Beiträge zum Thema "dichtheit" im Diskussionsforum

goofgoo schrieb am 21.12.2018 22:22:42:


dyarne schrieb: die typische schwachstelle beim abdrücken auf dauerhafte dichtheit ist immer die abdrückarmatur selber ...
von goofgoo


 Genauso ist es. Wir machten ähnliche Erfahrungen beim Abdrücken der Solerohre. Luftdichtheit ist nicht so einfach, da ist wasserdicht schon wesentlich leichter. Ich tippe auch auf eine Undichtheit bei der Abdrückamatur. War zumindest bei uns so und lt. Installateur kommt das oft vor... 

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dyarne schrieb am 19.12.2018 13:49:48:


rocco81 schrieb: Der Insti startet im Normalfall das im Gerät hinterlegte Standardprogramm...


es kann gar kein standardprogramm geben - bloß default einstellungen.
genausowenig wie eine standardheizkurve oder eine standardverschiebung...

nach önorm ist auf auslegungstemperatur auszuheizen, die kann durchaus von haus zu haus abweichen.

nach önorm ist der estrich pro tag um maximal 5K aufzuheizen. das impliziert daß er dort abzuholen ist wo er liegt. im winter kann das ausheizprogramm bsplw bei 15° starten, im sommer bei 25°...

man kann 3° sprünge statt der 5° sprünge (normatives maximum) machen, oder 2 statt einem tag freigeben, je nachdem mit wieviel leistung der wp man wieviel haus ausheizen will. oft ist das splitting nach geschoßen sinnvoll.


rocco81 schrieb: Das gilt vielleicht für Ziegel + WDVS aber nicht beim 50er.


und wie das für 50-er ziegel gilt.
unverputzt liegt außenluft am innenputz an - die stoßfugen werden ja trocken gestoßen.

ich habe dutzende monitorings wo im ersten jahr unverputzt bis zu doppelter leistung gefragt war (5° höhere vl-temperatur), die bewohner trotzdem über mangelnde gemütlichkeit geklagt haben.

es gibt ja mittlerwele sogar einen eigenen faden dazu...
https://www.energiesparhaus.at/forum-50er-ziegel-knv-nibe-nutzer-uplink-austausch/51776


rocco81 schrieb: Aber der Kollektor wird doch hoffentlich die Nennleistung der WP die paar Tage lang zur Verfügung stellen können?


die nennleistung kannst du wochenlang zur verfügung stellen.

das problem ist daß es beim ausheizen im winter die 3-4-fache leistung des regelbetriebs braucht.
wir hatten hier schon fälle wo die leute geschoßweise heizlüfter reingestellt hatten um ihre ausheizgrenztemperatur zu schaffen, weil die 7,5kw kompressor plus 9kw heizstab der wp zuwenig waren...


rocco81 schrieb: Ich denke auch eine TB gehört auf die WP abgestimmt so dass sie nicht "gesprengt" werden kann.


nein, das ist nicht richtig. speziell im zeitalter von modulierenden wp.

beispiel:
ein haus hat 3kw heizlast, die bohrung wird darauf ausgelegt.
die wp kann aber bis zu 7,5kw.
diese wird dann bei inbetriebnahme auf den bedarf des gebäudes gesperrt.

wozu sollte man nur für den einmaleffekt des ausheizens doppelt so tief bohren?


rocco81 schrieb: Es muss eh nur der Estrich auf die gewünschte Endtemperatur gebracht werden, solange die Abstrahlung nicht größer ist als die zugefühte Leistung wir er wärmer.


autsch!
der estrich ist nichts anderes als ein wärmetauscher zwischen heizung und haus. wenn es kalt ist kommt beim haus die aufheizleistung dazu, da sind wir schnell bei 100% zuschlag, dann kommt die fehlende winddichtheit ohne außenputz dazu, nochmal 50%, dann kommt die baufeuchte dazu (verdunstungswärme) nochmals 50% und schon sind wir jenseits der 300% zur auslegung für regelbetrieb.

wenn der estrich 5° wärmer wird gibt er doppelt soviel leistung ans kalte haus ab. simple physik.

ich habe auch dutzende anlagen im monitoring die das zeigen.

ausheizen im winter ist ein nogo, außer man trickst.
dann ist es eine grenzwanderung...


rocco81 schrieb: Wenn ich mich recht erinnere habe ich etwa 500kg Pellets für das Ausheizen verbraucht.
Das sind etwa 2300kWh.


naja, du hast halt im sommer ausgeheizt.
wir hatten hier anlagen, die in 3 wochen den normalen jahresverbrauch durchgezogen haben.

ein unverputztes haus mit 50-er ziegel - sogar gefülltem - hat bei 7kw heizlast im ersten jahr unfaßbare 30.000kwh gezogen. da liegen wir bei einmaligen 16kw heizlast im ersten jahr...


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brink schrieb am 13.12.2018 21:11:49:


dyarne schrieb: kommt das nicht daneben aus dem senkrechten entleerhahn in der mitte?
ist der plastikknopf ganz zugedreht?


nein. jetzt kontrolliert. da ist alles zu und trocken. ich habe die dämmung ein wenig mit dem finger zur seite gedrückt. alles trocken.


dyarne schrieb: vor allem die heizkreisleitungen von und zu der silbernen grundfos kontrollieren. bei Asmir wars der pumpenflansch, bei Andi genau der kfe-hahn wie oben beschrieben...


alles kontrolliert. alles, was heizungsleitungen betrifft ist trocken. zumindest alles, was sichtbar und mit finger "reinbohrbar". in die heizung habe ich seit den 2,5 jahren betrieb gute 6-8 liter gedrückt. der verdacht auf heizungskreisdichtheit wäre naheliegend. aber von nässe bei der heizungsseite ist wirklich nichts zu erkennen.

ganz anders die quellenseite, die schwitzt dermaßen..
ABER blau ist nichts, kollektors druck war ja auch sehr stabil. quellendichtheit kann ich 100% ausschließen.

bleibt also nurmehr kondensat. der abfluss war ja 2,5j "verstopft", da die leitung nach oben geht und nichts abfließen konnte. heuer habe ich zusätzlich relativ lang passiv gekühlt. wäsche ist auch im technikraum öfters gestanden. vieles an kondensatwasser hat sich aufgesammelt und konnte über den abfluss nicht raus. nun kam der heizbetrieb mit der schwitzenden quellenkomponenten dazu. und nach 2,5j war nun die wanne so voll, dass es anfing sich seitlich zu ergießen. vielleicht ein löchlein und es kam dann auf einmal mehr raus.

es bleibt mir also nichts weiter übrig, als alles zu trocknen, entfeuchten, zumachen. und schauen, ob da noch jemals was rauskommen wird.
abfluss habe ich praktisch keinen, also wird das tableau herhalten müssen.
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natrix schrieb am 06.12.2018 18:22:03:


Zoome schrieb: Ich habe auch einen Wartungsvertrag und bin sehr zufrieden. Die Wartung ist extrem genau und trotzdem flott. Kosten sind 230 Euro im Jahr.
Kann ich nur empfehlen


Super, das freut mich, dass du mit dem Werkskundendienst zufrieden bist. Bei uns steht die Entscheidung inzwischen auch, dass wir auch einen Wartungsvertrag bei Vaillant abschließen werden.

 


Gast Karl schrieb: [ref]Gast Karl:52065#485317[/ref]Mich wundert nur, dass bei 230€ Wartungskosten + Rauchfangkehrer + vorgeschriebener Dichtheitsprüfung der Gasleitungen (alle 12 Jahre) heutzutage noch jemand eine Gasheizung einbaut...


Ich denke, was jemand einbaut, hängt auch von den Umgebungsbedingungen ab. Wir wohnen derzeit noch zur Miete und haben in der Wohnung einfach eine Gastherme. Wenn wir dann irgendwann selbst bauen bzw voraussichtlich eher zubauen, werden wir wie's aussieht nicht mehr mit einer Therme heizen. 

Und selbst wenn man sich für eine Wärmepumpe entscheidet, ist es ja auch die Frage, ob sie mit Luft, einem Flächenkollektor, Sole oder so betrieben wird. Nur mal der Neugierde halber, auch wenn das mit dem eigentlichen Thema nicht wirklich was zu tun hat, wie häufig muss so eine Wärmepumpe gewartet werden? 

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uzi10 schrieb am 03.12.2018 13:37:06:


brink schrieb: du ziehst mit ~55hz ca. 4 kw ab.
du solltest alle stellen finden, wo mehr wärme verloren geht, als laut haus plan.


Kann sein, dass die BKA auf der oberen Decke mehr abgibt in den Dachboden? die 30cm Dämmung laut GEQ sind drauf!
Dort fliesst viel Wasser durch! Sollte man das begrenzen?

Ansonsten ev Luftundichtheiten kann ich schaun! Vielleicht bekomm ich ne Wärmebildkamera woher! Ansonsten ist es so, wie es ist und im GEQ war ein Fehler! Oder die Ziegel vom Baumeister oder die Dämmung ist nicht so gut! Eventuell war die eine Wand im Keller unter Erde gerechnet! Das kann sein, weil die ist nicht unter der Erde! Da sind halt nur 16cm XPS! Oder der Internorm hat doch nicht so gute Fenster!
Kann nur lecks prüfen und mit dem Rest so leben!
Wieviel sollte das Haus bei der Kälte benötigen?


brink schrieb: ist es wirklich nur die garage. was verpufft dort ca.?
welchen vol.strom hast du an den heizkreisen in die garage und welche temp-diff?


Ich kenn keinen andren Heizkreis hihi! Hab auch nur mehr 1 von 4 dort aufgedreht!
Temperaturdiff wird extrem sein! Weil wenn der Boden nur 6 Grad hat, dann ist der RL auch ca so kalt! Volumenstrom muss ich am Abend prüfen, falls ich heut Zeit hab bzw mit dem Infrarotthermometer!

Hydraulischer Abgleich und Temperaturabgleich sind aber auch noch nicht gemacht!
Aber es sind fast alle Topometer gleich!
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MRu schrieb am 03.12.2018 11:37:28:


Gast Karl schrieb: [ref]Gast Karl:52065_1#485317[/ref]Mich wundert nur, dass bei 230€ Wartungskosten + Rauchfangkehrer + vorgeschriebener Dichtheitsprüfung der Gasleitungen (alle 12 Jahre) heutzutage noch jemand eine Gasheizung einbaut...


Sind halt jene Leute, denen es entgangen ist, dass eine Luftwärmepumpe samt Fundament in der Anschaffung und der Strom zur Betreibung dieser Pumpe kostenlos ist. Von der Lärmbelästigung dieser Pumpen mal ganz zu schweigen. :)
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dyarne schrieb am 22.11.2018 09:29:17:


jb360 schrieb: Die Fotos stammen vom Blitzschutzkastl draußen in der Fassade.


wenn man das detail sieht sind die mäuse das geringere problem...

-> harte wärmebrücke
-> undichtheit zu mauerwerk

da droht innen kondensat an der mauer weil außenluft am ziegel anliegt,
tierbesiedlung durch die großen spalten, die äußere hülle muß winddicht sein
hinterlüftung der wärmedämmung, kein randwulst ausgeführt ...
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LeFalcon schrieb am 16.11.2018 11:46:53:


Hätte vor sie innenseitig der IE als Luftdichtheitsschicht zu verbauen - wobei dann das ganze Haus damit ausgestattet sein müsste.
Oder ich verbaue sie raumseitig der IE und gehe davon aus, dass durch die gedämmte und mit der Funderplanplatte verschlossene IE wenig Schadstoffe dringen und der Rest durch die KWL abtransportiert wird.

Im Endeffekt eine Glaubensfrage bei der man dann beim Gips oder dem Boden wieder von vorn anfängt.
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bautech schrieb am 16.11.2018 00:24:20:


hengst041 schrieb: Falls du den doc meinst der empfiehlt sofort auf die Bodenplatte zu gehen eben wegen Setzungen.


Die Installationsskizze (welche auch umsetzbar ist) möchte ich bitte sehen...
Den Tip mit unter Druck auf Dichtheit prüfen nehm ich gerne mit, hast dir da vom Insti helfen lassen?
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eggerhau schrieb am 27.10.2018 10:33:26:


Baumau schrieb: Muss ich das Leerrohr mit einem Gefälle verbauen? In der Kemper Anleitung steht was von maximal 2 Prozent.


Da hast Du, vermutlich, was falsch verstanden.
Du muss die Armatur gerade und ohne Gefälle montieren.


Wenn im Innenbereich eine UP-Leitung ist, gehört das fix angeschlossen, gedämmt und auf Dichtheit geprüft.
Gruss HDE
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rocco81 schrieb am 05.04.2018 16:09:09:

Unser Haus ist sehr ähnlich deinem auch mit 50er Ziegel + KWL, Fläche und A/V Verhältnis fast identisch.
An Anfang wurde bei mir auch einiges falsch eingegeben oder einfach default Werte genommen. "Macht ja nichts, ist ja eh schon alles so gut blabla..."
Habe mir dann alles selbst zusammengetragen und darauf bestanden dass der EA nochmal richtig gerechnet wird.
Siehe da HWB halbiert, dann haben wir es uns sogar "leisten" können den Wert für die Luftdichtheit raufzusetzen damit kein BD Test notwendig, und Dämmung unter Bodenplatte haben wir auch rausgenommen, HWB war dann trotzdem noch bei 20, Passt.
Nachdem wir schon zwei Winter im Haus sind kann ich sagen dass der auch stimmt.

Anregungen:

- Es gibt bessere Ziegel als in deinem EA, auch nicht gestopfte
- Bei den Fenstern ist noch was drin (Holz Alu werden so und so recht teuer)
- OG Decke statt EPS Zellulose oder Mineralwolle dafür mehr.
- Ich war der Überzeugung das das Geld für das XPS oder GSS unter der Bodenplatte woanders bersser angelegt ist.
Baumeister war auch der Meinung das die Isolierwirkung eher theoretischer Natur ist, der Schutter unter der Bodenplatte sackt sowieso ab und es ergibt sich ein Luftpolster.
Muss dazusagen dass unser Haus auf Streifenfundament steht, wäre nicht anders gegangen.
- Schwachstellen wie Dachbodenstiege, Auskragungen, Isokörbe habe ich von vorneherein vermieden.

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