» Diskussionsforum » Bauforum

Gelöst Fehlende Betonabdeckung

147 Beiträge | letzte Antwort 6.12.2017 | erstellt 6.11.2017
ich habe hier jetzt noch ein paar Fotos von der 1. Schicht Bewehrung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
11.11.2017 8:04
Ist es eigentlich üblich, dass der Baumeister selbst auf die Baustellen fährt um zu schauen was seine Leute machen? Vielleicht ist das das Problem der Baufirma?
Habe gehört, dass der Baumeister so gut wie nie selbst auf der Baustelle ist.


BGR schrieb: Und wer bezahlt die zwei Kernbohrungen + Statiker?


Kernbohrung hat sich die Firma wohl selbst gemacht, kann mir nicht vorstellen dass das relevant kostet. Statiker werden wir - im eigenen Interesse - zahlen.
11.11.2017 8:10
Kommt auf die Größe und Struktur der Firma an. Bei kleineren Firmen kommt der Chef (Baumeister) selber, bei größeren gibt es Bauleiter.
11.11.2017 10:25
Als sanierungsmöglichkeit könnte man doch alle tragenden aussen- und innenwände schalen und betonieren - dementsprechend armieren bis zu einer Höhe von ?80cm? - wird bei Auskragungen ja auch so gemacht. Man müsste halt die komplette Planung bezüglich Elektro und Installation schon fertig haben


11.11.2017 12:22


ap99 schrieb: Man könnte meinen du arbeitest auf der Baustelle


Habe nicht auf der Baustelle gearbeitet, sondern bei vielen Anderen, daher weiß ich auch, wie schnell ein Abstandhalter verdreht ist. Matte etwas zurecht rücken, schon liegt eine Leiste seitlich oder verkehrt. Wenn eine Lage Eisen drinnen ist, wird das ausrichten ja noch gehen, aber wenn bei der 2. Lage Eisen das Gitter auch etwas zurecht gerückt wird, kann wieder ein Abstandhalter verdreht werden. Dann wird es schon schwieriger. Da müsste schon mit einem Kran das Geflecht etwas angehoben werden. Dann drch 2 Lagen AQ Gitter durchgreifen, naja mit kleinen Händen wirds gehen, beim niederlassen allerdings wird sich wieder etwas verschieben. Ausserdem am Glasschaum werden die Leisten auch nicht gut liegen. (kann da aber nicht mitreden, war noch nie dabei beim Glasschaum einbringen, kenn ihn nur vom offenen Bigbag)
Hier im Forum wird der Baumeister als unqualifiziert bezeichnet. Mich wundert nur, warum Macia einn solchen "Pfuscher" nimmt? Glaube nicht, dass er ein Pfuscher ist mit seinen Leuten, wird sicher einen guten Ruf haben, sonst würde er diese Bautelle mit kritischer Bauherrin nicht bekommen haben. Wird sich auch umgehört haben, ob er verlässlich ist. Dieser Baumeister wird schon hunderte Platten gemacht haben, wo auch kritisch beäugt wurde von Bauherrn, Architekten und Statiker.
"Wenn man nach Fehlern sucht, wird man sie finden!"
oder
"wer ohne Fehler ist, werf den ersten Stein!
Hier geben Leut ihren Senf dzu, die  sicher noch keinen (Bau)handgriff getan haben, sonst wüssten sie, dass zwischen Theorie und Praxis ein Unterschied ist.
Es wird gut sein, dss Fr. Macia ständig auf der Baustelle mit einem Lehrbuch vor Ort ist, da kann sie denn Arbeitern jede neue Norm erklären, und wie sie die Handgriffe zu tätigen haben. Problem wird halt sein, dass die Arbeiter nach und nach die Baustelle verweigern. Osteuropäer sind noch die Lösung.
Wenn jetzt bei der Bodenplatte schon das Gericht eingeschaltet wird, dann gute Nacht Baustelle!
11.11.2017 12:39


altehuette schrieb: Hier geben Leut ihren Senf dzu, die  sicher noch keinen (Bau)handgriff getan haben, sonst wüssten sie, dass zwischen Theorie und Praxis ein Unterschied ist.


danke, wenigstens einer checkts
11.11.2017 13:08
Ich habe diesen Thread zum Anlass genommen vorgestern auf der Baustelle wieder mal genauer hinzusehen, weil es tatsächlich so ist, daß man sich aus Gewohnheit irgendwann darauf verläßt, daß alles selbstverständlich fachgerecht gemacht wird und nur mehr aktuelle Fragen und anstehende Punkte klärt (besonders wenn man mit der Baufirma schon zusammengearbeitet hat).
Was soll ich sagen, da gibt es keine verdrehten Drunterleisen (was ja mal passieren kann), schon gar nicht alle um 180 Grad vom Wind verdreht. Stirnseitig gibt es auch Abstandhalter (auch bei Wänden und Unterzügen).

(Ich kenne beide Seiten, Baustelle und Büro ;) )

Ich frage mich schon warum dieser Murks verteidigt wird (ich kann’s mir denken, verstehe es aber nicht).

Vielleicht hat mackica das Glück, daß sich durch die Kernbohrungen herausstellt, daß die Bewehrung da wo sie nötig ist tatsächlich genug Betondeckung aufweist ... denn was anderes als Glück oder Zufall ist das nicht, wenn man sich die Fotos ansieht.
11.11.2017 18:06
Kern passt angeblich.
Vielleicht war alle Aufregung umsonst.

11.11.2017 18:57
naja wenn der kern jetz passt und der baumeister so weiterarbeitet, dann sind die nächsten Streiterein schon vorprogrammiert:D!
Meine ham a ein Geschos gemauert und ich seh ein bissi Schaum! Ich werd aber jetz nicht die ganze Welt in Bewegung setzen und denen alles abreissen lassen und mich mit den Arbeitern bekriegen.... Mal schaun, wies bei dir abläuft! Ich hatte schon genug schlaflose Nächte
11.11.2017 19:00


mackica schrieb: Kern passt angeblich.
Vielleicht war alle Aufregung umsonst.


 Super!
Wär gut, wenn ihr euch wieder in die Augen schauen könnt! Wünsche es euch!
Aber jezt ganz was Anderes, ganz allgemein, nehmen wir an, es wäre keine Betondeckung gewesen, würde der Stahl rosten im Glasschaum? Folie wäre ja auch noch dazwischen? Und eine weitere Frage, wenn die untere Lage Eisen komplett verrosten würde, würde die Platte trotzdem noch standhalten? (Verdichteter) Glasschaum bildet eh einen guten haltbaren Untergrund, oder?
Bedenken hätte ich allerdings beim XPS als Unterlage bei einer schwimmenden Platte! Es gibt ja keine Langzeiterfahrung dazu, ob sich das XPS bei Wassereintritt mal zusammendrücken lässt, und deshalb das Haus in leichte Schieflage gerät.
Nochmals Bodenplatte, man sah ja heuer wieder viele Hochwassergeschädigte Häuser wo teilweise die Platte unterspült worden ist, und trotzdem das Haus noch gerade steht. In diesen Fällen hat sich eine ordentliche fachgerechte Eisenbewehrung bezahlt gemacht!
11.11.2017 19:48
Ich versuchs nochmal:
heislplaner

  11.11.2017 10:25 Als sanierungsmöglichkeit könnte man doch alle tragenden aussen- und innenwände schalen und betonieren - dementsprechend armieren bis zu einer Höhe von ?80cm? - wird bei Auskragungen ja auch so gemacht. Man müsste halt die komplette Planung bezüglich Elektro und Installation schon fertig haben
11.11.2017 19:53


heislplaner schrieb: Als sanierungsmöglichkeit könnte man doch alle tragenden aussen- und innenwände schalen und betonieren - dementsprechend armieren bis zu einer Höhe von ?80cm? - wird bei Auskragungen ja auch so gemacht


Oder einen Betonsockel und Holzhaus draufstellen
Ich weiß nicht ob ich halbhohe Betonwände haben wollen würde, schließlich war ja ein Teil der Dämmung noch im Fußbodenaufbau vorgesehen. Dann hätte ich lauter Betonwärmebrücken. (gut, habe 35cm GSS unter der Platte)


altehuette schrieb: würde die Platte trotzdem noch standhalten? (Verdichteter) Glasschaum bildet eh einen guten haltbaren Untergrund, oder?


Ich denke Risse wären trotzdem möglich aufgrund der Zugspannungen durch die Wände, so habe ich ap99 verstanden.
Ein Absinken einer Mauer dagegen ist unwahrscheinlich weil GSS trägt. aber ich bin Laie.
11.11.2017 20:21
Habe jetzt die Drunterleisten gefunden, die man umdrehen darf bei weichem Untergrund:

https://www.baustoffshop.at/Drunterleiste-mit-seitlicher-Aussparung-2lfm

Mit seitlicher, bogenförmiger Aussparung.
Drunterleiste immer diagonal zur Deckenspannrichtung verlegen.

Anwendung:
Großflächiger, linienförmiger Abstandhalter für die untere Bewehrung.
Drunterleiste mit seitlichen bogenförmigen Aussparungen - wird gut vom Beton durchflossen.
Drunterleiste eignet sich insbesondere für den Einsatz auf weichem Untergrund. Dazu muss der Abstandhalter umgedreht werden.
15.11.2017 9:46
Na ja... Saubere Arbeit sieht anders aus. Gerade bei so nem heiklen Bauteil wie der BoPla sollte man mehr Vorsicht walten lassen, guter Einstieg in die Baustelle wäre das für mich auch keiner bzw wäre der whsl schon wieder weg.
@mackica
Hast Fotos der Bohrkerne?
Ist die Platte schon ausgeschalt?
15.11.2017 16:02
Im Bohrkern liegen 2 Matten übereinander (Überschneidung). Ein Teil hat keine Überdeckung, dort wo ein GSS-Stein darunter war. Wenn das rostet, zieht sich der Rost dann weiter rein oder rostet es nur dort wo es jetzt freiliegt?
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
[Gelöst] Fehlende Betonabdeckung
15.11.2017 19:01
Beim Kern auf Bild 1 ist die Betondeckung oben auch sehr wenig.
Was sagt die Statikerin zu der geringen Mattenüberlappung?
15.11.2017 19:44
Ist alles nur ein Kern von verschiedenen Seiten fotografiert.
Das oben ist wirklich nur ausgebrochen, ist mir passiert.
Der Defekt unten nicht (denn da sieht man im Bohrloch dass dort ein Stein lag)

Mattenüberlappung? Statikerin muss jetzt erst mal die Platte rechnen, dann machen wir Termin aus und besprechen all die Fragen
15.11.2017 20:06


mackica schrieb: Das oben ist wirklich nur ausgebrochen, ist mir passiert.


....daneben ist die Betondeckung aber auch nur max. 1cm.
15.11.2017 20:17
3,5cm deckung solltest du haben....
15.11.2017 20:27


uzi10 schrieb: 3,5cm deckung solltest du haben....


Ob 1cm oder 3,5cm ist mir eigentlich egal. Aber komplett nackt liegendes Eisen nicht. OK, irgendwann wird s dort durchrosten. Aber was passiert dann weiter? Das möchte ich von der Statik beantwortet haben.
15.11.2017 20:49
Haben est vor Kurzem eine tragende Decke betoniert, da kamen 3 cm Abstandhalter rein. Glaube halt, von 3 cm war halt die Rede, schade, erst ein Stückerl entsorgt sonst könnte ich nachmessen. Diese Decke wurde von einem Statiker berechnet, weil hohe Belastung drauf kommt.
15.11.2017 21:04
sollten bei einer min Nutzungsdauer von 50 Jahren als Dichtbetonplatte, denke mal XC2 oder ka was du verhandelt hast oder am Betonlieferschein stehen hast min 30mm sein,... so wie ich das verstehe und kenne

http://www.bswals.at/wrl-m/bew_st/bewe/deckung/deckung.htm



Beitrag hinzufügen? Einloggen oder kostenlos registrieren! [Mehr Infos]