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Dringend: Hilfe Positionierung Rigol an Hebeschiebetür

23 Beiträge | letzte Antwort 31.1.2018 | erstellt 25.1.2018
Hallo,

bei uns wird in den nächsten Tagen die Terrasse betoniert. Geplanter Aufbau: Streifenfundament, Betonplatte mit 2 % Gefälle bis 10 cm unter fertiges Niveau, Drainagebeton, Kleber, Quarzitplatten. 

Wir wollen barrierefrei vom Essezimmer durch die Hebeschiebetür auf die Terrasse gehen können. Wird dieses direkt vor die Schiebetür gesetzt, oder bündig mit der Fassade? Ich war bislang der Meinung, direkt vor die Metallleiste der Schiebetür. Der Polier meint aber, wir sollen es bündig mit der Fassade machen, damit wir zwischen den Purenit-Sockel der Schiebetür und dem Rigol ein XPS kleben können. Die Hebeschiebetür steht auf einem Purenit-Sockel, Fassendämmung ist 20 cm EPS+, Kellerdämmung 14 cm XPS. Fußbodenaufbau Innen sind 18 cm bis Oberfläche Belag.

Brauche bitte sehr dringend Hilfe dazu, weil ich den Abluss für das Rigol korrekt positionieren lassen muss!
Dringend: Hilfe Positionierung Rigol an Hebeschiebetür

Danke und LG
Michi
31.1.2018 8:50
#schreibtnurumdenthreadnichtausdenaugenzuverlieren

terrasse wird bei uns im frühjahr gemacht und wir haben ein ähnlihes problem.
31.1.2018 10:12


uzi10 schrieb: Aco gibt mit keine Auskunft per mail


aber das teure Zeug verkaufen wollen....
Das sind so Sachen die mir nicht in den Kopf gehen wollen ;)

Das foto welches topstyling hochgeladen hat zeigt außerdem einen billigen Randdämmstreifen vorm Purenit-Sockel. Ob das genügt oder so Sinn macht weiß man nicht.

Ich hab selber extra auf den (abgedichteten) Purenit-Sockel 3cm XPS draufgepickt. Erschwert mir aber schlussendlich das spätere Verlegen der Platten ein bissl weil das ein bissl drübersteht und ich die Platten nicht einfach drauf legen kann.

@arsrps:

du hast beim ersten Foto noch einen Spalt zwischen XPS und der Metall-Schiene. Wie hast du das noch aufgefüllt vor dem abdichten? Mit XPS Resten/Streifen?
31.1.2018 10:54


topstyling schrieb: Das Purenit unter den Türen hat 1. der Baumeister schon mit einer speziellen Abdichtung versehen. Weiters haben wir es zusätzlich nochmals mit Bitumenspachtel abgedichtet.


Da vertrauen wir auf die verwendete Triflex-Abdichtung, die muss reichen



topstyling schrieb: Unsere Betonplatte steht nicht am Haus an sondern hört ca. 10cm vor der Wand auf. Dazwischen ist ein Kiesstreifen und darunter ist auch alles Kies bis zur Bodenplatte vom Keller. Daher rinnt das Wasser durch das Rigol in den Kies rundum den Keller und kann dort dann versickern.


Bei uns geht sie bis zur Wand. Darunter ist aber auch äußerst undurchlässiger Lehmboden, Entwässerung in den Untergrund ist also unmöglich.


topstyling schrieb: Bzgl. der Abdichtung auf die Fassade die weiter oben erwähnt wurde. Auch wenns optisch nicht so toll ist würde ich das auf jeden Fall machen. Bei uns war es damals noch nicht in der Norm und wurde nicht gemacht dadurch hat es uns unten im Sockelbereich den Putz aufgefrohren. Wir haben dann den lockeren Putz entfernt, von der Kellerwand bis auf ca. 5cm über Erdniveau abgedichtet und dann wars gut somit kann unten in den Putz nichts mehr reinziehen. Auf der Terrasse wird das eh von den Randleisten verdeckt und im Traufenbereich haben wir dann einfach den Kies so angeschüttet das man es nicht sieht. Überall wo das nicht gemacht wurde bei uns in der Umgebung hatten die Leute die gleichen Probleme. Meist kommt das dann in den ersten 2-3 Jahren zum Vorschein.


Der Übergang von der Kellerdämmung auf Sockel und Putz ist ja ohnehin abgedichtet, also von unten kann da kein Wasser rein. Die neue Norm besagt ja, dass die Abdichtung 5 cm über des Endniveau gezogen werden soll, das verstehe ich nicht. Wenn du eh Sockelleisten drüber pickst, dann stört es optisch nicht. Wenn du die Natursteinplatten direkt an die Fassade legst, so wie es bei uns geplant ist, schaut es aber bescheiden aus.


topstyling schrieb: Aja, vor der Fixverglasung die bei uns nach Westen schaut, haben wir kein Rigol gesetzt. Hier haben wir jedoch mit den Terrassenplatten in der Laibung ein relativ starkes Gefälle gemacht, fällt optisch nicht auf wenn man es nicht weiß und funktioniert einwandfrei.


Ich denke, so werden wir es bei den Fixverglasungen auch machen, das muss reichen. In die Rigole, die in den Drainagebeton entwässern, habe ich dauerhaft kein Vertrauen. Und Abfluss hinlegen hat sich erübrigt, weil die Bodenplatte gestern schon betoniert wurde.


topstyling schrieb: Auch normale Terrassentüren sind meiner Meinung da eher nicht das Problem. Eher Hebeschiebetüren die konstruktionsbedingt hier eine höhere Anfälligkeit für Wassereintritt haben daher dort auf jeden Fall Rigole. Fürs Gewissen würde ichs aber auch vor anderen Türen machen.


Wir haben sonst nur eine normale Terrassentüre mit Schwelle am Balkon, und dort gehts einen halben Meter neben der Tür in die Tiefe (siehe Foto im Eingangspost). Dort werden wir uns das Rigol auch sparen.


uzi10 schrieb: welche Rinne nimmt man, wenn man den Boden aufständert und keinen Drainagebeton verwendet? da rinnt ja das wasser durch die wangen oder? zumindest bei der ACO Profiline.... Aco gibt mit keine Auskunft per mail


Ich habe keine Ahnung, aber bei mir war das Gespräch mit der ACO-Technik auch nicht aufschlussreich. Ruf besser direkt bei einem von den Außendienstmitarbeitern an, die in der Preisliste angeführt sind, zumindest der für Ostösterreich zuständige Mitarbeiter war sehr hilfsbereit am Telefon.

LG
Michi



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