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Luftwärmepumpe oder Pelletheizung?

89 Beiträge | letzte Antwort 12.2.2018 | erstellt 5.2.2018
Hallo!

Ja ich weis die Frage in diesem Forum wurde wahrscheinlich schon 100e mal gestellt , aber da sich auch bei den Heizungen immer recht viel tut muss ich diese Frage erneut stellen!?

Wir sind gerade in der Planung für unser neues Haus (140qm 1 Stockwerk, Ziegelmassiv, ohne Keller, Heizung(??) jedenfalls mit Solar, Fußbodenheizung und Kamin im Wohnzimmer).

In letzter Zeit haben wir schon etliche Baumessen usw. besucht und uns dort informiert. Mit dem Ergebnis: Das es kein Ergebnis gibt, jeder hat eine andere Meinung, auch Firmen die beide Heizungen vertreten bzw. verkaufen.

Mir wurde gesagt das bzgl. der Anschaffung das die Luftwärmepumpe etwas günstiger sei da man bei einer Pelletheizung noch ein Kamin und einen Lagerraum inkludieren muss.
Dafür aber aufs Jahr gerechnet die Pelletheizung bei den Betriebskosten günstiger sei !?

Weiteres wurde auch gesagt das eine Luftwärmepumpe bei Minusgraden eher ein Nachteil ist, da der inkludierte Heizstab die Stromkosten recht schnell in die Höhe treibt. Und bzgl. Zukunft der Luftwärmepumpe das inkludierte Kältemittel ein großes Streitthema noch werden wird, und bei der Pellet der Feinstaub.

Nun, wie ihr seht besonders als Laie ist es dann echt schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Also wenn wer Erfahrungen usw. hab Bitte um eure Antworten.

DANKE !!!!!!!!!!!
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8.2.2018 22:48


rocco81 schrieb: Wenn ich mir die Grundrisse die im Forum gepostet werde anschaue ist meist im Keller viel überschüssiger Platz.


Das soll jetzt kein argument sein. !?
Meine wp nimmt mir 1 m2 unter der stiege in anspruch und samt 500 l ww speicher keine 2,5 m2.
Ich würde trotzdem keine extra 4 m2 für einen pelletslager spendieren wollen. Da ist kein platz!
Das muss aber jeder bauherr/in selbst entscheiden..
Ich finde eine wp beim hausentwurf weniger einschränkend. Andererseits muss man sich mehr über die quelle gedanken machen
8.2.2018 23:05


brink schrieb: wie viel kwh deine heizung verbraucht.
bei mir 2017..


Grob 100 kwh pro jahr fallen bei mir an für ölsumpfheizung bei verdichter-stehzeiten. Macht bei mir ~6,5% des gesamtverbrauchs aus. Je weniger hwb+wwb desto höher das verhältnis.
Beitrag der umwälzpumpen ist bei heutzutage modulierenden wärmepumpen kein thema, wenn der installateur sie nicht fix auf 100% stellt.
9.2.2018 9:04


brink schrieb: Meine wp nimmt mir 1 m2 unter der stiege in anspruch und samt 500 l ww speicher keine 2,5 m2.


Meine Heizung nimmt 0,5m² neben der Hintereingangstüre in Anspruch und samt 300L Boiler keine 2m².
Heizung und Boiler verwenden wir als Ablage und Kleiderständer, dort trocknet z.B. der Kinder Schianzug über Mittag und ist nachmittags wieder einsatzbereit.
Die KWL nimmt fast mehr Platz in Anspruch.

Falls kein Keller und kein Dachboden vorhanden ist könnte man das Carport halt etwas größer machen für den Pelletstank. Oder so eine Kugel eingraben.

So wie ein Erdkollektor immer Platz hat wenn man ihn einplant, genauso hat ein Pelletslager auch immer Platz wenn man das einplant.
Ganz abgesehen davon muss man das Aussenteil einer LWP auch gut planen und nicht einfach irgendwo hinstellen.


9.2.2018 10:56
genau. pellets lager/nachlieferungen/brennprozess/kamin, lwp aussenteil/schall/winterminusgrade, ewp/rgk nur kollektor unter gartenpflanzen an aussengrenzen
9.2.2018 11:04
Kurz und bündig

Pellets vs EWP (mit FK oder RGK) vs LWP

Pellets
- innen größerer Mehrbedarf durch Silo
- wenn WW über Solar - teurere Anschaffungskosten in Kombination,
- Strombedarf darf man nicht unterschätzen (sehr unterschiedlich von den Herstellern, mein kleiner Wohnzimmerpelletsofen hatte einen Teil meines Haushaltsstromes ausgemacht)
- unter Umständen Geräuschentwicklung bei Sauganlage/Schnecke
- ohne Solar WW Erzeugung immer über Brenner
- falls notwendig zusätzlicher Pufferspeicher

+/- Preis weiß ich leider keine Genauen, jedoch in meinem Bekanntschaftskreis waren die Preise für kleinere Heizlasten als meine, deutlich über meiner LWP, bei einer Anlage kostete die Anlage mehr als meine gesamte Heizung, FBH und Sanitärinstallation zusammen.

EWP
- Grabarbeiten, geht aber meistens beim Hausbau mit (genau wie Pool)
- Flächenbedarf bei geringer Grundstücksgröße
- Unter Umständen falsche (zu geringe) Auslegung des Kollektors. Diese Umstände können aber bei jedem Gewerk entstehen
- keine tiefgründige Bepflanzungen über Kollektor
- bei Umarbeiten im Garten sollte man nicht auf seine Soleleitungen vergessen. Bin zufällig bei einer solchen "Ausgrabung" dabei gewesen. Worst case ever. Haus wurde von Bekannten gekauft. Nachdem ein Außenteil verbaut wurde, ging dieser davon aus, er hätte eine LWP, jedoch war dies nur das Außenteil der Klimaanlage. Ich war immer wieder verwundert, welche Traumwerte seine "LWP" in der Heizsaison zusammen künstelt
+ RGK geht bei (fast) allen Grundstücken, wenn die Heizlast untergebracht werden kann, bei meiner Sanierung wäre ich kurz davor gewesen, jedoch wurde ich von meiner bestehenden Garage und von meiner GGin gebremst
+ Effizienz
+ Preis
+ kein Kamin
+ längere Lebensdauer als LWP

LWP
- unter Umständen laut/gewühnungsbedürftig für Nachbarn und einem selber, Probehören bei Herstellern (meine habe ich unter Volllast bei KNV Schörfling am Attersee angehört, in Verbindung mit einem kleinen Kurzurlaub)
- je größer die Heizlast bzw Verbrauch, desto eher Umdenken auf andere Heizungsvarianten
+ je kleiner die Heizlast (Passiv und Niedrigsthaus), desto "sinnvoller" die LWP
- geringere Effizienz als EWP, teils bis zu 50%
bei Zauberwert 10MWh und LWP AZ von 3,5 sind das 2860kWh Verbrauch = 490Euro
bei EWP AZ von 5,5 sind das 1800kWh Verbrauch = 310Euro, beides mit 17cent/kwh
- Aussenteil meistens nicht so ein Blickfang
+ kein Kamin
- kürzeres Lebensdauer als EWP

Größstes Minus ist bei mir nicht die Lautstärke, sondern die Vibrationen oder Schwingungen.
Das Aussenteil ist bei Teillast in 1-2 Meter Entfernung nicht mehr hörbar. Bei Volllast (meistens nur WW) und Enteisung steigt eine merkliche Lautstärke sicherlich auf max 5Meter, jedoch nie wirklich störend, aber hörbar. Wenn ich das Fenster gleich darüber aufmache (Luftlinie ca. 2Meter) hört man einen kleinen, kaum hörbaren "Windzug".

Meine LWP besteht nur aus einem Aussenteil, nur WW steht im Keller. Wo jetzt mein Aussenteil steht, war vorher ein runder Erker angebaut. Anscheindend ist in diesem Bereich der Boden derart verdichtet oder ich habe unter der Wärmepumpe noch alte Fundamete vom alten Erker, die Verbindung zu meinem Haus hat, übersehen, dass Schwingungen und Surren vom Kompressor und Lüfter ins Innere des Hauses kommen. Gott sei Dank habe ich auf dieser Seite nur Eingangsbereich und die beiden Badezimmer und wenn das Gerät auf Volllast läuft. Alle anderen Wohnräume bleiben verschont

In einem Schlafzimmer würde dies unzählige Wach- statt Schlafstunden bedeuten.

Vergleichbar mit meinem Aquarium mit Außenfilter (Geräuschkulisse ähnlich eines Kühlschrankes). Bei normalem Wohnbetrieb fällt es nicht auf, wenn man allein ist, stört es...)

LG
9.2.2018 11:22
kühlmöglichkeit: pellets: keine, lwp: aktiver kompressorbetrieb, ewp: passiv nur durch wärmetauscher und umwälzpumpen.
9.2.2018 12:05
Also bleiben bei Pellets als große Minus:
- kein Kühlbetrieb
- Lagerraum

Dafür fallen mir noch ein paar Plus ein:
+ kleinerer Boiler mit höherer Temperatur bringt keine Effizienzeinbußen
+ Legionellenthema hat sich dadurch erledigt
+ Höhere VL Temp kein Problem z.B. Bad höher temperieren, Gaderobenheizkörper, Heizkörper für Hobbyraum, Wandheizung mit Kachelofenfeeling...

Großer Nachteil bei EWP ist der Kollektor, der halt irgendwo liegt. Wie man oben sieht ist es auch nicht so selten dass einer abgegraben wird.
9.2.2018 12:17


rocco81 schrieb: Wie man oben sieht ist es auch nicht so selten dass einer abgegraben wird.


ein kommentar ist keine referenz.
bspw ist die politik von knv, dass jeder rgk gelingt. der rgk liegt auch nicht "irgendwo".
und wenn wir da im forum schon sind, sähe ich keine bedenken.
9.2.2018 12:27
nächstes minus bei pellets - kamin + wiederkehrende kosten für rfk
beschaffungsmodus - müssen bestellt und geliefert werden und auch gleich bezahlt werden.
strom ist immer das und wird monatlich abgestottert
9.2.2018 13:35

Habe mich vertan, RFK sind 35€/J.
Sobald man einen Kamin hat für Kachelofen o.ä. zahlst sowieso den Schorni Besuch.
In meinem Bekanntenkreis habe ich niemand (außer uns selbst) der im Neubau keinen Wohnzimmerofen hat.
#BILD#2018020993291.jpg
9.2.2018 13:54
kompaktgeräte mit ~200l integrierten speicher ist für kein heizsystem ein problem.
legionellen ist nur ein thema bei zirkulation. wenn zirkulation gewünscht ist, bieten u.a. auch wärmepumpen entsprechende programme.
raumtemperaturen ist eine frage der planung, entsprechend der fähigkeiten des (egal welches) heizsystems. auch mit niedertemperatur heizsystemen mit vorlauftemperaturen weit unter 30°, ist eine (unnatürliche) badezimmertemp von bspw. 25°.
immer deutlicher ist, dass eine gute planung beim neubau unabdingbar ist...
9.2.2018 14:28


heislplaner schrieb: beschaffungsmodus - müssen bestellt und geliefert werden und auch gleich bezahlt werden.
strom ist immer das und wird monatlich abgestottert


Strom zahlst auch per Vorschreibung.
Beschaffung ist ein Thema. Was kostet eine email oder 1min telefonieren?
Zum Glück brauche ich das nur alle 3J einmal machen
Darum kann ich mir auch immer den günstigsten Zeitpunkt aussuchen und kaufe wenn sie gerade billig sind. (Das ist normal immer Anfang Sommer)
Bezahlt musste ich nicht gleich, sondern per Rechnung nach erfolgter Lieferung halt.
Aber du hast recht, man bezahlt die Heizkosten im Voraus. Ist halt dann die Frage ob Inflation oder die Zinsen höher sind.
Darf ich dein Argument in der nächsten E Auto Diskusion verwenden, den Sprit im Tank muss man schließlich auch gleich zahlen.



brink schrieb: ein kommentar ist keine referenz.


Ich weiß, das ist nicht der Normalfall. Aber es kommt immer wieder vor und wenn dann ist es ganz blöd. Geschichten kann jeder erzählen, aber beim Schwager war es schon 2x und der Kollektor liegt gerade mal 5 J im Boden.

Noch bevor sie eingezogen sind wurde bei Kanalarbeiten sein (selbstgelegter) Flachkollektor beschädigt. Der Bagger hat eine Schlaufe am Grundstückseck erwischt. Die Arbeiter wussten vom Kollektor aber "Das der so weit an der Grundstücksgrenze liegt derf doch ned sein" Und das Warnband hat auch keiner gesehen...
Keiner kann was dafür und hin und her, schlussendlich wurde das Rohr von einem Profi repariert und hat es hat wieder gepasst. Leider war es nicht dauerhaft dicht und er hat langsam Druck verloren, draufgekommen ist er erst anfang Winter. Die WP hat irgendwann auf Notbetrieb umgeschalten und er hat den ganzen Sommer WW mit Heizstab gemacht.
Es blieb ihm nichts anderes über als den beschädigten Kreis abzusperren.
Das zweite mal hat er selbst einen weiteren Kreis erwischt beim Bau der Gartenhütte. Er ist fast ausgeflippt weil er extra ausgemessen hatte und dort hätte kein Rohr sein dürfen, war aber.

Für die zukünftige Terrassenüberdachung oder Gewächshaus wollten wir uns nicht vom Kollektor abhängig machen.
RGK wäre wohl möglich gewesen, aber da hätte ich eher eine TB runter gejagt in der Hoffnung auf besten Wirkungsgrad und ewig Ruhe.
Das wäre aber wieder die teuerste Variante gewesen wo wir doch schon in PH nähe sind.
Also zurück zum Anfang doch LWP? Wollte ich aber auf keinen Fall weil ich für Stromsparen bin.
Die beste Lösung wäre wohl gewesen doch auf PH zu gehen, aber kein einziges PH in unserer Umgebung funktioniert wirklich.
9.2.2018 14:49


brink schrieb: immer deutlicher ist, dass eine gute planung beim neubau unabdingbar ist...


100% agree

Die Praxis sieht leider so aus dass zu wenig Planung, Unwissenheit oder Schlampigkeit in der Ausführung dann irgendwie kaschiert werden müssen.
Der eine hängt halt ein IR Panel ins Bad, der andere verheizt täglich 5kg Billigbriketts im Schwedenofen weil ihm trotz modernem Heizsystem zu kalt ist, der nächste jagt den PV Storm in den Boiler.
Ich nehme mich selbst nicht aus, ein paar Kleinigkeiten sind mir auch "passiert"

Der Großteil der Hausbesitzer ist auch nicht bereit X Stunden damit zu verbringen sich mit der WP zu beschäftigen um "ein paar" kWh zu sparen.
Die meisten juckt es nicht mal sich auszurechnen ob das Ding gut oder schlecht läuft. Jammern zwar zwecks der Stromrechnung, aber "Der Nachbar braucht auch soviel".
9.2.2018 15:02
Habe den Eindruck, dass der rocco  seine Entscheidungen nicht so sehr auf Basis der Erfahrungen seiner Bekannten machen sollte, sondern mehr lesen und nachdenken sollte. 
9.2.2018 16:17
Als jemand, der bald eine Erdwärmepumpe haben wird, muss ich sagen: Pellets finde ich unglaublich sympathisch. Für unsere Heizlast sind die meisten Kessel jedoch zu groß und eine Pelletheizung auch nicht besonders günstig, wenn man alles (inkl. Lager, Förderung vom Lager zum Kessel, Kamin) rechnet: Eine Erdwärmelösung mit TB lag vom Preis her gleichauf. Ich würde die Pellets jedoch niemandem ausreden, vor allem dann nicht, wenn es sich um einen stromsparenden und auch sonst effizienten Kessel handelt. 

Für uns ausgezahlt hätte sich wohl ein kleiner Pelletwohnzimmerofen mit Wassertasche, im Sommer ergänzt durch Solarthermie. Diese Idee hat sich in der Diskussion im Haus Vardi jedoch nicht durchgesetzt.

So wird es jetzt also Erdwärme, jedoch mit RGK. Kamin kommt keiner. Diese Lösung wird unterm
Strich günstiger sein als TB oder Pelletkessel, und nicht viel teurer als eine LWWP, dafür effizienter und nachhaltiger als LW. 
9.2.2018 16:37

So unrecht hat rocco gar nicht! Leitungen werden schneller "vergessen" als man glaubt! Selbst wenn alles "genau" dokumentiert ist. Tagtäglich werden Leitungen "angeknabbert", obwohl an dieser Stelle gar nichts eingegraben sein sollte! Referenzpunkte von gewissen Bauwerken stimmen nicht mehr, weil irgendwas wo dazu gebaut worden ist. Warnbänder sind auch nicht immer vorhanden, "weil man eh weiß, wo was eingegraben ist"!
In meiner Nähe wurde eine Hochdruckgasleitung angebissen mit einem Bagger, wirbelte im wahrsten Sinn des Wortes mächtig Staub und Dreck auf. Passiert ist soweit nichts, abgesehen von Dreckduschen für in der Nähe stehenden Häuser. Komischerweise wusste keiner den genauen Trassenverlauf dieser Leitung, obwohl es alles dokumentiert ist. Als diese Leitung gebaut wurde, dachte noch niemand, dass dort mal in den Nahbereich eine Halle hingebaut wird, und vielleicht ein simples Abwasserrohr die Leitung queren sollte.
Auch bei uns wurde mal eine nue Stromzuleitung verlegt, der ICB-Fahrer fragte noch, ob wo eine Leitung liegt, nein da nicht, versicherte ich ihm. Hat nicht lange gedauert, als er was spürte, der hat eh ein gutes Gespür gehabt, für so was, darum noch rechtzeitig die Kurve gekratzt!



rocco81 schrieb: Noch bevor sie eingezogen sind wurde bei Kanalarbeiten sein (selbstgelegter) Flachkollektor beschädigt.


Wird nicht der erste, auch nicht der letzte Flach-, bzw. Ringkollektor sein, der angeknabbert wird!
Haben auch den Kollektor in einer Skizze mit Haus vermerkt, der Baureferent hat gesagt, wir legen das dem Bauakt bei, obwohl es kein MUSS ist. Hilfts nix, dann schads nicht!
9.2.2018 17:12


moef schrieb: Habe den Eindruck, dass der rocco  seine Entscheidungen nicht so sehr auf Basis der Erfahrungen seiner Bekannten machen sollte, sondern mehr lesen und nachdenken sollte. 


Ich habe den Eindruck dass manche lieber mit mehr Hausverstand arbeiten und selbst denken sollten anstatt das nachzumachen was alle machen.
9.2.2018 19:44
ich denke das ganze läuft schon wieder auf eine versuchte missionierung der gegenseite raus.
ist doch mumpits.
fast jeder wird sein system zum einzif wahren hochstilisieren - was einfach blödsinn ist.
das jeweilige heizsystem soll einfach zum haus und zur heizlast passen (das tuts ja bei uns nicht) und gut ist.
man soll halt aufpassen beim schönreden und schönrechnen der eigenen anlage.
wenn man zb sowieso einen kamin machen möchte und platz hat passt so eine anlage wie die von rocco bestimmt hervorragend.
bei haus ohne keller und keinen feuerschauofen wird das blödsinn sein - genauso wie die luftwärmepumpe bei einem 200m2 altbau.
belasst es doch bei einer aufstellung bzw diskussion wo jeder für sich seine schlüsse ziehen kann - aber hört auf das eigene system als das einzig wahre darzustellen und alle die anders denken als vollidioten hinzustellen
9.2.2018 21:25


brink schrieb: legionellen ist nur ein thema bei zirkulation. wenn zirkulation gewünscht ist, bieten u.a. auch wärmepumpen entsprechende programme.
raumtemperaturen ist eine frage der planung, entsprechend der fähigkeiten des (egal welches) heizsystems. auch mit niedertemperatur heizsystemen mit vorlauftemperaturen weit unter 30°, ist eine (unnatürliche) badezimmertemp von bspw. 25°.
immer deutlicher ist, dass eine gute planung beim neubau unabdingbar ist...


Bezüglich Legionellen wäre abgesehen von keine Zirkulation noch zu empfehlen die Leitungen als Ring oder Reihenleitung auszuführen und dazu enteweder ein Frischwasser-Modul daß mit 50 Grad betrieben wird oder einen Boiler mit 60 Grad.
Und ja ich bin bei brink: man sollte sehr gut planen was man haben will. Dinge wie Boiler auf 60 statt 45 Grad heizen, Bad auf 25 heizen, ganzes Haus auf 23 heizen, ev. gewünschte Einzelraum-Thermostate werden in der Auslegung, bei der Frage ob Puffer oder nicht  etc natürlich gewichtig mitspielen im Vergleich zur 0815-HWB-Berechnung wie sie im EA steht.
10.2.2018 5:53


rocco81 schrieb

Ich habe den Eindruck dass manche lieber mit mehr Hausverstand arbeiten und selbst denken sollten anstatt das nachzumachen was alle machen.


Zustimmung
10.2.2018 8:10
richtig - und die meisten machen luftwärmepumpe.
den rgk kennt - ausser hier drinnen - fast keiner.
somit ist die aufklärungs (nicht missionierungs) arbeit so wichtig!
weil die breitgefächerte meinung ist:
erdwärme viel zu teuer, pellets nur im altbau sinnvoll, gas ist böse, also bleibt nur luftwärmepumpe.
dann kommt nocht - dämmung ist böse (weil vollwärmeschutz ist meist styropor) also 50er - wärmebrückenproblematik von den meisten errichtern nicht mal ein randthema.
dann kommt noch - kwl brauchen sie nicht, weil böse bakterien, am land macht man das fenster auf und der 50er atmet eh
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