Offerten und Heizlastberechnung
Wann muss Was gemacht werden? Mein Beitrag zum Thema „Warum gibt es solche Unterschiede bei Unternehmerofferten?“
Dazu muss ich ein wenig ausholen.
Offertstellung läuft ja – in der Regel – so ab. Beispiel Heizung.
Teil 1 Die Offerte:
Der Bauherr geht zu ein, zwei, drei Unternehmern. Jeder macht einen oder zwei Vor-schläge und den jeweiligen Preis dazu.
Soweit – so klar.
Aber auf welcher Basis wird jetzt diese Offerte erstellt?
Entweder – aus meiner Sicht der Idealfall - bringt der Bauherr ein genaues Projekt mit. Was, Wie gross, Wo, Wann und Warum gemacht werden muss! Jeder Unternehmer kann seine Offerte dafür abgeben. Und diese Offerten sind untereinander ver-gleichbar.
Oder – und das scheint bei den meisten hier im Forum der Fall zu sein – der Bauherr gibt jedem der Kandidaten einen Plan. Und die Offertsteller machen Vorschläge und offerieren dann was sie für gut und richtig halten.
Jeder findet was Anderes gut und richtig. Nicht unbedingt vergleichbar. Aber, bis hierhin, reichen als Basis der Plan und die Daten aus dem Wärmeschutznachweis. Über Flächen und Rauminhalte wird halt „geschätzt“ und mit „Erfahrungswerten“ gearbeitet. Das ist für das Projekt und die auch ausreichend genau.
Teil 2 Die Heizlastberechnung:
Der Unterschied zum Energieausweis ist – im Wesentlichen – das beim
EA nur die Aussenhülle insgesamt erfasst wird beim
HB jeder Raum für sich berechnet werden muss. Und das ist auch für ein EFH ein nicht unerheblicher Aufwand.
Fazit: Es kann keiner ernsthaft annehmen, dass der Unternehmer für eine Offerte eine Heizlastberechnung macht. Diese muss er
zwingend erst nach Erhalt des Auftrages und als Grundlage für die Dimensionierung der Heizung machen. Und in seiner Offerte halt auch eingerechnet haben!
In diesem Sinne
HDE
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In der Diskussion wird die Notwendigkeit einer Heizlastberechnung für Angebote von Heizungsbauern thematisiert. Ein Teilnehmer betont, dass eine ordentliche Beratung und Transparenz wichtig sind und weist darauf hin, dass viele Unternehmer ungenau rechnen. Ein weiterer Teilnehmer kritisiert die Varianz der Angebotspreise und fordert eine transparente Preisgestaltung. Der Gedanke, dass der Heizungsbauer erst nach der Planung eine Heizlastberechnung durchführen sollte, wird ebenfalls geäußert. Grundsätzlich besteht Einigkeit darüber, dass eine Heizlastberechnung für präzisere Angebote notwendig ist, auch wenn nicht alle Anbieter diese durchführen.
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