Beiträge zum Thema "pellets" im Diskussionsforum

Shan schrieb am 01.06.2019 14:40:20:


Apobine schrieb:

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Im Beitrag zitiert von chrismo: Erstmal blauäuig davon ausgegangen, dass ein Budget von 300k eh locker für ein Haus reichen sollte. Bei den Planungen dann draufgekommen, dass wir sicher deutlich über 400k veranschlagen müssen.

Wie wahr

 
Bei uns ganz genau so

Vor der Planung: Galerie, Wintergarten über EG und OG, Walmdach, Kachelofen, FM Küche, Fenster aus Kunststoff (Josko), Pelletsheizung oder Erdwärmepumpe, Innenausbau, Böden und Bäder suchen wir aus und lassen machen (muss ja nix teures sein) ... Wandfliesen im Bad waren mattweiße großflächige gewünscht

Nach der Planung:
- Galerie und Wintergarten (nutzen wir das wirklich - kostet auch - so klein wie möglich ...)
- Bauklasse gibt ein Satteldach vor - außderdem Walmdach passt da einfach nicht zu den anderen Häusern => Willkommen Satteldach
- Kachelofen - "du schau mal da ist ein Gusseisenofen auf willhaben" => allerdings bis jetzt noch nicht fertig sandgestrahlt bzw. Anschluss dann mal irgendwann ... außerdem war da ja noch was mit Feinstaub ...
- Fenster im Schnitt gesehen und dann einstimmiger Beschluss => Holzalu, dafür streichen wir die neue Küche - muss ja nicht sein - gebrauchte auf willhaben reicht vollkommen - wär ja schade drum und ist ja zwecks Ressourcenschonung auch viel besser und hey so eine alte hergerichtete Küche ist dann wirklich ein Unikat ...
- Pelletsheizung - die müssen angeliefert werden - wirklich so optimal? Feinstaubbelastung hoch - okay lieber nicht ...
- Erdwärmepumpe - die alten aber gesunden Bäume müssen dafür weg - was echt so viel Fläche braucht das? Schade, dass ich das Forum erst beim Innenausbau entdeckt hab', es ist eine Luftwärmepumpe geworden - wobei ich fürchte, dass sich auf unserem Grundstück auch kein RGK ausgegangen wäre ohne zusätzliches Bäume fällen ...
- Böden = "hey, die Restpostenfliesen sind super für den Keller" im EG dafür welche mit denen wir gut leben können
- Wandflächen im Bad - Obi Metrofliesen in Weiß - so günstig und schön können Fliesen sein ...

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founder schrieb am 18.05.2019 22:46:47:


dyarne schrieb:
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Im Beitrag zitiert von founder: [ref]founder:53819_2#508656[/ref]Der Kohleausstieg von GB zeigt wie einfach politische Maßnahmen sein können, um die Wirtschaft in die richtige Richtung zu lenken...

AUTSCH!
DEINE 'richtige richtung' macht mir angst.

in amerika fährt der harvester durch urwälder um unberührte naturlandschaften zu pellets zu häckseln die dann per schiff über den atlantik nach europa transportiert werden um dort in england statt der kohle verfeuert zu werden...

Wir müssen raus aus Öl, Kohle, Biosprit, Erdgas und Uran.
Die unsinnige Verwertung eigens dafür angebauter Biomasse zur Energiegewinnung ist hier immerhin an 3. Stelle noch vor Erdgas und Uran.

Bereits 1992 in meinem ersten Buch "Aufstieg zum Solarzeitalter" habe ich Energie aus Biomasse als Nonsens bezeichnet.

Einige Hersteller von Holz- oder Pelletsheizung habe ich schon auf Facebook reichlich genervt, mit dem Link zu einem Artikel "Österreich ist der 2. größte Holzimporteur der Welt" und der Tatsache Photovoltaik und Wärmepumpe zählt und nicht Feuerchen machen.

Das mit dem CO2 neutral ist auch zu hinterfragen, wenn man einen Baum verbrennt, der im Wald erst 300 Jahre später zum verrotten angefangen hätte.

Mit in der richtigen Richtung steuern ist ein sehr schneller Umstieg auf echte erneerbare Energie gemeint.



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dyarne schrieb am 18.05.2019 10:32:58:


founder schrieb: [ref]founder:53819_2#508656[/ref]Der Kohleausstieg von GB zeigt wie einfach politische Maßnahmen sein können, um die Wirtschaft in die richtige Richtung zu lenken...


AUTSCH!
DEINE 'richtige richtung' macht mir angst.

in amerika fährt der harvester durch urwälder um unberührte naturlandschaften zu pellets zu häckseln die dann per schiff über den atlantik nach europa transportiert werden um dort in england statt der kohle verfeuert zu werden...

https://www.regenwald.org/news/8993/umweltschuetzer-feiern-erfolg-gegen-holzenergie

https://www.spektrum.de/news/wie-holzpellets-die-waelder-ruinieren/1396570

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/holzpellets-zum-verfeuern-um-die-halbe-welt-1641607-p2.html
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Breitfuss schrieb am 30.04.2019 09:51:55:


Mrjack schrieb: Irgendwie sind mir Wärmepumpen unsympathisch.. teuer in der Anschaffung, amortisieren sich nach X Jahren (nur dann wenn ja nix eingeht) und schaffen Spitzen erst nur mit Strom...

Sympathie ist sowas immer was ganz persönliches, kann sich aber durch Information vielleicht noch ändern. Warum wolltest du dann eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung?

Dass Wärmepumpen in der Anschaffung deutlich teurer als eine Gasheizung sind stimmt natürlich.
Was meinst du mit "schaffen Spitzen erst nur mit Strom"? Sie läuft ja generell nur mit Strom? Oder meinst du reinen Elektrobetrieb mittels Elektro-Heizstab? Der ist bei einer Erdwärmepumpe mit richtiger Auslegung auch nicht nötig, wir haben gar keinen eingebaut.
Bei einer Luftwärmepumpe sind die Stromkosten natürlich höher, speziell bei Spitzen, würde ich auch niemals empfehlen.

Die Empfehlung für einen zeitgemäß gedämmten Neubau geht hier eindeutig in eine kleine modulierende Erdwärmepumpe (entsprechend der Heizlastberechnung, auf keinen Fall ein unnötig großes Modell, wie von vielen Installateuren gerne angeboten wird) mit Flach- bzw. besser Grabenkollektor, da beste Preis/Leistung. Eine Tiefenbohrung kostet bei der Anschaffung noch einiges mehr ohne Vorteil im Betrieb. Luftwärme kostet im Betrieb deutlich mehr und es fallen im Vergleich zur Erdwärmepumpe vermutlich auch früher wieder Kosten an.
Die Kühlungsfunktion ist je nach Hersteller bereits inkludiert oder gegen Aufpreis erhältlich.

Für mich waren damals am Ende der Heizungsentscheidung übrigens tatsächlich nur mehr Erd-Wärmepumpe und Gasheizung übrig. Luft-Wärmepumpe ist aus genannten Gründen rausgefallen, weil in der Anschaffung nicht wesentlich günstiger aber teurer im Betrieb. Pellets und ähnliches wegen ähnlichen Anschaffungskosten wie Erd-WP, aber höheren Betriebskosten. Gas war wegen der günstigen Anschaffung bis zum Schluss im Rennen.
Um den hohen Unterschied in der Anschaffung soweit wie möglich zu reduzieren haben wir radikal auch gleich den Kamin komplett weggelassen (haben sowieso nichts anzuschließen), hätte grob 4000 Euro gekostet laut Baumeister. Gasanschluss hätte beim Energieversorger (Netz NÖ) auch ein paar Tausender gekostet, weiß leider nicht mehr wie viel genau.
Jetzt haben wir laufend deutlich niedrigere Betriebskosten (auch wenn Gas derzeit billig ist, aber eine Heizung hat man länger) und sparen uns den Rauchfangkehrer und Wartungskosten.
Dafür haben wir im Winter wie im Sommer immer um die 23°C im Haus mit einem Jahresverbrauch von ca. 1700 kWh Strom für Heizung, Kühlung, Warmwasser, FBH-Pumpe und Wohnraumlüftung. Bei uns reicht auch ein Passivhausgerät, obwohl wir kein Passivhaus haben, aber teilweise nah dran und auch nicht so groß (136m² Wohnnutzfläche + unbeheizter Keller).
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ptelea schrieb am 16.04.2019 22:31:58:


Blinky schrieb: Pelletsheizung komplette Neuinstallation 12k


 Glaub schon, dass das einigermaßen realistisch ist, wurde mir auf der Hausbaumesse auch so gesagt. Eventuell sogar etwas günstiger, weil "nur" der Kessel ausgetauscht wird. Musst halt auch mit Umbaumaßnahmen rechnen - Öltank raus, Fördersystem für Pellets rein, etc. aber wie rocco sagt für sowas gibts oft Förderungen.
Also so wie du das schilderst würd ich darauf (oder ein alternatives Heizsystem) sparen und bis dahin mit Öl heizen. 18 Jahre ist eigentlich auch kein arges Alter für eine Ölheizung, meine Eltern heizen immer noch mit dem Kessel von 1993 (ob das jetzt ökonomisch oder ökologisch ist steht auf einem anderen Blatt).

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ptelea schrieb am 16.04.2019 16:27:17:


Blinky schrieb: lieber wäre uns gewesen die zentralheizung komplett zu erneuern, zb pellets oder iwas.


 Dann würde ich ein paar Jahre drauf sparen und dann ein neues System machen, wenn ihr es euch gut leisten könnt. So schlimm ist es auch nicht, mit Öl zu heizen, wenn die Anlage schon da und betriebsbereit ist. Der kleine Holzofen im Wohnraum ist ja auch wieder nur ein Kompromiss. Ohne das Haus jetzt zu kennen, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass du damit alle Räume warm bekommst.

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Lemberger schrieb am 14.03.2019 10:16:00:


leitwolf schrieb: @Standbyverbrauch:

Ich habe irgendwann einmal den Standbyverbrauch meiner Pelletsheizung (Ökofen) mit 24 Watt gemessen (ohne externe Steuerung) und mich schon etwas darüber geärgert. Die Pelletsheizung hat allerdings keine Ölsumpfheizung, so viel ich weiß .
Meine Lüftungsanlagen brauchen im Schnitt im Betrieb weniger Strom, als diese Geräte im Standby verbrauchen. Da fragt man sich dann schon ...


Ebenso bei mir, im Schnitt KWL im Betrieb 40W die Nibe im Standby 50W
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rocco81 schrieb am 12.02.2019 15:35:18:

Ich denke du rechnest mit einem zu hohen Verbrauch deiner Burg.
Umgerechnet wären das 80 bis 120m³ Hackgut oder 18 bis 30t Pellets, das ist schon sehr viel.

Zum Vergleich: Der Wirt im Ort braucht ca. 100m³ Hackgut für sein altes Gasthaus wo er auch samt Familie wohnt und mit Saal.
Alte große Bauernhäuser brauchen etwa 30 bis 50m³ Hackgut / J so als Richtwert

Wenn du eigenen Wald hast ist das Hackgut tatsächlich sehr billig, großteils werden Reste verwertet die sonst einfach im Wald liegen bleiben.
Es fallen halt die Kosten für Hacker und Transport an. Kannst z.B. beim Maschinenring anfragen wenn du die Kosten wissen willst.
Statt gleich einen Radlader zu Kaufen könntest du z.B. einen Traktor ausborgen. Oder den Bunker so auslegen dass ein Jahresbedarf Platz hat.
5x5m und 4m hoch hast schon 100m³ drin.

Hackgutanlage kostet halt in der Anschaffung gleich mal das Doppelte, braucht mehr Strom und hat mehr Verschleißteile.
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nirtakenna schrieb am 30.01.2019 12:54:29:


carlito schrieb:
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Im Beitrag zitiert von Vardi17: Und das schreibt ein LWP-Besitzer

Ich empfehle (wollte) immer eine Erdwärme, wenn möglich. Sollte auch in anderen meiner Beiträge heraus kommen. 

LWP sollte immer die letzte Wahl bei WP sein, so wie bei mir.

LG


 Was spricht so sehr gegen eine Luftwärmepumpe? Wir stehen mit den verschiedenen Heizsystemen noch soooo am Anfang...
Ich dachte, es wäre eine gute Alternative zu Pellets Öl usw...LWP/LWWP wird ja derzeit überall mit angeboten...

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brink schrieb am 17.01.2019 07:58:54:


Sibelius01 schrieb: um maximale Energieeinsparung / keine fossilen Heizungen / möglichst WP....

Ich habe den Teil bisher auch so verstanden: Möglichst kein CO2 produzieren


 falsch verstanden. keiner baut sich eine wp statt holz/pelletsheizung ein, um co2 zu sparen. 
rede mal mit mackica.. 
--
@mhmamb +1

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rocco81 schrieb am 23.12.2018 20:05:34:


heislplaner schrieb: die meisten mit lwp sowieso als backup einen kaminofen reinstellen


 Und damit die Kosten für Kamin und Rauchfangkehrer erst wieder haben.
In der richtig kalten Zeit wenn sich der Stromzähler schnell dreht wird dann alles mögliche Klump im Schwedenofen verheizt. 



heislplaner schrieb: das zu kalte badezimmer ist eine reine planungssache und hat mit der quelle nix zu tun


Ja, aber wennst es im Bad 2° wärmer willst als im restlichen Haus bedeutet das daß auch die VL Temperatur um 2° angehoben werden muss.
Das wollen die meisten mit WP nicht weil es ihnen dann den Wirkungsgrad zusammen haut, besonders bei einer LWP.
Der Pellets Heizung ist es ziemlich egal ob sie mit 2° mehr fährt.

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