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Zaun unebener Waldboden

8 Beiträge | letzte Antwort 12.2.2018 | erstellt 11.2.2018
Hallo!

Eine unserer Grundgrenzen verläuft entlang eines kleinen Bachs und am Waldrand, sprich viele Wurzeln und uneben. Wir möchten dort jetzt einen Zaun machen (damit der Hund nicht stiften geht), allerdings wollen wir die Wurzeln der Bäume so wenig wie möglich stören/beschädigen. Dass wir so kein Fundament mit 80 cm Tiefe machen können ist uns klar.
Hat jemand von euch eine Idee, wie wir das anstellen können? Der Zaun sollte einigermaßen stabil sein, aber komplett ausbruchssicher ist nicht nötig (Hund ist nie allein im Garten). Jedenfalls nicht blickdicht. Wir haben Unebenheiten von bis zu 50 cm.
Ich freue mich über eure Antworten! Danke und liebe Grüße

PS: Durch das Bachbett ist der Boden sehr feucht und weich.
11.2.2018 20:45
Was ist mit Punktfundamenten?

Oder ganz rustikal mit tief eingeschlagenen Holz- oder Metallpflöcken?
..muss halt früher oder später erneuert werden...

lg Wolfgang
11.2.2018 21:22
Alle 2m ein 20er Rohr (70cm tief) eingraben und darin die Säulen befestigen – sprich einbetonieren oder einschlämmen, wobei einschlämmen erstaunlicherweise fast genauso stabil ist. Kommt halt auf die Säulen draufan, wir haben Holzsäulen 110cm und unten Winkeleisen 60/60/4 angeschraubt, welche 25cm auf die Säule reichen und 70cm in den Boden(ins Rohr). Also eingeschlämmt oder betoniert wird nur das Winkelheisen, die Holzsäule beginnt erst ca. 10cm über dem Boden. Ausgeführt in Lärche wird uns der Zaun überleben.
11.2.2018 22:05


Schelm schrieb: die Holzsäule beginnt erst ca. 10cm über dem Boden.


Richtig, den gerade zwischen "Tag und Nacht" so nennen wir die Stelle wo der Pfahl die erde berührt, wird am schnellsten faul! Lärchenpfähle sollten am besten stehdürre Rundlinge sein, die halten ewig und ein paar Tage länger. Gibt aber auch Kunststoffpfähle in allen Stärken und Längen, würden sicher auch gut sein, habe aber selber noch keine in der Hand gehabt. Bei Steiner in Purgstall gibts diese!


11.2.2018 23:21
Danke für die Antworten!
Wir haben Rundlinge (kein Lärchenholz, halt irgendwas vom Baumarkt) für den Kompost direkt in den Boden eingeschlagen, jetzt vor kurzem einen rausgezupft, der hat seinen Durchmesser in 2 Jahren halbiert Also nicht erdberührend ist schon mal sicher.
Was ist einschlämmen? Google gibt hier keine eindeutige Antwort
Kopfzerbrechen macht mir eine große Buche, die genau an der Grenze steht und ihre Wurzeln sehr flach ausgebreitet hat. Hoffe wir können da überhaupt so tief runtergraben.
Liebe Grüße!
12.2.2018 0:04
Wollte ich eh schon schreiben, dass die imprägnierten Rundlinge vom Baumarkt nicht lange halten. Entweder Lärchen, oder Akazien, Akazien kenne ich nicht selber, haben aber gute Stehereigenschaft, wenn sie direkt mit dem Spitz eingeschlagen werden. Mit dem Loch graben zwischen den Wurzelwerk wurde eher problematisch sein, obwohl ein Betonsockel sicher länger hält mit aufgesetzten Holzsteher. Wird aber sicher wo ein Forstwirt sein, der gute Lärchenrundlinge herstellt. Schau auf will haben, oder nimm Kunststoffpfähle, werden aus alten Silofolien hergestellt, soviel ich weiß.
12.2.2018 0:13
Mit einschlämmen ist gemeint, ein Loch bohren oder graben, Steher rein, und lehmigen Sand mit Wasser vermengt rund um den Steher einstampfen. So haben wir früher die großen Ecksteher bei den Weidezäunen zum Halten gebracht. Spitz gab es da keinen, nur war wichtig, dass das stärkere Ende in das Loch kam.
12.2.2018 11:28
Entweder Lärchenpfosten direkt oder Schraubfundamente. Hab mit Krinner gute Erfahrungen und schon einiges verbaut damit. Einiges an Höhenausgleich auch machbar.
Die kleinen gehen auch mit der Hand zum reindrehen und halten bei mir nen Lärchenzaun.
12.2.2018 12:38
punktfundamente und zwischen den stehern unten betonplatten einhängen. 
sowas hier: 
http://www.josefsteiner.at/fertigteil-zaunsockel.html

da kannst mit der ganz kleinen baggerschaufel ausheben und auch gleich wieder hinterfüllen.



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