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Gelöst Diskussion Laibungsdämmung - unklar

2 Beiträge | letzte Antwort 15.1.2018 | erstellt 13.1.2018
Hallo zusammen, 

brauch nochmal eure Hilfe...

Der Ursprung der Sache ist folgender:
https://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=47668

Kurz: Fenster mussten 4 cm in die Laibung versetzt werden weil der Planzeichner die Insektenschutzgitter vergessen hat, und es sich sonst mit den 16 cm WDVS nicht ausgeht...

25cm Comelli Ziegel KNF und Internom KF405 Fenster...

Jetzt hatten wir große Baubesprechung mit Baumeister (GU) sowie die Herren von Internorm auf der Baustelle, weil zwischen Raffstoreführungsschine und Laibungziegel (Fenster sind 4 cm in die Laibung versetzt) ca noch 1 cm platz ist -> zu wenig um hier eine suffiziente Laibungsdämmung zu realisieren...

Nun waren sich sowohl Baumeister als auch Fensterbauer einig dass dieser Umstand überhaupt kein Problem darstellt, es dem "Stand der Technik" entspricht (??) und obwohl sicher eine Schwachstelle keine Mangel darstellt...

Der Ziegel habe einen Lamdawert von 0,19 und einen Uw von 0,69 und das reicht vollkommen aus....damit besteht laut beiden keine Wärmebrücke (?)

Der Baumeister spritzt jetzt damit die Bauherrn beruhigt sind einen Schaum zwischen die Scheine und die Laibung... (ist aber laut ihm nicht notwenidg)

Es kommen aussen 16cm EPS F Plus drauf und die Schiene wird damit auch komplett überdämmt - was laut Internommensch komplett aussreicht...

Was meint das Forum dazu... Stand der Technik...  sind diese 4 cm die da hinter der Schiene (die ja überdämmt wird) wirklich egal...

Es geht hier rein nur um das Kondensat und den Schimmel... (nicht um irgendwelche HWB Werte)

Bin echt am verzweifeln... brauch hier echten Rat...

Laut Baumeister gibt es auch keine wirkliche Möglichkeit das zu ändern...

14.1.2018 1:51
Kondensat und Schimmel entstehen an der warmen Seite, wobei der U-Wert des Rahmens so hoch sein sollte, dass er auch ohne Überdämmung schimmelfrei bleibt.
PUR/PIR- Dämmplatten haben einen besseren Dämmwert als XPS.

Gerade weil der Rahmen den dämmtechnischen Schwachpunkt darstellt habe ich unsere Lärchenfenster komplett mit 60 mm Holzfaserplatten überdämmt.

Die Laibungen außen habe ich wegen besserem Lichteinfall schräg hergestellt.
Diese werden mit Lärchenbrettern abgedeckt- passend zur Fassade.
Vom Blendrahmen sind dann nur noch einige mm zu sehen.

Daher sind auch keine Rolläden vorgesehen und auch keine Aluschalen.

Andreas Teich
15.1.2018 17:17
Wie gesagt für Dämmplatten (welche Art auch immer) ist kein Platz...


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