei uns kann den aber keiner herstellen (scheidet daher aus)
Tiefenbohrung habe ich auch überlegt. Kostet ca. € 8.500 mehr als Erdwärme oder
LWP LWP [Luftwärmepumpe] und rechnet sich für die nächsten 30 Jahre nicht wirklich.
LWP ist sicher nicht so effizient wie Erdwärme, hätte aber den Vorteil, dass die Fläche mit Sträucher und Bäumen bepflanzt werden kann. Auch müsste der Grund nicht aufgegeben werden.
Der Nachteil wäre aber die Effizienz bei niedrigen Temperaturen (lt. Norm - 11.2 Grad) sowie die Lärmentwicklung.
Vorgabe ist 40 dB in 4 Meter Entfernung.
Wenn ich den Temperaturschnitt der letzten 10 Jahre heranziehe, hätten wir im Jänner -1.2 Grad (wobei hier schon 3-5 Tage Temperaturen von - 7 dabei waren).
Dazu kommt allerdings, dass im Spätherbst und Winter Bodennebel vorherrscht. Da habe ich dann die Bedenken, dass die Außeneinheit beeinträchtigt werden könnte.
Bei der Dimensionierung habe ich im Forum gelesen, kann die Leistung der Erdwärmepumpe im Bereich der errechneten Heizlastermittlung liegen. Die
LWP LWP [Luftwärmepumpe] sollte aber eine Nummer größer gewählt werden, um ausreichend Leistung bei niedrigen Temperaturen zu haben (wäre allerdings dadurch nicht so effizient)
Wenn die Heizlastermittlung steht wird es es genauer aber wie ist eure Einschätzung?
Ist die Auslegung der Kollektorfläche plausibel?