Beiträge zum Thema "pellets" im Diskussionsforum

brink schrieb am 17.01.2019 07:58:54:


Sibelius01 schrieb: um maximale Energieeinsparung / keine fossilen Heizungen / möglichst WP....

Ich habe den Teil bisher auch so verstanden: Möglichst kein CO2 produzieren


 falsch verstanden. keiner baut sich eine wp statt holz/pelletsheizung ein, um co2 zu sparen. 
rede mal mit mackica.. 
--
@mhmamb +1

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rocco81 schrieb am 23.12.2018 20:05:34:


heislplaner schrieb: die meisten mit lwp sowieso als backup einen kaminofen reinstellen


 Und damit die Kosten für Kamin und Rauchfangkehrer erst wieder haben.
In der richtig kalten Zeit wenn sich der Stromzähler schnell dreht wird dann alles mögliche Klump im Schwedenofen verheizt. 



heislplaner schrieb: das zu kalte badezimmer ist eine reine planungssache und hat mit der quelle nix zu tun


Ja, aber wennst es im Bad 2° wärmer willst als im restlichen Haus bedeutet das daß auch die VL Temperatur um 2° angehoben werden muss.
Das wollen die meisten mit WP nicht weil es ihnen dann den Wirkungsgrad zusammen haut, besonders bei einer LWP.
Der Pellets Heizung ist es ziemlich egal ob sie mit 2° mehr fährt.

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dyarne schrieb am 19.12.2018 13:49:48:


rocco81 schrieb: Der Insti startet im Normalfall das im Gerät hinterlegte Standardprogramm...


es kann gar kein standardprogramm geben - bloß default einstellungen.
genausowenig wie eine standardheizkurve oder eine standardverschiebung...

nach önorm ist auf auslegungstemperatur auszuheizen, die kann durchaus von haus zu haus abweichen.

nach önorm ist der estrich pro tag um maximal 5K aufzuheizen. das impliziert daß er dort abzuholen ist wo er liegt. im winter kann das ausheizprogramm bsplw bei 15° starten, im sommer bei 25°...

man kann 3° sprünge statt der 5° sprünge (normatives maximum) machen, oder 2 statt einem tag freigeben, je nachdem mit wieviel leistung der wp man wieviel haus ausheizen will. oft ist das splitting nach geschoßen sinnvoll.


rocco81 schrieb: Das gilt vielleicht für Ziegel + WDVS aber nicht beim 50er.


und wie das für 50-er ziegel gilt.
unverputzt liegt außenluft am innenputz an - die stoßfugen werden ja trocken gestoßen.

ich habe dutzende monitorings wo im ersten jahr unverputzt bis zu doppelter leistung gefragt war (5° höhere vl-temperatur), die bewohner trotzdem über mangelnde gemütlichkeit geklagt haben.

es gibt ja mittlerwele sogar einen eigenen faden dazu...
https://www.energiesparhaus.at/forum-50er-ziegel-knv-nibe-nutzer-uplink-austausch/51776


rocco81 schrieb: Aber der Kollektor wird doch hoffentlich die Nennleistung der WP die paar Tage lang zur Verfügung stellen können?


die nennleistung kannst du wochenlang zur verfügung stellen.

das problem ist daß es beim ausheizen im winter die 3-4-fache leistung des regelbetriebs braucht.
wir hatten hier schon fälle wo die leute geschoßweise heizlüfter reingestellt hatten um ihre ausheizgrenztemperatur zu schaffen, weil die 7,5kw kompressor plus 9kw heizstab der wp zuwenig waren...


rocco81 schrieb: Ich denke auch eine TB gehört auf die WP abgestimmt so dass sie nicht "gesprengt" werden kann.


nein, das ist nicht richtig. speziell im zeitalter von modulierenden wp.

beispiel:
ein haus hat 3kw heizlast, die bohrung wird darauf ausgelegt.
die wp kann aber bis zu 7,5kw.
diese wird dann bei inbetriebnahme auf den bedarf des gebäudes gesperrt.

wozu sollte man nur für den einmaleffekt des ausheizens doppelt so tief bohren?


rocco81 schrieb: Es muss eh nur der Estrich auf die gewünschte Endtemperatur gebracht werden, solange die Abstrahlung nicht größer ist als die zugefühte Leistung wir er wärmer.


autsch!
der estrich ist nichts anderes als ein wärmetauscher zwischen heizung und haus. wenn es kalt ist kommt beim haus die aufheizleistung dazu, da sind wir schnell bei 100% zuschlag, dann kommt die fehlende winddichtheit ohne außenputz dazu, nochmal 50%, dann kommt die baufeuchte dazu (verdunstungswärme) nochmals 50% und schon sind wir jenseits der 300% zur auslegung für regelbetrieb.

wenn der estrich 5° wärmer wird gibt er doppelt soviel leistung ans kalte haus ab. simple physik.

ich habe auch dutzende anlagen im monitoring die das zeigen.

ausheizen im winter ist ein nogo, außer man trickst.
dann ist es eine grenzwanderung...


rocco81 schrieb: Wenn ich mich recht erinnere habe ich etwa 500kg Pellets für das Ausheizen verbraucht.
Das sind etwa 2300kWh.


naja, du hast halt im sommer ausgeheizt.
wir hatten hier anlagen, die in 3 wochen den normalen jahresverbrauch durchgezogen haben.

ein unverputztes haus mit 50-er ziegel - sogar gefülltem - hat bei 7kw heizlast im ersten jahr unfaßbare 30.000kwh gezogen. da liegen wir bei einmaligen 16kw heizlast im ersten jahr...


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rocco81 schrieb am 17.12.2018 16:59:53:



brink schrieb: da gilt es jedes mal die neue frische luft aufzuheizen


Ich brauche dir aber nicht vorzurechnen wie gering die Wärmekapazität von Luft ist.

Der Vorteil wenn es draußen kalt ist, ist die Luft auch trockener.
Ich würde bei kalten Temp. sowieso nur ganz kurz lüften, damit es oben nicht zu schnell trocknet.

Ich werfe mal ein paar Praxixwerte rein:
Wenn ich mich recht erinnere habe ich etwa 500kg Pellets für das Ausheizen verbraucht.
Das sind etwa 2300kWh.
Um das zu erzeugen muss eine 6kW Wärmequelle 16Tage durchlaufen, dass das weder eine TB noch ein RGK kann würde mich schon wundern.


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Vardi17 schrieb am 04.12.2018 21:13:08:


Frido schrieb: und hätte beinahe kein kompatibles Gerät mehr gefunden.


Direktverdampfer. Da gibt es wesentliche Unterschiede zu einer "normalen" Erdwärmepumpe.


altehuette schrieb: Wieso sollten die Kupferrohre raus wenn normale Soleflüssigkeit eingefüllt wird?


Würden die Rohre mit der Sole reagieren? Keine Ahnung. Aber auf alle Fälle liegen Direktverdampferrohre mit ca. 1m-1,2m relativ seicht. Dein Flachkollektor liegt bestimmt tiefer?
Außerdem sind die Direktverdampferflächen meist knapp bemessen. Die Branche wirbt ja gern damit, dass die DV-Rohre weniger Platzbedarf hätten als ein Sole-Kollektor.


Frido schrieb: Luftwärme ist halt einfacher


weil es oft leider nicht geplant wird. Das liegt aber nicht an der Einfachheit der LWP, sondern an genau dieser Einstellung.
Erstens muss auch eine LWP genau auf die Heizlast des Hauses abgestimmt werden. Das ist bei LWP einigermaßen komplex, da sie ausgerechnet dann die höchste kw-Leistung haben, wenn es warm ist und keine hohe Leistung gebraucht wird. In Warmphasen ist die LWP deshalb oft heillos überdimensioniert.. Wird es dagegen kalt, sinkt die kw-Leistung. D. h., man muss genau für die eiskalten Tage auslegen, hat dann aber definitiv eine Pumpe, die die meiste Zeit überdimensioniert ist, so sie nicht moduliert. Modulierende LWP sind aber nicht günstig ...
Zweitens: Wie wichtig es ist, einen Ort zu finden, dass die Lärmbelästigung im Rahmen bleibt, hat brink ja schon angesprochen. Der Aufstellort muss also auch genau geplant werden, damit die LWP nicht dir oder den Nachbarn zum Ärgernis wird.


Frido schrieb: Luftwärme ist halt [...] [ref]Frido:52137#485433[/ref]etwas günstiger


Eine Erdwärmelösung mit RGK ist nur unwesentlich teurer, falls überhaupt: Sobald du eine qualitätvolle LWP nimmst, ist der Vorteil schon wieder dahin. (Und die billigen sind meist laut ... und ineffizient.) Aber sogar "etwas günstiger" rächt sich spätestens dann, wenn die Strompreise steigen, da die LWP ja mehr Strom braucht als eine Erdwärmepumpe, insbesondere, wenn es richtig kalt wird.


Frido schrieb: und kann leichter gewechselt werden.


Erdwärmepumpen – nicht Direktverdampfer! – können auch sehr leicht gewechselt werden. Der Kollektor bleibt ja intakt, der ist auf 100 Jahre ausgelegt. Also braucht es nur einen Wechsel der WP, sollte die eines Tages nicht mehr wollen.

Für die im Eingangspost enthaltene Prämisse, nämlich dass


Frido schrieb: die LWP in den kalten Wochen relativ viel Strom benötigt


schiene eine günstige Erdwärmelösung das ökonomisch sinnvollste Szenario.
Technisch, wie oben bereits erwähnt, wäre das ebenfalls sinnvoller als LWP & Pelletsofen, da die beiden zu unterschiedliche Bedürfnisse haben.
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Vardi17 schrieb am 27.10.2018 19:48:44:


opawaldburger schrieb: Der HWB vor der Sanierung beträgt 93.


Eine genaue Berechnung für nach der Sanierung wäre gut, und zwar nicht nur bezüglich HWB, sondern vor allem was die Heizlast angeht. Die Heizlast sagt dir, wie stark dein Kessel maximal sein sollte.


opawaldburger schrieb: Es haben alle 3 Installateure gemeint dass durch den Pufferspeicher die 15kW kein Problem sind, weil der Ofen seine Energie eh los wird, und dass ein Kessel mit 12kW um nur etwa 200€ billiger wäre...


Also ehrlich gesagt wären 12kW vermutlich noch (viel) zu viel, je nachdem, wie gründlich saniert wird.
Nehmen wir einmal an, für dein Reihenhaus (so riesig sind die in aller Regel nicht) wird für nach der Sanierung eine Heizlast von 10kW berechnet. Das würde bedeuten, dass dein Haus diese 10kW höchstens an einigen wenigen Tagen im Jahr brauchen wird. Die 10kW sind nämlich nur dann nötig, wenn im 24-Stundenmittel die Norm-Auslegungstemperatur (NAT) erreicht wird. An manchen Orten beträgt die NAT -12° (da kann es vor dem Sonnenaufgang auch -16° haben), oder -17° (da hat es vor Sonnenaufgang ev. sogar unter -20°). Wie oft kommt das vor? Allerhöchstens während zwei oder drei Wochen im Winter, in vielen Wintern gar nicht.

An den allermeisten Wintertagen bräuchte dein Haus, wenn wir bei den angenommenen 10kW bleiben, vermutlich gerade einmal 5kW Heizleistung.

Jetzt stell dir dazu einen Kessel mit 15kW vor. Der ist sogar an den kältesten Wintertagen um 50% überdimensioniert. In Bezug auf einen normalen Wintertag um 200%! So einen großen Pufferspeicher kannst du dir gar nicht ins Haus stellen, dass dir all die Wärme abgenommen wird, die du niemals brauchen wirst.

Viele Installateure LIEBEN zu große Heizungen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie Angst haben, ein Kunde könnte sich beschweren, dass das Haus nicht warm wird. Keine Angst haben sie offenbar davor, dass ein Kunde sich beschwert, dass die Heizung ineffizient läuft -> zu viel verbraucht -> schlechte Abgaswerte hat /  zu häufig taktet -> sich die Lebensdauer der Heizung verkürzt ... Sie hoffen wohl, der Kunde merkt das nicht.

Vermutlich würde dir ein genau berechneter Energieausweis weiterhelfen. Kosten nicht die Welt, und wenn gut gemacht, weißt du ganz genau, wie stark deine Heizung sein soll (besser als deine drei Installateure).

rocco81 hat eine effiziente Pelletsheizung. Wenn deine Heizlast feststeht, kann er dir sicher gute Tipps geben.
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Vardi17 schrieb am 27.10.2018 11:16:47:


dyarne schrieb: wow, die Vardis sind gute haustechnikberater ...


Ähm, nein, Arne, aber Pelletkessel war Teil unserer Finde-die-richtige-Heizung-Odyssey ...


opawaldburger schrieb: Reihenhaus, das wir gerade thermisch sanieren, vor einem Heizungstausch. [...] Pelletsheizung [...] 15kW Kessel


dyarne schrieb: das klingt nach 'finde den fehler' ...


Das haben wir uns auch gedacht. Ein thermisch saniertes Haus, noch dazu ein Reihenhaus, das 15kW benötigt?


dyarne schrieb: ps: bei den preisen würde ich mir auch eine wp mit tiefenbohrung ansehen. kostet auch nicht mehr und man gewinnt einen raum im haus


Als wir die Preise von Pelletsystemen recherchierten, stellten wir dasselbe fest. Wenn man alles zusammenrechnet, sind eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und ein Pelletkessel mit allem drum und dran preislich in einer sehr ähnlichen Region. Damit hatte sich für uns das Thema Pelletkessel erledigt, zumal es sehr schwierig ist, einen Pelletkessel zu finden, dessen Heizleistung klein genug für einen Neubau (oder auch eine gelungene thermische Sanierung) ist.

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rocco81 schrieb am 17.10.2018 17:09:19:


rabaum schrieb: Mich würde mal interessieren, was ihr so für eine Kehrung zahlt und wie oft im Jahr. Jeweils unter der Annahme, dass die Hauptheizung nicht über den Kamin geht (zB WP) und der Ofen reine Zusatz-Feuerschau-Gemütlichkeits-Heizung ist.


https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Landesnormen/LOO40015440/Anlage_6.pdf

Bei festen Brennstoffe 4x pro Heizsaison, automatische Holzpelletsheizung 2x, Brennwertgerät 1x.

Es spielt dabei keine Rolle wie oft der Ofen angeheizt wird.
Willst du weniger zahlen musst du mit dem Rauchi verhandeln oder den Kamin stillegen.
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dyarne schrieb am 20.09.2018 17:58:39:




koeni62 schrieb: Echt unglaublich in welcher kurzen Zeit sich der RGK derart entwickelt hat - oder besser gesagt - Meine Hochachtung allen Beteiligten


danke dir ...

waren sehr sehr sehr stressige tage...

die vorbereitungen, diorama, anlieferung, aufbau, die handouts, sicherheit...

begonnen hat der tag wie am flugplatz, akkreditierung, einchecken, kontrolle, röntgen, schleuse,

das designcenter ist ein großes veranstaltungsgebäude, im hauptsaal war der riiiesige roundtable der gesamten eu-minister und der kommission, visavis war der vortragssaal zum presseraum umfunktioniert, und dazwischen im foyer war die ausstellung von schlüsseltechnologien zur energiewende...

wir waren eindeutig der David unter all den Goliaths, von Fronius bis Energie-AG, von RAG bis OMV, von FACC bis zur konzentrierten pelletsindustrie - Hargassner, Fröling und Ökofen waren auf einem einheitsstandplatz zusammengepfercht nicht größer wie wir mit dem RGK ...








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rocco81 schrieb am 24.04.2018 11:54:16:

22J ist eh nicht mehr ganz Neu. Wie ist denn der WW Boiler beinand?
Ich würde in das alte System das eigentlich gar nicht mehr zum sanierten Haus passt nichts mehr investieren.
Früher oder später gibt einer der alten Kessel den Geist auf und wird dann vermutlich gegen eine Pelletsheizung oder WP ersetzt. Beides benötigt keinen Pufferspeicher, dann hast den unnötigen Bottich mit seinen Verlusten wieder stehen.
Die Lust am Holzmachen vergeht vielleicht auch irgendwann.

Ich fände es besser, auch wenn das Geld knapp ist, jetzt gleich in ein effizientes System zu investieren und ab sofort sparen.
Sonst ärgerst dich nur immer weil du entweder mit dem Scheitholzheizen dahinter sein musst oder die Ölheizung wieder anspringt.

Mache es gleich gscheit und du hast die nächsten 20J Ruhe. Versteif dich nicht darauf unbedingt das eigene Holz verheizen zu müssen, schönes Kaminholz lässt sich z.B. auch ganz gut verkaufen.
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rocco81 schrieb am 12.02.2018 11:18:52:

Ich lese mir das jetzt nicht durch, Ölheizung interessiert mich Null.



dyarne schrieb: wieviele starts hast du denn am tag?


Im Winter 2
Übergangszeit 1 bis 2
Im Sommer alle 2 bis 3 Tage 1 Start für WW.

Bei 24h Betrieb hätte ich wohl mehr Starts aber keinen Zundungseinsatz, die Pellets brennen von alleine wieder an.
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