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Nibe 1255-6 Eigenimport

95 Beiträge | letzte Antwort 29.4.2018 | erstellt 13.12.2017
Hallo,

ich erwäge momentan einen Eigenimport einer Nibe 1255 aus Schweden.
Nicht umbedingt weil ich Geld sparen will (das ist ein schöner Nebeneffekt), sondern weil ich hier einfach niemanden Finde der mir diese Wärmepumpe verkauft. (Vorarlberg Raum Bregenz)

Ich habe inzwischen bei einer zweistelligen anzahl an Installateuren angefragt, die die überhaupt Interesse an einem Auftrag haben weigern sich etwas anderes als ihren Haus- und Hoflieferanten zu verbauen (meist Stiebel Eltron).

Gibt es beim Import etwas was ich beachten muss? Hat das jemand von euch schon gemacht? (Ich kenne den thread im HTD)

vielen Dank
Daniel
8.1.2018 9:44


Ziegelrot schrieb: Ein Bekannter meint, daß die modulierenden Nibe und KNV WP von Novelan in Deutschland produziert werden, nicht in Schweden. Lediglich die Software soll unterschiedlich sein...

paßt als fake news wunderbar in diesen faden...

also......
novelan ist die handelsmarke der fa alphainnotec für den großhandel. alphainnotec ist der führende deutsche wp-produzent, der die halbe deutsche kesselbranche mit oem-geräten beliefert die diese dann umlabeln und hat in kasendorf die modernste deutsche wp-fertigungsstraße.

die alphainnotec-gruppe ist seit längerem eine 100% tochter von nibe.

nibe stellt ait komponenten und konstruktionen zur verfügung. so fertigt ait ihr derivat der modulierenden nibe wp mit dem gleichen verdichter und der gleichen bauart des gekapselten kältemoduls. die restlichen innereien wie tauscher und pumpen sind jedoch unterschiedlich. die gesamte wp ist abseits des kältemoduls ganz anders aufgebaut und sieht anders aus und hat einen völlig anderen regler.

da liegt meines erachtens auch der größte unterschied, der lux-regler der ait ist ein klasssicher temperaturgeführter regler im gegensatz zum energieintegralgeführten emmy-regler der nibe und knv maschinen.

gerade mit der drehzahlregelung baut die energieintegralregelung ihren vorsprung weiter aus, weil hier nicht nur auf absolutwerte sondern auch auf die geschwindigkeit(steigung) mit der das energieintegral steigt/fällt reagiert werden kann und eine drehzahlgeregelte wp meines erachtens vl-geführt laufen muß.

aus meiner sicht ist dieser regler dem rest um 10 jahre voraus. die schwedische wp-schule ist seit langem führend, von dort kommen energieintegralregelung (gradminuten), ethanol & co...

es gibt dort 3 große konzerne, der eine gehört zur danfoss gruppe, den anderen hat sich bosch einverleibt und bespielt damit als bosch-thermotechnik junkers, buderus, stiebel & co, der dritte ist die nibe gruppe und weltmarktführer.

ich arbeite daran daß wir mit den powerusern dieses forums als anerkannte schnittstelle zwischen entwicklung und praxis die technologie vorwärts zu bringen um die besten lösungen von morgen schon heute umsetzen zu können.

wir brauchen das um uns mit der bestverfügbaren technologie zu retten und die energiewende zu schaffen...
8.1.2018 10:29


Hauslbauer schrieb: Schön das du es UNS gesagt hast, aber was machen die aber tausenden WP Kunden die das hier nicht mitgelesen haben, die schauen durch die Finger wie immer ;)

das ist doch ein generelles problem beim hausbauen und zieht sich querbeet durch das gesamte thema.

im efh-bau herrscht ein planungsvakuum.

die masse der bauherrschaften glaubt ich geh eh zum tiefbauer, elektriker, installateur & co die werden schon das für mich beste 'tun'...

architekt, planer, tga-planer, detailplaner, baubegleitung, bauabnahme. alle leider fremdworte im efh-bereich und die große ausnahme.

bloß die planung fällt nicht vom himmel und enstprechend sind die ergebnisse...


Hauslbauer schrieb: Wenn ich ehrlich bin Verstehe ich diese Mittelalterliche Methode des 3 Stufigen vertirebswegs sowieso nicht, haben die Hersteller solche Angst vor den Kunden? Was hindert Firmen wie KNV daran die WPs direkt an den Kunden zu verkaufen?

was fängt der kunde mit der verpackten wp auf der palette an?

du brauchst ein konzept, eine dimensionierung, ein hydraulikschema, eine rohrnetzauslegung, eine heizflächendimensionierung, passende pumpen und ausgleichsbehälter, armaturen, fittinge, spül-, füll-/filterarmaturen, durchfluß- u absperreinrichtungen, solemedien, refraktometer, konzentrate, harzkartuschen, osmosegeräte und und und...

DEN installatuer gibts schon lange nicht mehr.

es gibt den kleinen lokalen installateur, nah beim kunden und mit viel kesselerfahrung. der macht 3 wp im jahr weil er nicht mehr daran vorbei kommt. lieber würde er pellets und gas einbauen, weil da fühlt er sich sehr sicher und hat 1000-fache erfahrung.

dann gibts am anderen ende den auf erneuerbare spezialisierten wp-installateur, der 50-100 wp im jahr verbaut. dem braucht niemand was zu erzählen, der kennt die dinge aus dem efef, hat oft den eigenen kältetechniker im haus und die ausbildung für inbetriebnahmen.

und dazwischen alle möglichen und unmöglichen ausprägungen.

es gibt auch so richtig gute leute in der branche, mit einigen davon habe ich das vergnügen zusammenarbeiten zu dürfen. die haben knowhow, kompetenz, wp-erfahrung und den anspruch die besten anlagen zu bauen.

2 ganz aktuelle details dazu, einer dieser installateure - der nicht mehr weit bis zur pension hat - hat gerade vor kurzem gesagt daß es ihm leid tut daß er nicht mehr jung ist, weil der technologische umbruch so spannend ist der gerade passiert und er mit uns gern die branche aufmischen würde. ein anderer, ein sehr guter der aber auch aus der kesselwelt kommt hat dem bauherren und mir zu weihnachten geschrieben daß er uns dankt daß wir seinen beruf wieder spannend machen...


johnnypiloto schrieb: Das Christkind hat mir heuer viele Geschenke gebracht:
...Weihnachtsbrief vom Installateur, wo er sich bei mir bedankt, dass er ein neues Tamagotchi (NibeUplink von meiner WP mit RGK) hat und sich endlich wieder was tut am WP-Sektor


-

es gibt da sehr sehr große unterschiede.
DEN installateur gibts nicht.
gottseidank.

8.1.2018 10:39
man darf nicht unterschätzen was für ein gigantischer bauchladen an technologie heute an jedem heizungsbauer dranhängt. das kann man gar nicht alles beherrschen. mit dem spezialisieren ist es wieder schwierig, weil niemand möchte kunden wegschicken und sagen, 'das kann ich leider nicht...'

diese entwicklung hat dazu geführt daß die masse der installateure heute nur mehr frontend des systems ist aber nicht mehr plant&dimensioniert. das machen in der regel die hersteller im hintergrund als service. da sitzen ganze büros an technikern die nichts anderes tun als die technische auftragsbearbeitung zu erledigen.

die gasser-gruppe in der schweiz, der eigentümer von drexel&weiss, betreibt zu dem zweck ein eigenes technisches büro, weil sie sagen sonst funktioniert es nicht. das thema haustechnik ist so komplex geworden, ohne kompetente technische auslegung fährt man die technik gegen die wand.

brauchst nur in das htd-forum schauen, jede woche schlagen dort 10 anlagen auf die völlig, aber wirklich völlig vergurkt sind. wp laufen da prinzipiell in der schaltspielsperre mit durchschnittlichen laufzeiten von 10 minuten und vorlauftemperaturen wie vor 20 jahren weil ein kaltes bad hochgezwungen wird und der rest des hauses dazu abgeknipst werden muß...

bis auf wenige spezialisierte ausnahmen kann/darf ein installateur eine wp gar nicht in betrieb nehmen, dazu muß man den regler in- u auswendig kennen, im kältekreis messen können&dürfen, verdampfung, kondensation und heißgastemperatur prüfen und die vorgabesollwerte kennen damit die maschinen gesund und lange läuft, darum ist bei (fast) allen herstellern vorgabe daß der werksservice die wp inbetrieb nimmt.

und im hintergrund werden die installateure bei guten herstellern laufend geschult, da gibts seminare für die techniker, und solche für die monteure.

ein ganz kleines fenster dabei ist der RGK. hier wird es heuer wieder in den bundesländern akademien geben, mehrtägige. da gehts auch um dimensionierung, heizflächenauslegung, best practice eben am stand der technik. und der wird jeden tag weiterentwickelt ...

ich bin genau vor einem jahr nach graz auf die messe gekommen, war alles neuland für mich. das erste was ich gehört habe war, 'was wollts denn mit der 1x55-6, es gibt in der ganzen steiermark kein haus unter 10kw heizlast'. wohlgemerkt von installateuren, nicht von kunden. ich stell mich jetzt provokant hin und sage, es gibt kein haus über 10kw heizlast und mein vorteil ist daß ich logge, messe, auswerte und die realität herzeigen kann...

vor einem knappen jahr hat es eine große partnertagung bei knv gegeben, vor >150 installateuren. ich war dort eingeladen den RGK zu präsentieren. ein teil meines vortrages waren kurven aus der praxis des letztjährigen rekordwinters, zu soletemperaturen und auslastungen, heizlast in theorie und praxis eben.

der chef eines des größten steirischen installateursunternehmens hat daraufhin vor ort seine gerade fürs eigene haus bestellte 1x55-12 auf eine 1x55-6 abgeändert.

das sind die großen kleinen schritte die motivieren weiterzumachen...



30.1.2018 14:44
Lieber dyarne,

Ich muss doch noch einmal auf die Eigenimport-Diskussion für die NIBE F1x55 zurückkommen. Die gibt es ja vor allem im HTD und da habe ich mir die Mühe gemacht, den gesamten Thread durchzulesen.

Was mir aufgefallen ist, dass einer der sicher großen Experten „fdl1409" bzw. Frank sich mehrmals sehr positiv für einen Eigenimport der NIBE ausgesprochen hat. Aber ich habe keine einzige Kritik von Dir an „fdl1409“ gelesen - obwohl für alle die den Eigenimport in Erwägung ziehen, vor allem der eklatante Preisunterschied der Grund war. Also weder hast Du von „fake news“ oder „blödsinn“ oder Vergleich von Äpfel und Birnen gesprochen, wie Du das mir gegenüber in diesem Forum von Dir gegeben hast.

Warum eigentlich? - Ich nehme ja nicht an, dass ein Experte dem anderen im Fall einer anderen Meinung sich nicht sagen traut, dass er das für falsch hält. Auf der anderen Seite fühle ich mich natürlich geehrt, als ziemlicher Nichtwisser in diesen Fragen doch auf eine solche Reaktion eines führenden Wärmepumpen-Experten gestoßen zu sein.

Ich habe im nachfolgenden ein paar Zitate aus dem HTD-Forum von „fdl1409“ eingefügt und auch von anderen. Abschließend füge ich noch Forumsnamen jener im HTD hinzu, die schon einen NIBE-Eigenimport gemacht haben: (Liste unvollständig) - ArneHB, radis, Shajen, guste100, Hopfensack, Nibe Fan, AH3101, gnik7, Fuggarex (Österreich), Klayman oder Alex Cremer. Jedenfalls wünsche ich Dir nochmals das Beste auf Deinem KNV-Weg. Lg Horst

 

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<td width="64%">
Verfasser: fdl1409

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<td width="34%">
Zeit: 10.01.2016 14:41:11

0

2320183

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<td colspan="2">
@Grabenfreund kannst du uns noch etwas mehr berichten über deinen Schwedenimport? Welcher Shop? Welcher Preis in Schwedenkronen? Was hat der Transport gekostet? Umrechnungskurs und Wechselkursverluste? Wie ging das alles vor sich? Vorkasse? Zollformalitäten? Mehrwertsteuer? Zu diesen Preisen könnte das ein Weg sein, den hier viele gehen würden, mich eingeschlossen. Grüße Frank

</td>
</tr>
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<td width="64%">
Verfasser: Grabenfreund

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<td width="34%">
Zeit: 28.01.2016 09:45:40

1

2330739

</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
Hallo, ich habe meine Schwedin durch den Werkskundendienst in Betrieb nehmen lassen. Das Ganze war aber ein Witz. Bis auf eine visuelle Überprüfung, ob alles Dicht ist und eine grobe Einstellung der WP, wurde nichts weiter gemacht. Preis 5xx EUR. Daraus folgt eine Garantie von zwei Jahren. Will man nun die 5 Jahre Garantie haben, ist ein Wartungsvertrag nötig. Kosten hierfür ca. 1500 EUR. Das Risiko muss natürlich jeder selbst einschätzen und entscheiden, ob man den Wartungsvertrag abschließt!!! Hier zu den Inhalten der Wartung: Nibe Link Gruß Grabenfreund

</td>
</tr>
<tr>
<td width="64%">
Verfasser: fdl1409

</td>
<td width="34%">
Zeit: 29.01.2016 07:08:17

1

2331256

</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
Genau, und deshalb werde ich ganz sicher keinen Wartungsvertrag unterzeichnen. Nach dem Gesagten würde ich wohl nicht mal die Inbetriebnahme durch den Werkskundendienst machen lassen. Wenn es Probleme gibt kann ich den immer noch rufen. Zwei Jahre Gewährleistung reichen mir. Wie viele WPs haben Probleme in dem Zeitfenster zwischen 2 und 5 Jahren? Dafür soll man 1.500 Euro an Wartungskosten ausgeben? Halte ich für keinen guten Deal. Grüße Frank

</td>
</tr>
<tr>
<td width="64%">
Verfasser: fdl1409

</td>
<td width="34%">
Zeit: 29.01.2016 07:48:05

2

2331270

</td>
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<tr>
<td colspan="2">
Hmm, das ermuntert mich eher. Ich muss den Listenpreis bezahlen, um 5 Jahre Garantie zu bekommen? UND auch noch einen Wartungsvertrag über 5 Jahre abschließen für nochmals 1.500 Euro? Sorry, dafür kriege ich gleich 2 Schwedenimporte. Noch ein Grund weniger, die Kiste hier zu kaufen? Grüße Frank

</td>
</tr>
</tbody>
</table>
 

 

<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="64%">
Verfasser: fdl1409

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<td width="34%">
Zeit: 15.01.2016 14:30:14

0

2323328

</td>
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<tr>
<td colspan="2">
Die 6 kW WP kostet in Schweden brutto mit 25% schwedischer Mehrwertsteuer und Fracht nach Deutschland ca. 6.500 Euro. Den Original Wärmemengenzähler als Nachrüstsatz kriegt man dort auch für 160 Euro. Als Gewerbetreibender mit USt.ID-Nr. kann man netto beziehen und dann kommen 19% deutsche Mehrwertsteuer drauf. Also noch mal 6% gespart. Als Strom-Zwischenzähler kannst du einen Hutschienenzähler nehmen, der kostet ca. 50-100 Euro. Förderung ist 4.000 mit Grabenkollektor, die 4.500 kriegt man nur mit einer Sonde. Ja, viel günstiger geht es nicht. Top Heizung mit überlegener Effizienz und geringsten Betriebskosten zum Schnäppchenpreis. Grüße Frank

</td>
</tr>
</tbody>
</table>
30.1.2018 14:47
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="64%">
Verfasser: Shajen

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<td width="34%">

Zeit: 25.01.2016 19:44:22

0

2329160

</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
Ich sehe das alles

nicht so eng - eventuell bin ich aber auch auf dem Holzweg... Aber folgende Dinge stimmen mich bzgl. meines Vorhabens die Wärmepumpe in Schweden zu besorgen eigentlich positiv: 1. Ich kaufe eine Wärmepumpe innerhalb der EU und habe Gewährleistung (in Schweden sogar 3 Jahre; ich weis allerdings nicht wie es rechtlich ist wenn diese dann nach Deutschland importiert wird - 2 Jahre sind aber mal minimum). 2. Für die 5-jährige Garantie muss ich die Wärmepumpe durch Nibe in Betrieb nehmen lassen und einen Wartungsvertrag abschließen. Man liest jedoch oft, dass wenn überhaupt etwas gemacht wird nur "proforma" ein Filter gewechselt wird. Ansonsten sind Wärmepumpen (ähnlich wie Klimaanlagen) relativ wartungsfrei bzw. arm. Die 2 jährige Garantie muss mir der Hersteller so oder so gewähren, egal ob ich die Pumpe selbst in Betrieb nehme oder nicht. Daher ich habe einen relativ hohen Kostenaufwand für die Gewährleistungsverlängerung - ob sich diese rechnet oder nicht sei mal dahingestellt. 3. Jedes Unternehmen ist bestrebt einen möglichst guten Service zu bieten. Wärmepumpen halten nicht ewig, sondern müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden - wenn der Service oder das Produkt schlecht ist gehen kunden verloren. 4. Autos werden auch als Importfahrzeuge sehr günstig angeboten, trotzdem repariert diese jede (Vertrags)werkstatt und ich habe genauso Garantie wie bei einem deutschen Fahrzeug.

</td>
</tr>
</tbody>
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<table width="100%">
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<tr>
<td width="65%">
Verfasser: fdl1409

</td>
<td width="35%">
Zeit: 26.01.2016 10:59:46

0

2329459

</td>
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<tr>
<td colspan="2">
Solche Preisunterschiede machen auch bei PKW keinen Sinn, trotzdem wird das gleiche Modell von z.B. VW in manchen europäischen Ländern wesentlich günstiger verkauft als im Herstellerland. Warum sollte es solche Unterschiede nicht auch bei Wärmepumpen geben, und warum sollte man das nicht nutzen? Mit den meisten Problem bei der Heizung komme ich selber klar. Bei technischen Defekten an der WP brauche ich den Kundendienst. Zwei Jahre Garantie bekomme ich. Wenn irgendwann später was kaputt geht muss ich das sowieso zahlen. Seher kein Risiko gegenüber einem hier gekauften Modell. Grüße Frank

</td>
</tr>
</tbody>
</table>
 

<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="65%">
Verfasser: fdl1409

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<td width="35%">
Zeit: 28.01.2016 08:22:21

0

2330684

</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">
Das "Garantieproblem" bei Import kratzt mich nicht. Um die 5 Jahre Garantie von Nibe bei einem in Deutschland gekauften Modell zu bekommen müsste ich einen Wartungsvertrag abschließen mit einer jährlichen Wartung. Würde ich das tun oder jemandem empfehlen? Natürlich nicht. Wenn ich 1.000 - 1.500 Euro ausgeben soll um eine von 2 auf 5 Jahre erweiterte Gewährleistung zu erhalten verzichte ich dankend. Wenn überhaupt Probleme auftreten dann ganz am Anfang. Wenn die Kiste erst mal eine Heizperiode gelaufen ist erwarte ich nur noch selten Störungen. Und für das gespart Geld kann man sich schon eine Menge Reparaturen kaufen. Grüße Frank

</td>
</tr>
</tbody>
</table>
 

<table width="100%">
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<tr>
<td width="64%">
Verfasser: crink

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<td width="34%">
Zeit: 29.01.2016 08:30:21

0

2331291

</td>
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<tr>
<td colspan="2">
Moin, bei Eigenimport mit anschließender offizieller Inbetriebnahme liegt das Risiko meiner Meinung nach im Zeitraum von Monat 7 bis Monat 24, das ist afaik der Zeitraum der Beweislastumkehr während der Gewährleistung. Während der ersten 6 Monate kann der Hersteller nicht raus aus seiner Verpflichtung. Und nach Monat 24 zahlt das BAFA für den Einbau einer neuen effizienten Sole-WP in einen Altbau dann wieder die 6000 EUR, so dass die erneute Bestellung einer Ersatz-WP wegen wirtschaftlichem Totalschaden quasi kostenlos ist, nur die Entsorgung Altgerät und der Einbau muss bezahlt werden. Womit der wirtschaftliche Totalschaden dann bei maximal 3000 EUR liegt. Nur der Zeitraum von Monat 7 bis 24 ist nicht abgedeckt: Wenn da die WP kaputt geht und der Hersteller stellt sich quer, dann kann es teuer werden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau während dieses Zeitraums die WP einen Schaden hat, dessen Beseitigung teurer ist als die gesparten Anschaffungskosten? So lange die WP zügig nach Lieferung eingebaut, abgenommen und dann ausführlich überwacht und getestet wird sollte dieses Risiko sehr gering sein (-> Badewannenkurve). Das wiederum spricht für Lieferung und Einbau im September/Oktober, dann liegt der erste Winter noch innerhalb der 6 Monate und ist ein guter Belastungstest. Wenn der erste Winter klappt, dann sollten die nächsten 18 Monate auch kein Problem sein. Wobei eine genaue Überwachung der Betriebsparameter Pflicht ist. Viele Grüße, crink

</td>
</tr>
<tr>
<td width="64%">
Verfasser: dyarne

</td>
<td width="34%">
Zeit: 29.01.2016 15:06:21

1

2331564

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<td colspan="2">
Zitat von Grabenfreund

Hallo, ich habe meine Schwedin durch den Werkskundendienst in Betrieb nehmen lassen. Das Ganze war aber ein Witz. Bis auf eine visuelle Überprüfung, ob alles Dicht ist und eine grobe Einstellung der WP, wurde nichts weiter gemacht. Preis 5xx EUR.

ich war schon bei ein paar werksinbetriebnahmen in A dabei. da wird per installationsassistent die wp in betrieb genommen, alle parameter zum haus und der hydraulik passend eingegeben. die installation geprüft, die sole gespindelt. eventuell nochmals gespült/entlüftet. ein protokoll angefertigt und der besitzer ausführlich eingewiesen. allein das kann 2 stunden dauern. die inbe
30.1.2018 14:49
Sorry, es sind zu viele Positiv-Beiträge für den NIBE-Eigenimport. Wen es interessiert, bitte selber auf haustechnikforum.de nachschauen.

lg Horst
30.1.2018 16:59
Hallo Horst,

in den von dir geposteten Zitaten steht meiner Meinung nach eh schon alles drinnen, was relevant ist. Dies war aber jenen die an einen Import gedacht, wohl auch vorher klar.

Die Sache wird einfach sein, dass der Import nichts für die Masse ist. Die Leute wollen im Normalfall eine Heizung die funktioniert und um die sie sich so wenig wie möglich kümmern müssen. 

Die korrekte "Heizung" auswählen, bestellen, einen Installateur finden der diese anschließt ist dann doch nicht so trivial. Die verdienen ja am Verkauf der Therme mit und haben so schon genug zu tun. Da werden sie auf den Auftrag nicht so scharf sein, wenn der eine niedrige Marge bringt.

Weiters hat man noch die Ungewissheit ob die Gewährleistung geltend gemacht werden kann bzw. ein Transportrisiko.

Wenn man die WP selbst installieren kann oder wen hat der dies macht, kann man mit dem Import sicher einiges sparen. Auf Garantie wird man eben verzichten und ein gewisses Risiko eingehen müssen.

Evt. könnte sich die Lage bessern, wenn die Beweislastumkehr wegfällt:
https://derstandard.at/2000052390662/EU-will-einheitliche-Gewaehrleistung-und-Beweislast-bei-Haendlern-sehen ;

Von dyarne kann man nicht erwarten, dass er das System Selbstimport unterstützt, da er ja, meines Wissens, in Zusammenarbeit mit KNV an der Massenmarkttauglichkeit von RGK und Erdwärme arbeitet und hier eine Geschäftsbeziehung besteht.

Unabhängig von den oben erwähnten Nachteilen, soll er Werbung machen, dass nicht bei seinem Partner KNV bestellt werden soll, sondern beim Mutterkonzern?

Würde ich auch nicht machen.

LG Mario
30.1.2018 18:54
Hallo Mario,

Danke für Deinen Beitrag. Ich stimme Dir in praktisch allen Punkten zu.

Das einzige, was nicht Du beantworten kannst, weil Du auch gar nicht davon betroffen bist, ist ja der Punkt, der mir doch stark aufgefallen ist. Als "fdl1409" alias Frank (und das ist ja offensichtlich einer, der sich mit Verstand, Wissen und Leidenschaft für die Sole-Wärmepumpe einsetzt) im HTD-Forum ziemlich eindeutig für den Eigenimport der NIBE aufgrund des Preisunterschieds eingetreten ist, hat das der zweifelos exzellente Experte dyarne nicht negativ kommentiert. Auch nicht positiv, er hat sich einfach rausgehalten. Und bei mir kommt auf einmal der geballte Wutausbruch auf diese dummen, unverständigen Eigenimportler.

Ich hätte es für fair gefunden, würden hier alle gleich behandelt. Auch wenn dyarne möglicherweise das meiste Wissen in der Materie hat, gibt ihm ja das nicht das Recht, andere, die in einem einzigen Punkt nicht seiner Meinung sind, so abzuschasseln. Das bedeutet keineswegs, dass er das System Eigenimport unterstützen soll. Darum geht es mir nicht. Ich finde es großartig, was er alles leistet. Aber es ist wahrscheinlich auch nicht hilfreich für ihn, Fakten, die bestehen - und sogar für "fdl1409" war das Preisargument das ausschlaggebende - einfach als Blödheit oder Fake News abzutun. Ich nehme nicht an, dass er diese Ausdrücke gegenüber Frank verwendet.

Jedenfalls danke und lg Horst
30.1.2018 20:16
Naja, man soll die Kirche schon im Dorf lassen:
1) Nibe Deutschland < KNV: Ohne jetzt alles wieder anzuführen bietet KNV einen wesentlichen Mehrwert als NIBE Deutschland.

2) In einem der schwer zu lesenden Posts, die aus dem HTD hierher kopiert wurden, steht das es für Altbauten sowas wie BAFA gibt. Das haben wir zumindest in Wien nicht in der Höhe. Da hält sich das Risiko wirklich in Grenzen, wenn 6000€ einfach nochmal ausbezahlt werden.

3) Es macht wenig Sinn jemand den Eigenimport mit den Vorzügen von KNV zu entgegnen wenn der Mehrwert (KNV) in Deutschland nicht vertreten ist.

30.1.2018 20:50
hallo horst.

was willst du von mir?
offensichtlich die absolution für deinen grauimport. dir wird es aber nicht geben.
jeder ist selber seines glückes schmied.

in diesem faden wurde ausführlich und detailliert aufgelistet welches risiko man bei selbstimport trägt. das man dann bei einem problem/fehler/störung/wackler/defekt sich nicht an den herstellerservice wenden kann und dessen landesweiten servicetechnikerteam. diese werden ja nicht zum spaß vom landesvertrieb unterhalten, sondern um den betrieb der eigenen anlagen draußen im feld aufrecht zu erhalten.

wenn du so ein hero bist daß du dir zutraust die wp zu installieren, zu parametrieren und bei einer störung diese zu finden und das betreffende teil auszubauen und nach schweden zu schicken, voila!

wenn nicht dann nicht , aber hör doch auf hier endlos rumzueiern, das hält doch niemand mehr aus...

ich finde auch deine falschinformationen hier ziemlich fahrlässig. ja, irgendwie habe ich hier wohl verantwortung übernommen und versuche mich ein bissl um das wohlergehen der hier vertretenen wärmepumpen zu kümmern, schwerpunkt RGK und toplines die hier unterwegs sind, nachdem ich vermutlich an deren ausbreitung nicht ganz unschuldig bin.

ich fühle mich aber keineswegs für die ganze welt verantwortlich, schon gar nicht fürs htd-forum. da würde ja nicht mal superman langen, bei der täglich bewiesenen (in)kompetenz deutscher heizungsbauer zum thema wp.

es stimmt keineswegs daß die in deiner liste oben alle im webshop gekauft haben.

wenn du schon so fleißig im htd recherchierst dann hast du sicher auch gelesen wie dort ein grauimporteur kürzlich bei nibe-d wegen unterstützung angefragt hat...


Sehr geehrter Herr DXXX,

die NIBE Systemtechnik GmbH gehört, wie Sie richtig vermuten zur Muttergesellschaft in Schweden. Allerdings betreuen wir als eigenständiges und eigenverantwortliches Unternehmen ausschließlich
den deutschen Markt.
Diese Vorgehensweise wird auch in anderen Ländern, in denen NIBE vertreten ist so umgesetzt.

Gerade in Bezug auf die unterschiedlichen Märkte, technischen Bedingungen oder Garantiebestimmungen ist diese Handhabung nicht anders umsetzbar.
Auch in Ihrem Fall müssten beispielsweise mögliche Gewährleistungs.- oder Garantieansprüche direkt bei dem Verkäufer in Schweden gestellt werden.

Wir bedauern Ihnen in diesem Fall keine andere Antwort geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen

TXXX KXXXX
Verkauf Innendienst


http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2595103

und zu frank. der ist einer der besten techniker die ich überhaupt kenne, nicht umsonst ist er der RGK-urvater. der plant und baut dinge von denen andere nur träumen können. und nein, er hat seine wp nicht aus dem webshop, es ist sogar eine österreichische von knv, weil es da den besten support gibt.

wir sind gerade vor ein paar tagen in wien nach der messe am stammtisch zusammengesessen, und hr. köttl, der geschäftsführer von knv hat uns offiziell den staus poweruser verliehen. das bedeutet, daß die kerntruppe hier zugang zu technik/forschung in schweden bekommt, wir feature wunschlisten abgeben dürfen und gegebenenfalls testsoftware bekommen.

so, und nur so in kooperation mit dem hersteller kann man das thema wärmepumpe voranbringen und weiterentwickeln. und das treibt mich an.
und nicht dein geiz-ist-geil-trauma...
30.1.2018 21:47
@Lorenz13
Jetzt bestell doch einfach im Webshop und fertig. Wieso wartest du hier auf eine Freigabe oder ein OK oder was auch immer?

Solange dir klar ist, dass du dann keinen Support von Dyarne und KNV bekommen wirst und die Garantie-Problematik kein Thema für dich ist, ist ja alles gut. Oder was willst du mit den Beiträgen bezwecken?!

Ich bin mit Sicherheit kein Gegner von Eigenimport oder Selbstbezug.
Bei vielen Baumaterialien mach ichs ja selbst genauso.
Bei so Dingen wie Dämmplatten, WC-Vorsatzwänden, Pumpen oder was auch immer, seh ichs auch nicht ein, da noch 2-4 Zwischenhändler fürs nichtstun mitverdienen zu lassen.

Aber bei allen technischen Produkten, wo Auslegung und Support wichtig ist, überleg ich mir dann doch, ob ich nicht einen Mehrpreis zahlen will. 

Ich seh auch tagtäglich ähnliches in der Arbeit. Einige unserer OEM-Kunden sind schon auf Knien wieder zu uns zurückgekommen, weil sie zwischenzeitlich meinten, sie kaufen das gleiche Produkt z.B. in Italien billiger ein und schaffen es ohne unseren Support...
Ist zwar eine andere Branche, aber irgendwie gilt das doch für alle komplexeren Produkte die individuelle Einbausituationen haben oder angepasste Software, Auslegung, etc. benötigen.

Das gilt natürlich nicht für Firmen, die einen miesen Support liefern.
Aber sowas spricht sich heutzutage doch ziemlich schnell herum...
30.1.2018 22:24
Lieber dyarne,

Danke für die Antwort.

Ich versuche mich kurz zu halten. Keineswegs möchte ich eine Absolution für einen Eigenimport. (Deine Bezeichnung Grauimport insinuiert etwas in Richtung illegales Handeln und das ist es ja nicht). Es geht darum, dass Du den Ringgraben-Kollektor-Vater und einen der besten Techniker für seine doch mehreren Beiträge über seine Vorliebe für Eigenimport in keinem Wort kritisiert hast. Na bin ich froh, dass letztlich auch Frank bei KNV gekauft hat - Du wirst da doch wohl nicht Deine Hand im Spiel gehabt haben, das kann ich nicht glauben.

Ich bewundere auch die geballte Kraft Deiner Anhängerschaft, die Dir in Beiträgen versucht beizuspringen. Auch wenn Du weiterhin Meinungen anderer - im konkreten Fall von mir - als „fahrlässige Falschinformationen“ bezeichnest - jeder der lesen kann, und sich für die Beiträge über Eigenimport interessiert, kann sich ja darüber seine Meinung bilden. Und ich habe nicht geschrieben, dass Frank einen Eigenimport durchgeführt hat. Aber in seinen Beiträgen - bevor er auf den von Dir sicher als richtig bezeichneten Weg gebracht wurde - hat er sich sehr positiv über einen Eigenimport geäußert. Das ist es. Aber ok, wenn Tatsachen für Dich Falschinformation sind.

Du hast Recht, wenn Du sagst, jeder ist seines Glückes Schmied. Genauso ist auch jeder seines Unglückes Schmiedel. Ich weiß zwar auch nicht, was das heißt, aber bei dem teilweise doch eigenartigen Gedankengebilde hat sich ein ebensolches auch in den Untiefen meiner Hirnwindungen den Weg gebahnt.

Nochmal - ich halte Deinen Einsatz für Sole-Wärmepumpen und den Ringgrabenkollektor für bewundernswert. Von der NIBE glaube ich, dass das ein exzellentes Produkt ist. Bei der Ablehnung von Luft-Wärmepumpen teile ich absolut Deine Ansicht (Lärm/Effizienzmangel). Und dann gibt es einen einzigen Punkt, wo ich es gewagt habe, in eine bereits laufende Debatte über einen Eigenimport von NIBE, die ja wegen des deutlich höheren KNV-Preises entstanden ist, einzusteigen. Das, was auch Frank und einige andere gemacht haben. Und daraus entwickelt sich so eine komische Geschichte. Na gut, so ist es eben. Trotzdem wünsche ich Dir das beste Gelingen bei Deinen Vorhaben.

Lg Horst
31.1.2018 6:17


Lorenz13 schrieb: Trotzdem wünsche ich Dir das beste Gelingen bei Deinen Vorhaben.


das wünsche ich dir auch, hab ein schönes, sorgenfreies Leben
odyssee80
31.1.2018 9:40
Guten Morgen
Ich hab mir für dich jetzt extra die Mühe gemacht und die Bruttopreise meiner beiden Angebote aufgelistet.
Wohlgemerkt Angebote werden immer anders geschrieben, müssen also nicht unbedingt dem entsprechen was man bezahlt wenn man nur die Wärmepumpe ergattern will.
Preise natürlich abzüglich Nachlass und Skonto, auch die IBN ist kostenlos. 
Preis inkl Lieferung und Montage

Angebot 1: 8051,29€ (tatsächlich gekauft)
Angebot 2: 7139,72€

Ich versteh einfach nicht was du erreichen willst, die Nachteile wurden schon alle genannt und der Vorteil ist dir selbst doch auch klar, nämlich nur der Preis.

Wenn der Vorteil des Preises (der ja ersichtlich nicht so hoch ist wie du denkst) die Nachteile überwiegt dann importier das gute Ding, wenn nicht dann nicht.
Aber tu dir selbst den Gefallen und versteif dich nicht so in solche Dinge, du machst dir das Leben selbst nicht leicht.

Liebe Grüße
Jürgen
29.4.2018 21:24
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