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Anregungen für Hausbau am Extremen Hanggrundstück

6 Beiträge | letzte Antwort 15.2.2018 | erstellt 13.2.2018


Hallo,

bin der Christopher (31Jahre) und noch relativ neu bei euch :)

Wir bekommen von meinen Schwiegervater ein Baugrundstück mit doch steiler Hanglage.
Da das gesamte Grundstück schon voll aufgeschlossen worden ist (ausser Kanal).
Kosten für das Grundstück ist sehr überschaubar, da wir nur Ihren Bruder ausbezhalen müssen und der sich mit wenig Geld auch zufrieden gibt ;)

Ein paar Eckdaten zum Grundstück:

Wo: ca. 700m Entfernt von Steyr und eine relativ ruhige Siedlung
Größe: 1096m2
Ausrichtung: Süd-Ost
Zufahrt: von unten (Gemeindestraße) und es ist eine Sackgasse und wir das letzte Grundstück.
Höhenunterschiede:  von der Straße weg bis nach hinten oben sind es ca. 15.6m bei einer länge von 44m
Breite des Grundstückes:  unten ca. 16m, oben ca. 33m
Bodenbeschaffenheit:  Felsiger Boden / Bodengutachten muss gemacht werden
Es gibt keinen Bebauungsplan und sonnst hab ich Bauklasse 2

Hier das Grundstück
#BILD#20180213878016_th.jpg

Aktuell ist der Strom und das Wasser schon am Grundstück und der Kanal wird dann gemacht wenn wir sagen das wir anfangen zum bauen.

Hier noch ein paar Bilder:
#BILD#20180213963737_th.jpg

#BILD#20180213399979_th.jpg

Meine Überlegungen wäre wie folgt:

Ganz oben auf die gleiche höhe Abtragen wie beim Nachbargrundstück um ein wenig Garten zu bekommen. (Wären dann ca. 250-300m2 Garten)
#BILD#20180213891253_th.jpg

Ganz unten auf jedenfall eine Große Garage und Kellerräume.

Wie kann ich dann weitermachen? Haus direkt auf die Garage oder versetzt in den Hang?
Je mehr geschosse um so mehr Stufen hat man also ev. gleich einen Liftschacht mit einplanen?
Am tollsten wäre es wenn das Haus möglichst weit oben stehen würde, weil dann die Aussicht am besten ist.

Will in den nächsten 2 Jahren mit dem Bauen anfangen.
Vl. habt ihr ein paar Anregungen für mich ;)

Danke Christopher
13.2.2018 18:15
An deiner Stelle würde ich mal ein paar Hang-Siedlungen abklappern und schauen, wie andere solche Aufgabenstellungen gelöst haben.

Eine Möglichkeit hast Du ja selber schon genannt: Unten auf Straßenniveau oder etwas erhöht die Garage. Darüber in mehreren Geschoßen das Wohnhaus, z. B. mit horizontal versetzten Geschoßen in den Hang bauen. Daraus ergibt sich, dass du straßenseitig bei jedem Geschoß Terrassen hast, und auf der Rückseite aus dem obersten Geschoß (idealerweise möglichst eben) in den Garten kommst.

Ich habe aber auch schon gesehen, dass straßenseitig eine hohe Stützmauer gemacht wurde, neben der eine Auffahrt hoch gezogen wurde und damit einiges an Höhenunterschied egalisiert wurde. Barrierefreiheit wird es bei diesen Voraussetzungen aber so oder so eher nicht spielen.
13.2.2018 22:05
dazu was wünscht man sich an Größe / Räumen

dazu was ist finanziell möglich

######

sonst ich würde möglichst vorne bleiben und möglichst hoch bauen, hinten im Osten ist ja der eine Makel der sich 110kV nennt direkt außerhalb des Grundstückes

durch die Höhenlage steht man ja sowieso über dem Nachbarn und sieht drüber weg, eine schräge Zufahrt um näher an die Hochspannungsleitung ranzurücken für ein paar m Höhe ich würde es nicht machen

als einfacher Gedanke BK2 heißt doch 8m über bisheriges Gelände, wenn man etwas abgräbt dürften 3 Vollgeschosse ohne Probleme möglich sein, wenn man abgräbt dann hat man eine ebene Fläche vor der Garage, schön zum rein und rausfahren alles flach

KG - Garage + Technik + Keller

EG - Schlafräume

DG - Wohnräume, würde ich kleiner machen als die darunter dann kann man eine schöne West Dachterasse machen und im Osten anschütten das man ebenerdig in den Garten kann

Liftschacht würde ich zumindest einplanen, kostet ja nicht die Menge das einfach das Loch durch das Gebäude vorhanden ist bzw einfach zu realisieren, offenes Treppenhaus als Beispiel das sich um einen möglichen Lift rumwindet

dazu kann man dann auf der Nordseite des Gebäudes man muss ja sowieso Abstand halten einen Weg nach oben machen das Besucher außen "aufsteigen" können
14.2.2018 9:10
Danke für eure ersten Inputs ;)

Also fakt ist ich möchte nicht noch eine kleine Steigung zum Keller bzw. Garage haben, also will ich Eben hineinfahren.  Es reicht schon die leichte Steigung bis zum Grundstück.

Um Barrierefrei geht es mir eh nicht weil wenn dann plane ich einen Liftschacht ein und die Lifte sind heutzutage zum Gesamtpreis auch nichtmehr so teuer.



ChristianIV schrieb: sonst ich würde möglichst vorne bleiben und möglichst hoch bauen, hinten im Osten ist ja der eine Makel der sich 110kV nennt direkt außerhalb des Grundstückes durch die Höhenlage steht man ja sowieso über dem Nachbarn und sieht drüber weg, eine schräge Zufahrt um näher an die Hochspannungsleitung ranzurücken für ein paar m Höhe ich würde es nicht machen


Muss ehlich sagen die Stromleitung stört mich und meiner Freundin in keinster Weise.
Haben auch Bekannte die Wohnen quasie direkt in der nähe (200m Luftlinie) eines großen Umspannwerkes in der Umgebung und beklagen sich auch nicht zwecks Strahlung usw.


zwecks der Räume haben wir uns folgendes Vorgestellt:
Keller ist glaub ich soweit klar
1. Obergeschoss:  Badezimmer, Schlafzimmer und 2 Kinderzimmer  (Größe ins. ca. 70m2)
2. Obergeschoss:  Wohn/Ess/Küche halt offen mit 50m2 und dann noch ein Nähzimmer für meine Freundin und eine Speis.

Finanziell möcht ich mich max. bei 300tsd €+Reserve bewegen aber ich sag immer um so Preisgünstiger bei guter Qualität um so lieber ist es mir, weil wir legen im großen Badezimmer auch nicht wert auf eine Badewanne, da ist uns zb eine große Dusche lieber ;)

Wobei wir das Glück haben und im unseren Verwandtenkreis und Familienkreis Handwerker wie, Maurer, Elektriker, Installateur, Zimmermann, Tischler, usw. haben und ich relativ viel selber machen möchte und zb. die Internorm Fenster, Türen, Garagentore usw. relativ günstig von meinen Onkel bekommen werde.

Habe nächste Woche mit einem Baumeister ein Vorabgespräch und der schaut sich das Grundstück mal an.


14.2.2018 10:51
ein paar weitere Inputs

A.
mein Gedanke war eben Zufahrt - Vorplatz - Keller/Garage   alles ebenerdig, weil wenn man etwas reingräbt die 3 Geschosse ca 3x3m = 9m ist ja nen Stückchen zu hoch würde super zum Gelände passen, da das Haus ja auf der Ostseite nur 3m rauskommt ist ein Ostgarten auch nicht so schlimm weil der Schattenwurf begrenzt ist

B.
Hochspannungsleitung, ich habe eine elektrische Ausbildung und weiß das in dem Thema mehr Hysterie als Wahrheit ist, aber ich muss trotzdem nicht unnötig mich reinbegeben in den Bereich wenn ich keine Vorteile habe, ist trotzdem auch eine Wertminderung auch wenn man nie plant es zu verkaufen
110kV kann man sagen nach 10m komplett gefahrenlos, nach 20m kenne nennenswerte Belastung

C.
von den Geschossen und Raumaufteilungen würde ich überlegen das Nähzimmer als "drittes" Kinderzimmer ins 1OG zu verlegen, von der Größe das das 2OG kleiner werden kann und man eine Westdachterasse so realisieren kann, würde auch Bauordnung Höhenprobleme reduzieren weil genau die Westseite ist ja das Problem und die Terasse reduziert ja die Gebäudehöhe auf der Problemseite

D.
für mich erwecken die Bilder den Eindruck als ob der Westnachbar unterhalb sein Grundstück abgegraben hat auf deiner Seite, so die Böschung auf "Fremdgrund" verschoben hat, desöfteren gesehen ich möchte mein Grundstück einebnen, grabe ab /schütte an auch auf das Nachbargrundstück das dort die Böschung zum liegen kommt, nicht erlaubt, auch nicht wenn man als erstes da ist,
kann man aber aus den Bildern nicht eindeutig sagen, aber als Hinweis
bzw ansprechen ob man da gemeinsam irgendwie investiert, wenn der Platz darüber dann mit Fahrzeugen belastet wird wer weiß wie das Erdreich reagiert
14.2.2018 11:13
Danke für die Info :)

zu A:  ja so in etwa könnt ich mir das auch vorstellen und werde das dem Baumeister mal als eine Variante übermitteln

B: ja klar ist es Wertmindernd wegen der Stromleitung aber das kann man eben nichtmehr ändern :/

C: werd ich mir überlegen bzw meine Freundin meinte sie möchte das Nähzimmer nicht neben den Kinderzimmern, zwecks Lärm.

D:  nj der Nachbar unterhalb hat eine Steinmauer auf der Grundstücksgrenze erichtet aber nichts aufgeschüttet weil der Hang damals dort an dieser stelle fast gerade verlaufen ist und danach wieder abgefallen.  Kann am Abend gern mal ein aktuelles Foto von der Situation reinstellen.
15.2.2018 12:10
Hallo Sry bin leider krank geworden und konnte nichtmehr zum Grundstück fahren.

Hier ein Foto von Google #BILD#20180215416783_th.jpg

sieht man vl nicht gut, ist eine Mauer aus Konglomerat Gestein auf der Grundstücksgrenze bzw noch auf seinen Grundstück.
Laut Aussage von meiner Freundin war die Mauer schon als damals vor 20 Jahren das Grundstück gekauft worden ist, aber es wurde nichts angeschüttet.



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