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Hausbaufinanzierung erstes Angebot

38 Beiträge | letzte Antwort 5.1.2018 | erstellt 21.12.2017
Hallo,
wir haben jetzt unser erstes Angebot von der Bank. zuerst ein paar Daten um die Bonität zu schätzen.
Gesamt projektkosten 270 000 € <(ohne Grund)
Grund lastenfrei bezahlt, aufgeschlossen
Eigenkapital 40 000
Kreditsumme 230 000
Einkommen zurzweit ca3500 (ohne 13. &14 & Kinderbeihilfe), beide in langzeitbeschäftigungsverhältnis.
Das Angebot ist wie folgt.
10 jahre fix mit 1,75% ==> monatliche Rate : 1208,80€
Danach 10 Jahre variable mit 1,25% (marge)+6ME
mit Zins unter- obergrenze (1,25% - 4,75%) + 6ME
Kontoführung 17€ /quartal
Lustierungeb. 2€ / quartal)
Bearb.Geb. : 3495€
Grundbucheintrag: 2760€
Sonstige einmalige Gebühren/Kosten wie (KSV, UWZ,...): 520€
Pönalefreie Sondertilgung.
Effektive Zinssatz: 2,1%

meine Frage an euch insbesondere an Alex. ist das Angebot nicht etwas teuer? besonders die Zinsen? Bitte um eure Meinung.
Kann man bei unserer Bonität ein etwas günstigere Konditionen bekommen?
Danke & LG
22.12.2017 3:37
Wieviel hat der Grund gekostet? Preis m²? Dies wäre für die Einschätzung eurer Bonität und der späteren Bewertung der Immobilie relevant.

Bei euren Angebot sollte auf jeden Fall noch was möglich sein. Entweder ihr macht euch Termine mit weiteren Banken aus um die Preise zu drücken (ist gängige Praxis bei den Banken dass sie einfach nach mehrmaligen Handeln ein ordentliches Angebot vorlegen) oder du beauftragst direkt Alex damit er dass für euch völlig stressfrei erledigt ;)

 

LG Jürgen
22.12.2017 11:31
find ich nicht teuer.. aufgrund der eigenmittelausstattung (welche nicht gerade berauschend ist)
nur anhand von den zahlen
einkommen ist "nicht schlecht" aber auch nicht ausgezeichnet
eigenkapitalausstattung ist schlecht
deshalt wennman nur anhand der zahlen die kondis ansieht sinds ok
22.12.2017 11:39
wieso eigentlich kontoführungsgebühr quartalweise wenn alle 6 mon. abgeschlossen wird?


zhh2016 schrieb: Lustierungeb.

nie gehört, was soll das sein?
270.000,- Gesamtkosten wie ermittelt?


22.12.2017 11:56
der zinssatz wird nur alle 6 monate anhand des referenzzinssatzes ermittelt, aber abgeschlossen wird man quartalsweise... doch
kontoführungsgehühren haben nix mit dem zinssatz zu tun. (berechnung, abschluss)
des passt schon.

ich glaube der TE meint LUSTRIERUNGSGEBÜHR
quasi eintragung ins grundbuchslustrum

die 270k würden mich auch genauer interessieren
22.12.2017 12:06
Danke schon mal für eure Meinung...


fudi6489 schrieb: Wieviel hat der Grund gekostet? Preis m²? Dies wäre für die Einschätzung eurer Bonität und der späteren Bewertung der Immobilie relevant





Das Grundstück hat mit Nebenkosten 81000 gekostet.



rk515 schrieb: find ich nicht teuer.. aufgrund der eigenmittelausstattung (welche nicht gerade berauschend ist)
nur anhand von den zahlen einkommen ist "nicht schlecht" aber auch nicht ausgezeichnet
eigenkapitalausstattung ist schlecht
deshalt wennman nur anhand der zahlen die kondis ansieht sinds ok


Eiegenkapital ist eigentlich 60 k€ aber wir werden 40 k€ erstmal heranziehen, der Rest (20k €) bleibt Reserve.


coisarica schrieb: wieso eigentlich kontoführungsgebühr quartalweise wenn alle 6 mon. abgeschlossen wird?

___________________
Im Beitrag zitiert von zhh2016: Lustierungeb.

nie gehört, was soll das sein?
270.000,- Gesamtkosten wie ermittelt?


 Gsamtkosten sind:
221 k € belagsfertig inkl Skonto
50 k € Erdarbeit+schlüßelfertig+Carport

Ich wußte auch nicht was Lustierungsgebühr ist ,hab gegoogelt, es soll gebühren für das Einholen von GB auszug sein , die Bank wird es anscheinend regelmässig kontrolieren.. so in etwa habe ich verstanden. Aber für mich macht es kein Sinn, die Bank ist eh drinnen im GB, ich verstehe nicht.
22.12.2017 12:15
für 80K Grund plus 40K Barmittel und 20K Reserve gibt´s vermutlich eine Top-Kondition!
22.12.2017 12:21
@speeeedcat : meinst du, dass in unserem Fall bessere Kondition möglich?

Ich habe was wesentliches vergessen zu erwähnen. bei uns geht's um Baukonto, wo wir erst mit 1.7. 2019 mit der ersten Rate anfangen. Geschätzte Bauende/Einzug wurde mit Feb. 2019 angegeben und die 4 Monate als Sicherheit (im Falle einer Bauverzögerung)

Sind die Kondis für solche Baukontos teurer als normale Kreditkonto?
22.12.2017 12:23
Besser geht immer - meistens halt ;).
Kann man nur nach Prüfung aller relevanter Daten sagen - sonst ist es eine Schätzung (zwar auch aus Erfahrung, aber trotzdem).
Es gibt da durchaus manchmal Leichen, die zu Tage kommen ....

Welche Bank?
22.12.2017 12:26
ich nehm an, dass das pfandrecht, solange ein baukonto besteht noch nicht eingetragen wird. also muss das GB konrolliert werden, ob sich da eh niemand vorher einträgt bevors sie machen.

alex sieht das zwar weder anders, aber bei einer finanzierungssumme von 230k sind 40k eingebrachte eigenmittel mau
22.12.2017 12:43
Ich habe jetzt hier die Beiträge über Baukonto etwas quergelesen.. es ist anscheinend so, dass es in der Regel Baukonto teurer. sorry meine Frage oben war etwas eilig gestellt.
22.12.2017 13:58


rk515 schrieb: der zinssatz wird nur alle 6 monate anhand des referenzzinssatzes ermittelt, aber abgeschlossen wird man quartalsweise...


halte ich für eine fragwürdige praxis - ganz wertfrei betrachtet. bei einer angenommenen refinanzierung ebenso über de 6ME werden die zinsen ja auch erst nach 6 monaten fällig. der 6 ME ist nicht zuletzt deswegen in der regel auch höher als der 3 ME.
22.12.2017 14:05
wird eh taggenau berechnet... also isses egal. wenn aber das KONTO quartalsweise abgeschlossen wird, dann erfolgt die anlastung der zinsen alle 3 monate.wird eh taggenau berechnet... also isses egal. wenn aber das KONTO quartalsweise abgeschlossen wird, dann erfolgt die anlastung der zinsen alle 3 monate.
hat aber nix mit der zinsanbindung zu tun
22.12.2017 14:10
naja, egal ist das nicht wenn die zinsen alle 3 monate angelastet werden anstatt alle 6 monate. es entstünden zinseszinsen.
22.12.2017 15:14
ok
22.12.2017 16:27
50k wird für erdarbeiten + carport + SChLÜSSELFERTIG aber sehr eng werden.
da wirds dann schon an die 20k reserve gehen
22.12.2017 17:54


rk515 schrieb: alex sieht das zwar weder anders, aber bei einer finanzierungssumme von 230k sind 40k eingebrachte eigenmittel mau


wenn man genau liest sind ist es ein 350k Projekt mit 120k Eigenmitteln
(Grundstück muss man ja dazunehmen)
22.12.2017 19:52
Richtig Christian, es wird der Projektwert herangezogen.
Warum die RA..a da scheinbar noch immer diese komische Unterscheiung macht, ist mir ein Rätsel.
Es ist völlig Wurscht, da das Gesamtprojekt bewertet (also geschätzt) wird.
22.12.2017 20:23


speeeedcat schrieb: Besser geht immer - meistens halt ;).
Kann man nur nach Prüfung aller relevanter Daten sagen - sonst ist es eine Schätzung (zwar auch aus Erfahrung, aber trotzdem).
Es gibt da durchaus manchmal Leichen, die zu Tage kommen ....

Welche Bank?


Sparkasse.
Was mir am meisten Sorgen macht ist die Anschlusszinsen 1,25-4,75 Aufschlag, kommt mir viel zu schwammig und vielzu hoch vor, da die 6ME wird sowieso höher und keine weißt in welchem Ausmaß und dann noch dazu diese Aufschlag.
Was ist diese Unter- und Obergrenze wie und wann wird die Bank entscheiden welche Aufschlag die nimmt. Es ist alles für mich so viele Unbekannte.
22.12.2017 20:37
Der Aufschlag bewegt sich zwischen 1,25 und 4,75%, je nachdem, wie der Leitzins steht. Über 4,75% kann er nicht kommen, da gedeckelt. Unter 1,25 auch nicht, somit wird kein negativer Euribor weitergegeben.
Alles klar?
22.12.2017 20:48
Danke für die Erklärung, mir ist aber noch nicht 100% klar, kann die Bank frei wählen und in jederzeit? Leitzins? ist es was anderes als Euribor? entschuldige bitte meine vielen und tlw. vielleich banalen Fragen. dass man ein Zins ober und Untergrenze hat verstehe ich aber grenzen für den Aufschlag?? ist sowas von Vorteil oder eher Nachteil?
22.12.2017 20:57
4,75% wird wohl der max. zins, dh. der 6em mit 3,5% gedeckelt sein.



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