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Kosten Architekt usw. Bitte um Hilfe!!!!!!

18 Beiträge | letzte Antwort 8.1.2018 | erstellt 2.1.2018
Hallo liebe Forenmitglieder!

Hätte dringend eine Frage! Wie findet ihr für folgende Leistungen (eines Architekturbüros)
den ermittelten Preis????

*Entwurfsadaptierung
*Erstellen des Einreichplans
*Erstellung aller Unterlagen für die Einreichung (Grundbuchauszug,Katasterauszug,
Bauplatzeignung, Versickerungsabrechnung, Baubeschreibung
*Erstellung eines Energieausweises

Summe netto: € 4000
zzgl Ust: € 4800 !!!!

Sind die Kosten dafür zu hoch?

2.1.2018 14:55
kommt drauf an wie lange er dran gesessen hat.
schreckt mich ned, aber sollte man sich da ned vorher gedanken machen?
2.1.2018 15:03
Find den Preis auch ok.
2.1.2018 15:21
ohne den Preis zu werten, sage ich mal er bewegt sich im üblichen Bereich für Architekten


2.1.2018 15:30
Ich finds OK !!!!
2.1.2018 17:34
dann ist er billiger als ein Automechaniker
verleiche mal den Aufwand an Stunden für diese Leistung,
3.1.2018 7:12
Zu günstig für einen Architekten.
3.1.2018 9:54
Für die Entwurfs-, Einreichplanung etc. haben wir Pauschal 4.600€ vereinbart.
Über einen Partner von MWH Wienerberger.

Wenn wir mit ihnen dann bauen, würden sie uns diese Gebühr noch erlassen.

3.1.2018 12:40
Was ist "Entwurfsadaptierung"? Seid ihr schon mit einem fertigen Entwurf gekommen und der Architekt hat da noch Kleinigkeiten geändert oder hat er alles von Grund auf geplant?
Falls der Entwurf bereits "fertig" war - war er von euch selbst ausgedacht oder von einem z.B. Fertighaus übernommen, wo die Dinge auch so funktionieren, wie gezeichnet?

Bei uns wars teurer, da hat der Architekt aber von Grund auf geplant und es gab mehrere Treffen um den Entwurf zu besprechen/anzupassen, dafür hat den Einreichplan ein Freund erstellt (basierend auf dem Plan des Architekten).
4.1.2018 16:32
Ist zwar schon an der oberen Grenze.
Wobei ich für das Abzeichnen und "adabpieren" eines Fertighausgrundrisses nicht zu einem Architekten gegangen wäre.



Monolith schrieb: Zu günstig für einen Architekten.


Begründung für diese Aussage würde mich interessieren.
4.1.2018 20:38


StefanP schrieb: Begründung für diese Aussage würde mich interessieren.


Wenn du den Energieausweis weg lässt, bist du bei 3.600 Euro netto für Entwurf, Einreichung, Erstellung aller Unterlagen. Bei geschätztem Arbeitsaufwand von 60 Stunden, wäre das ein Stundenlohn von 60 Euro. 
4.1.2018 20:42
Entwurfsadaptierung! Ja wir haben den Plan schon mal von einem Bekannten übernommen daher waren nur noch ein paar Änderungen nötig.

Bzgl. den oben genannten Gesamtkosten habe ich mehrmals bei den verschieden Firmen usw. erkundigt, leider alle mit den verschiedensten Angeboten hierzu. Daher die Frage!
8.1.2018 7:43


Monolith schrieb: Bei geschätztem Arbeitsaufwand von 60 Stunden


Wenn er zum abzeichnen eines Planes 60 Stunden braucht, hat es sein Handwerk verfehlt.
Bei abgeschlossener Planung wie Mario33 schreibt, muss ein Plan eines standardisierten EFH in 30 bis max. 40 Stunden fertig sein.
8.1.2018 11:20
Architekt-Kostenschätzung

Wie soll denn bloß eine Kostenschätzung erfolgen können wenn das Projekt gänzlich unbekannt ist?
Das ist doch ähnlich, als ob ich fragen würde was kostet ein Auto mit 4 Rädern, Bremse, Zulassungspapieren, Anpassung der Ausstattung an persönliche Wünsche-
wer kann mir dafür einen realistischen Preis angeben???
Vielleicht handelt es sich um ein 15 PS Dreiradgefährt oder um einen 40-Tonner mit Kranaufbau und Sonderzulassung?

Wenn zB wie ich annehme ap99@ das Bauvorhaben sorgfältig planen würde (oder ich sämtliches Spar-, Dämm- und Selbstbaupotential und Details besprechen würde) oder dyarne@ die Haustechnik plant etc,etc
können die Planungskosten uU mehr als doppelt so hoch liegen wie das vorgestellte Angebot, das Gebäude aber 30% günstiger werden, oder jährlich 20% günstigere Verbrauchskosten haben, oder ohne jedes Bauschadensrisiko errichtet werden können-
sodass die Mehrkosten innerhalb kürzester Zeit eingespart werden und das fertige Produkt trotz viel höheren Planungskosten wesentlich günstiger, besser, origineller, gestalterisch anspruchsvoller oder ökologisch vorteilhafter ist.

Leider sind Planungskosten und manchmal auch Herstellungskosten nicht mit einem industriell gefertigtem Produkt vergleichbar.

Andreas Teich
8.1.2018 11:44


AnTeMa schrieb: Wie soll denn bloß eine Kostenschätzung erfolgen können wenn das Projekt gänzlich unbekannt ist?


Wie der TE ja schreibt, war die Planung nicht mal seine Aufgabe. Bin schon bei dir, dass eine umfassende Planung seine Zeit (und somit auch Kosten) braucht. Wir haben selbst über 2 Jahre von 0 weg bis zur Einreichung geplant.

Aber für


Mario33 schrieb: Entwurfsadaptierung!


+ Einreichung ist es trotzdem zu viel.

Hatte ein ähnliches Erlebnis. Meinen fast behördenfertigen Plan wollte ein Architekt auch für 2.000 netto zur Einreichung "begleiten". Da hätte ich mich dann auch gefragt "wo war die Leistung?"
8.1.2018 12:12
Es ist sicher abhängig auch von der Größe und wie anspruchsvoll die Gestaltung ist.

Wer es günstig haben will und uU die eigentliche Planung selbst vornimmt wird wohl die notwendigen Pläne bei seinem Baumeister oder Zimmermeister am günstigsten bekommen.

Für fachkundige, kostenbewußte Leute sicher am kostensparendsten.

Für alle anderen wird wohl ein kompetenter Planer die beste Lösung sein, auch wenn’s erst einmal Geld kostet, was sich bei entsprechender Leistung trotzdem rentiert.

Andreas Teich
8.1.2018 14:51


AnTeMa schrieb: Wie soll denn bloß eine Kostenschätzung erfolgen können wenn das Projekt gänzlich unbekannt ist?


Lieber Andreas,

im Nutzerprofil von Mario33 ist doch schon ein Grundrissplan ersichtlich. Also darf man doch davon ausgehen, dass ein solcher Plan von seinem Architekten adaptiert wurde.
Und der Plan in seinem Profil ist nunmal ein standard Grundrissplan welchen jeder Planer in 15 Minuten frei auf einem Auqafix skizzieren kann.




AnTeMa schrieb: Gebäude aber 30% günstiger werden, oder jährlich 20% günstigere Verbrauchskosten haben


Da würd ich immer einen geeigneten Gebäudetechniker mit ins Boot holen. Und hier liegt die Betonung auf geeignet. Und einen geeigneten Techniker zu finden ist nicht wirklich leicht.




AnTeMa schrieb: sodass die Mehrkosten innerhalb kürzester Zeit eingespart werden und das fertige Produkt trotz viel höheren Planungskosten wesentlich günstiger, besser, origineller, gestalterisch anspruchsvoller oder ökologisch vorteilhafter ist.


Bitte zur Aufzählung auch Ökonomisch hinzufügen. Denn sobald das Geld zählt, ist der Ökonomische Faktor ein hoher.

Meiner Meinung nach wird viel zu wenig Wert auf eine ordentliche Planung gelegt. Wenn man für sein Geld was bekommen will, sollte man auch vernünftig dafür zahlen.

ABER: Vernünftig zahlen und nur den Standard bekommen ist nicht OK.
8.1.2018 19:39
neben u.a. ökologisch ist mir ökonomisch IMMER wichtig- auch bei eigener Bautätigkeit.

Teuer und gut kann jeder- günstig und trotzdem technisch gut und ökologisch einwandfrei ist viel schwieriger.

Wenns primär um Adaptierung von Standardplänen geht würde ich auch nicht viel bezahlen wollen- das verlangt keine erhebliche geistige Leistung, die hohe Honorare rechtfertigen würde.

Sorgfältige Planung ist immer ökonomisch und sinnvoll- wir sehen's hier bei vielen Beiträgen...

Teurere Planung heißt ja nicht unbedingt, dass der Planer teurer ist, sondern dass er einen höheren Zeitaufwand hat bei uU gleichem Stundenlohn gegenüber einem, der schnell vorgefertigte Standardlösungen aus der Schublade zieht.

Andreas Teich
8.1.2018 20:00
Warum muss es denn überhaupt ein Architekt sein? Wenn ich nur Zehennägel schneiden will geh ich auch nicht zum Arzt und reg mich auf wie teuer es ist ..



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