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Versickerung auf Eigengrund

5 Beiträge | letzte Antwort 8.1.2018 | erstellt 8.1.2018
Hallo an Alle,

hätte folgende Frage:

ich muss laut Gemeinde meine Oberflächenwasser auf Eigengrund versickern.

Ist die Versickerung bei diesen Boden möglich - siehe Fotos  
  
https://ibb.co/mcTvbm

https://ibb.co/isxMGm

 
Das sind Fotos von der Nachbarbaustelle, ca. 200m von meinem Grundstück entfernt.

Zu Versickern wären ca. 130m2 Dachfläche und 50m2 Asphalteinfahrt

Danke und MFG

8.1.2018 8:50
Schaut recht schotterhaltig aus, also theoretisch ja.

Ich würde nur sicherheitshalber an versicherungstest machen (lassen), um auf nummer Sicher zu gehen.
z.B: http://www.flw-ag.de/pdf/Versickerungstest.pdf
http://www.dwornitzak.de/Versickerungstest.pdf

Hast Du überlegt a Zisterne zu machen z.b.-für Gartenbewässerung?

Wir habe einen sehr lehmhaltigen Boden, ham das so gelöst, daß wir einfach a paar Betonringe eingegraben haben und a Pumpe reingehängt haben - fertig war die Zisterne für die Gartenbewässerung.
Scheinbar haben wir auch Glück dabei gehabt, da sich das Wasser irgendwie in der Erdschicht so günstig verteilt, daß der Sickerschacht net überlaufen kann...

http://kraweuschuasta.at/sickerschachtvergroesserung.html

lg Wolfgang
8.1.2018 9:02
Ich musste auch auf Eigengrund versichern lassen, dafür habe ich von Pipelife die Versickerungsrohre verwendet. Die liegen dann gleich über dem RGK.

Bei uns hat die Gemeinde aber zusätzlich eine Berechnung zur Versickerung verlangt, die hat der Bmstr. geliefert.

Wenn die Gemeinde das verlangt, dann ist sie sich meistens auch sicher, dass es funktionieren kann.
8.1.2018 9:07
Hallo Wolfgang,

ja ich hätte vor ca. 5000l Regenwassertank für Gartenbewässerung zu machen und Überlauf zum Sickerschacht.

LG


8.1.2018 9:09
Die Gemeinde verlangt es bei uns weil der Oberflächenwasserkanal nichts mehr aufnehmen kann und wir nicht einleiten dürfen.
8.1.2018 11:00
Hallo mayastic,
standen vor selbigen Problem nur wir haben zum Teil über 2m dicke Lehmschicht jene dann kiesig wird. Haben wie oben beschrieben einen Versickerungsversuch vorgenommen und dies ist nötig mit oder ohne Zisterne. Auch eine 6000l Zisterne wird je nach Dachgröße früher oder später voll. 
Wir haben über den RGK eine Kiesrignolenversickerung erstellt, die Größe wird hier durch den vorhandenen Boden bestimmt. Diese funktioniert bisher sehr gut, habe bereits auch einen Test mit kpl. Entleerung der Zisterne gemacht und keine Probleme gahabt.
Mittels einer Pumpe wurden hier 6000l in Kiesrignole gepumpt ob eine so hohe Menge kurzfristig aufgenommen werden, auch hier gibt es Richtwerte jene sich nach der max. Niederschlagsmenge richten. Bedenke 6000l erscheinen viel, es sind aber nur 30l/m² bei einer versiegelten Fläche von 200m².


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