Beiträge zum Thema "dichtheit" im Diskussionsforum

berhan schrieb am 21.03.2019 22:20:09:


babsi15at schrieb: verwechsle ich die Einheiten? Ich dachte n50 6 h-1 ist dasselbe wie n50 6/h?


Stimmt, Rantaplan hat wirklich 6/h drinnen stehen, sollten aber 0,6/h sein. Der Wert ist sicher falsch. Verweise diebezüglich auf http://www.leit-wolf.at/files/komfortlueftung.at_-_info_nr._5_gebaeude-_luftdichtheit_v_1.0.pdf


babsi15at schrieb: Macht es also eh keinen Sinn, kommt da was ganz unbrauchbares raus?


Wenn ich die errechnete Luftwechselrate in GEQ, in die Heizlastberechnung bei GEQ für jeden Raum eingebe korrelieren die Werte (4,7 kW) zumindest.






Vermutlich sind die Werte trotzdem zu hoch, da die inneren und solaren Gewinne nicht berücksichtigt werden. "Richtig" gerechnet wirds vermutlich mit dem Passive House Planning Package (PHPP) vom Passivhausinstitut, die € 190 wollte ich aber nicht ausgeben.

https://passiv.de/de/04_phpp/04_phpp.htm
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babsi15at schrieb am 21.03.2019 20:16:01:


berhan schrieb: Die Forderung der Luftdichtheit n50 <= 0,6 kommt vom Passivhaus,


verwechsle ich die Einheiten? Ich dachte n50 6 h-1 ist dasselbe wie n50 6/h? 



berhan schrieb: Die Heizlastberechnung nach H7500 welche auch in GEQ verwendet wird ist eigentlich nicht für Gebäude mit einem  U -Wert < 0,5 W/(m2 · K).


Macht es also eh keinen Sinn, kommt da was ganz unbrauchbares raus?

Die Einstellungen muss ich mir erst genau anschauen. Bis jetzt komme ich auf eine Heizlast 800 W über dem Energieausweis. Verstehe ich das richtig, dass der Unterschied daher kommt, dass der Energieausweis die Wohnraumlüftung berücksichtigt aber die raumweise Heizlastberechnung nicht? Ich habe hier noch die Standardwerte eingestellt lassen.

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R_______ schrieb am 21.03.2019 09:43:06:


hoth schrieb: Viel Wichtiger als der U-Wert war mir die Luftdichtheit bei einer WRL.


 
Darauf würde ich auch sehr achten! Luftdichtheit wegen Heizungsverlusten, Abgasen und evtl. auch Zugluft.



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cc9966 schrieb am 19.03.2019 19:59:30:


dajohn schrieb: - hat es Sinn, die Ölheizung aufgrund neuem Brenner drinnen zu lassen, bis der Ölpreis zu hoch ist / eine Erneuerung der Hzg. ansteht? Hätte gedacht, mir neben dem Brenner Anschlüsse für eine LWP gleich vorhalten zu lassen. Was kostet es, den Tank rauszuschneiden?


mittelfristig ja, musst aber nicht als ersten Schritt machen. Man kann nicht einfach den Heizkessel durch eine Wärmepumpe ersetzen, weil da muss man auch die Wärmeverteilung anschauen. Mit Heizkörper wird das eher schwierig, aber es gibt auch dafür Kompromiss-Lösungen. Wenn du FBH zuvor machst, kannst es schon umbauen.

Ich habe mal eine Ölheizung auf Erdgas umgestellt und ca. 300 EUR Entsorgung bezahlt, wurde vom Partnerbetrieb des Gasversorgers gemacht. Das war fixpreis für rausflexen und entfernen des Öltanks. Was es ohne Subvention durch den Gasversorger gekostet hätte weiß ich nicht. Wenn du keine FBH hast und keine zu große Baustelle haben willst, eine Gasleitung vorbeiläuft kannst evtl. auf Gas umstellen. Vor allem weil du eh schon Brennwertrohr im Kamin eingezogen hast und vermutlich der Hersteller des Ölkessels auch Gasthermen anbietet für dieses Kaminsystem.


dajohn schrieb: - das Prefa-Dach ist quasi neu, überdeckt 120qm. Kann man das teure Dach wiederverwenden? Ggf. für eine Garage? Ist das Decken eines Prefa-Dachs aufwendig? Zahlt sich eine "sanfte" Demontage überhaupt aus?


Können tut man vieles, aber es gibt einen Überdeckungsbereich und Bereich wo es genagelt ist. Wenn die Vorgabe bei der Demontage die Wiederverwendung ist, hast dreifachen Demontage-Aufwand. Weil einfach mit Breicheisen/Nageleisen die Blecheindeckung hochziehen geht nicht, die Prefaplatten würden sich sofort verbiegen. Dann kommts noch auf den Neigungswinkel der Garage drauf an und ob dieses Prefa-System für diese Neigung zulässig ist. Ich würds nicht so wiederverwenden.

Grundsätzlich ist das alte Eternit-Dach kein Problem, ist ja eh mit einer neuen Dachhaut überdeckt. Asbest ist auch kein Problem, solange es nicht angeflext oder angebohrt wird. Wenn Eternit nur am Dach liegt ist es keine gesundheitliche Gefahr. Die Entsorgung vom Eternit ist aktuell nciht teuer, in meiner Region ca. 400 EUR für den 10m3-Container, worin man ein ganzes Dach reinbringt. 

Jedoch: Hast du gute Standards bei der Dachdämmung? Heutzutage sind da 30cm Mindeststandard. Bringt viel mehr als Keller aufgraben und dämmen, warum willst du das machen? Ist der Keller undicht? Würde eine reine Abdichtung der Kellerwand von aussen sicher die Dichtheit bringen oder dringt auch Feuchte unter der Bodenplatte rein?

Eine Schritte klingen nach kompletter Entkernung des Hauses. Vor allem Fenster vergrößern heißt neue Überleger in die Aussenwand einbringen, FBH-Einbau heißt Estrich entfernen, eventuell neue Überleger für alle Türen weil man höheren Fussbodenaufbau hat und alte Durchgangshöhe erreichen will. Ich denke deine Kosten werden an Neubau-Kosten schrammen.
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Innuendo schrieb am 18.03.2019 14:19:45:


Kleinermuk schrieb: Für mich ist das die unterste Dichtheitsebe.


Naja, bei so gut wie jedem Flachdach ist das aber nicht die wasserführende Ebene. Wenn die undicht ist schwimmt die Dämmung. So siehts halt aus wenn noch keine Gefälledämmung und Folie vorhanden ist. -> normal. Gulli und Notüberlauf sind oberhalb mit angebunden. 
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utes schrieb am 10.03.2019 13:35:53:


MonacoFranze schrieb: Ich würde immer wieder zu PP tendieren. Unser Becken hat zudem ein 20 jährige Garantie auf Dichtheit, österreichischer Hersteller.


hier ebenfalls lange Garantie... ich würde alleine schon aufgrund der vielen Weichmacher keine Folie nehmen, mal abgesehen davon dass sie oberhalb der Wasserkante verblasst und relativ schnell brüchig und rauh wird wenn die Weichmacher ausgedampft sind
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NTWK schrieb am 10.03.2019 08:52:02:


gartes schrieb: [ref]gartes:53171#53171[/ref]ufbau inkl. fertiger Bodenbelag 25cm (große Dicke wegen Wohnraumlüftung)


weniger macht heut eh niemand mehr
zudem würde ich (meine meinung) nie ein haus bauen, das oben "offen" ist. sprich keine betondecke. thema stabilität, dichtheit, SCHALL !!
aussenwände 30 hochloch (mehr platz für install., stabiler, fensterbänke sind nicht so elend schmal.....) dafür normales eps 18 (diese verbesserten lambda-werte der f-platten glaubt nicht jeder.... )


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Tell schrieb am 22.02.2019 17:58:42:


Vielen Dank für die Inputs. Mir ist inzwischen ein evt. Showstopper aufgefallen.

Hier sieht man die Nische, hinten 97cm, vorn 102, Tiefe 120cm. Aufbauhöhe Badestrich ca 25cm. Was wahrscheinlich eher bei bodeneben verflilest zum Problem werden kann: rechts sieht man Teile des Fundamentes, die ragen ca 4-6cm weit in die Nische rein. Die Oberkante davon liegt ca 20-22cm vom Rohbeton, also durchschnittlich 4cm unter der Oberkante des Bad-Estriches.  Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Dusche 2% Gefälle bekommt, dann sind das 2cm bis zu Rinne.  Dann wäre der Gefälleestrich am Rand teilweise nur 2cm stark. Den Sockel wegstemmen wollen wir nicht, da ist Bitumenschicht/Flämmpappe drüber, die an die Horizontalabdichtung anschliesst. das müsste dann alles nochmals isoliert werden.  
Da dürfte es wahrscheinlich einfacher sein an dieser rechten Seite, die sowieso 5cm auf 1,2m schräg ist, die Wand zu begradigen (entweder mit Rigips, Ausgleichsputz etc.) und mit einer 90x120 Duschtasse zu leben, was ursprünglich unser Wunsch (100x120) war. Nach dem Verputzen war halt dann leider doch nicht genug Platz für die 100er Duschtasse.  Wenn wir die Wand schon begradigen würden, dann würden wir auf jeden Fall Duschtasse machen, Fliesen waren nur die Option "weniger Aufwand" bei Beibehaltung der "Sonderform" die uns eben ca 10cm breiteres Duschvergnügen bieten würde.
Der Mauervorsprung bei Beibehaltung dieser Form würde wahrscheinlich schon Probleme mit der Stabilität des Duschestriches mit sich bringen, wo dann Risse und Undichtheiten auftreten werden. Oder ist das alles nicht so schlimm?
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goofgoo schrieb am 21.12.2018 22:22:42:


dyarne schrieb: die typische schwachstelle beim abdrücken auf dauerhafte dichtheit ist immer die abdrückarmatur selber ...
von goofgoo


 Genauso ist es. Wir machten ähnliche Erfahrungen beim Abdrücken der Solerohre. Luftdichtheit ist nicht so einfach, da ist wasserdicht schon wesentlich leichter. Ich tippe auch auf eine Undichtheit bei der Abdrückamatur. War zumindest bei uns so und lt. Installateur kommt das oft vor... 

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dyarne schrieb am 19.12.2018 13:49:48:


rocco81 schrieb: Der Insti startet im Normalfall das im Gerät hinterlegte Standardprogramm...


es kann gar kein standardprogramm geben - bloß default einstellungen.
genausowenig wie eine standardheizkurve oder eine standardverschiebung...

nach önorm ist auf auslegungstemperatur auszuheizen, die kann durchaus von haus zu haus abweichen.

nach önorm ist der estrich pro tag um maximal 5K aufzuheizen. das impliziert daß er dort abzuholen ist wo er liegt. im winter kann das ausheizprogramm bsplw bei 15° starten, im sommer bei 25°...

man kann 3° sprünge statt der 5° sprünge (normatives maximum) machen, oder 2 statt einem tag freigeben, je nachdem mit wieviel leistung der wp man wieviel haus ausheizen will. oft ist das splitting nach geschoßen sinnvoll.


rocco81 schrieb: Das gilt vielleicht für Ziegel + WDVS aber nicht beim 50er.


und wie das für 50-er ziegel gilt.
unverputzt liegt außenluft am innenputz an - die stoßfugen werden ja trocken gestoßen.

ich habe dutzende monitorings wo im ersten jahr unverputzt bis zu doppelter leistung gefragt war (5° höhere vl-temperatur), die bewohner trotzdem über mangelnde gemütlichkeit geklagt haben.

es gibt ja mittlerwele sogar einen eigenen faden dazu...
https://www.energiesparhaus.at/forum-50er-ziegel-knv-nibe-nutzer-uplink-austausch/51776


rocco81 schrieb: Aber der Kollektor wird doch hoffentlich die Nennleistung der WP die paar Tage lang zur Verfügung stellen können?


die nennleistung kannst du wochenlang zur verfügung stellen.

das problem ist daß es beim ausheizen im winter die 3-4-fache leistung des regelbetriebs braucht.
wir hatten hier schon fälle wo die leute geschoßweise heizlüfter reingestellt hatten um ihre ausheizgrenztemperatur zu schaffen, weil die 7,5kw kompressor plus 9kw heizstab der wp zuwenig waren...


rocco81 schrieb: Ich denke auch eine TB gehört auf die WP abgestimmt so dass sie nicht "gesprengt" werden kann.


nein, das ist nicht richtig. speziell im zeitalter von modulierenden wp.

beispiel:
ein haus hat 3kw heizlast, die bohrung wird darauf ausgelegt.
die wp kann aber bis zu 7,5kw.
diese wird dann bei inbetriebnahme auf den bedarf des gebäudes gesperrt.

wozu sollte man nur für den einmaleffekt des ausheizens doppelt so tief bohren?


rocco81 schrieb: Es muss eh nur der Estrich auf die gewünschte Endtemperatur gebracht werden, solange die Abstrahlung nicht größer ist als die zugefühte Leistung wir er wärmer.


autsch!
der estrich ist nichts anderes als ein wärmetauscher zwischen heizung und haus. wenn es kalt ist kommt beim haus die aufheizleistung dazu, da sind wir schnell bei 100% zuschlag, dann kommt die fehlende winddichtheit ohne außenputz dazu, nochmal 50%, dann kommt die baufeuchte dazu (verdunstungswärme) nochmals 50% und schon sind wir jenseits der 300% zur auslegung für regelbetrieb.

wenn der estrich 5° wärmer wird gibt er doppelt soviel leistung ans kalte haus ab. simple physik.

ich habe auch dutzende anlagen im monitoring die das zeigen.

ausheizen im winter ist ein nogo, außer man trickst.
dann ist es eine grenzwanderung...


rocco81 schrieb: Wenn ich mich recht erinnere habe ich etwa 500kg Pellets für das Ausheizen verbraucht.
Das sind etwa 2300kWh.


naja, du hast halt im sommer ausgeheizt.
wir hatten hier anlagen, die in 3 wochen den normalen jahresverbrauch durchgezogen haben.

ein unverputztes haus mit 50-er ziegel - sogar gefülltem - hat bei 7kw heizlast im ersten jahr unfaßbare 30.000kwh gezogen. da liegen wir bei einmaligen 16kw heizlast im ersten jahr...


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brink schrieb am 13.12.2018 21:11:49:


dyarne schrieb: kommt das nicht daneben aus dem senkrechten entleerhahn in der mitte?
ist der plastikknopf ganz zugedreht?


nein. jetzt kontrolliert. da ist alles zu und trocken. ich habe die dämmung ein wenig mit dem finger zur seite gedrückt. alles trocken.


dyarne schrieb: vor allem die heizkreisleitungen von und zu der silbernen grundfos kontrollieren. bei Asmir wars der pumpenflansch, bei Andi genau der kfe-hahn wie oben beschrieben...


alles kontrolliert. alles, was heizungsleitungen betrifft ist trocken. zumindest alles, was sichtbar und mit finger "reinbohrbar". in die heizung habe ich seit den 2,5 jahren betrieb gute 6-8 liter gedrückt. der verdacht auf heizungskreisdichtheit wäre naheliegend. aber von nässe bei der heizungsseite ist wirklich nichts zu erkennen.

ganz anders die quellenseite, die schwitzt dermaßen..
ABER blau ist nichts, kollektors druck war ja auch sehr stabil. quellendichtheit kann ich 100% ausschließen.

bleibt also nurmehr kondensat. der abfluss war ja 2,5j "verstopft", da die leitung nach oben geht und nichts abfließen konnte. heuer habe ich zusätzlich relativ lang passiv gekühlt. wäsche ist auch im technikraum öfters gestanden. vieles an kondensatwasser hat sich aufgesammelt und konnte über den abfluss nicht raus. nun kam der heizbetrieb mit der schwitzenden quellenkomponenten dazu. und nach 2,5j war nun die wanne so voll, dass es anfing sich seitlich zu ergießen. vielleicht ein löchlein und es kam dann auf einmal mehr raus.

es bleibt mir also nichts weiter übrig, als alles zu trocknen, entfeuchten, zumachen. und schauen, ob da noch jemals was rauskommen wird.
abfluss habe ich praktisch keinen, also wird das tableau herhalten müssen.
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