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130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage

5 Beiträge | letzte Antwort 5.11.2017 | erstellt 2.11.2017
Schönen Abend,

wir haben heute unseren Entwurfsplan erhalten .

Es handelt sich um ein geschossiges Haus mit 130qm Wohnfläche und + 70qm Keller.
Gebaut werden soll mit 50iger Ziegel mit einem Ringgrabenkollektor und ev. KWL.

Das Haus ist im Prinzip genau Nord Süd ausgerichtet und der Hang fällt nach Nord-Osten um ein paar Grad (sind pro 10 Meter durchschnittlich 1 Meter Gefälle) . Wie genau wir das Haus am Grundstück platzieren wissen wir noch nicht genau - soll aber eher soweit nördlich wie möglich sein.

Die Zufahrt erfolgt von Nord-West von einer bereits bestehenden Straße zu einer Garage (wird eventuell ein Carport), wo wir dann Zugang zum Garten haben. Ob wir einen direkten Zugang von der Garage in das Haus machen wissen noch nicht (wäre im Grundriss möglich, aber noch nicht im Plan eingezeichnet).

Nach Osten hin wär jetzt der Keller teilweise sichtbar. Wir haben überlegt, ob wir dies nicht rundherum aufschütten (mit dem Erdhub vom Keller) und dann ein gerade Fläche rund ums Haus haben und dann auf jeder Seite abböschen. Da stellt sich die Frage was ist besser?

Die Leitungen wären alle übereinander geplant mit kurzen Leitungswegen und einen zentralen Leitungsschacht (für KWL, eventuell Photovoltaik, Wasser, Strom etc.).
Ein Wäscheabwurfschacht ist im Bad vorgesehen bis in den Keller.

Anbei die Pläne (sind immer genau Nord-Süd ausgerichtet) und bitte um Meinungen/Ratschläge und was euch sonst noch einfällt).

Danke, Lg
130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage
130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage
130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage
130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage
130qm + Keller Entwurfsplan - leichte Hanglage


4.11.2017 0:02
Hallo!

Erstmal Gratulation zum kompakten Grundriss! Finde die 130 m² WFL gut genutzt.
Ein paar Anmerkungen dazu:

- Wohn-/Esszimmer wirkt etwas schlauchartig. Besonders bei verhältnismäßig niedrigen Decken wirkt das oft nicht so gemütlich. Vielleicht kann man das optisch irgendwie unterteilen (z.B. blickdurchlässiger Raumteiler bis zur Decke zwischen Kamin und Tür, dann sieht auch die Tür zum Vorraum nicht so verloren aus, wenn sie offen steht)? Ihr habt da jetzt glaub ich 3 m Breite, oder? Ich hab in meiner jetzigen Wohnung ein 3 m breites WZ, würd ich beim Neubau breiter machen (min 3,5 m). Dann kann man auch bequem um den Couchtisch herumsitzen ohne dass man gleich am Fernseher klebt.

- Ich nehme an, die Küchenplanung ist nur vorläufig, der Pfeiler stört ein bisschen. Vielleicht kann man an den Pfeiler "dranmauern", damit er so breit ist wie die Kücheninsel. Und es wäre schön, wenn die Kücheninsel in einer Flucht mit der tragenden Wand (und dem Pfeiler wäre). Ob ihr dann noch genug Durchgangsbreite in der Küche habt, kann ich jetzt nicht beurteilen. Achtung auch bei der Parapethöhe beim Küchenfenster, damit das dann auch mit der Höhe der Arbeitsplatte zusammenpasst.

- Wenn möglich würde ich eine Tür zur Kellerstiege einplanen.

- Würde die "Nordwand" vom Schrankraum 60 cm ins größere Kinderzimmer rein verlängern, dann ist das der designierte Platz für den Kasten.

- Ich finde den Keller etwas groß, Keller+Garage haben fast so viele m² wie ihr Wohnfläche habt. Vielleicht reicht eine Teilunterkellerung?

- Nachdem die Garage ja nicht direkt mit dem Haus verbunden ist, würde ich sie von Ost nach West verschieben und mit Haus und Garage so nah wie möglich an die Grundstücksgrenze rutschen. Dann habt ihr eine weniger lange Einfahrt, weniger Vorgarten und mehr Südgarten.

Insgesamt finde ich den Grundriss gelungen!

Und jetzt kommt meine persönliche Meinung, also bitte nicht böse sein: Mir gefällt das Haus von außen leider gar nicht. Die Anordnung und Größe der Fenster, das Dach, der Dachüberstand, die Fassade, die Terrassenüberdachung - sieht finde ich sehr altmodisch aus (aber nicht charmant-altmodisch), das Haus hätte genauso vor 40 Jahren gebaut werden können. Eigentlich baut ihr ja modern - moderne Materialien, moderner Grundriss für eine moderne Lebensweise, warum spiegelt sich das nicht in der Außengestaltung wider? Und damit meine ich nicht, dass es ein weißer Kubus mit Flachdach sein muss. Es gibt sehr viele Gestaltungselemente, die eine traditionelle Hausform modern erscheinen lassen können.
Aber wie gesagt, ist nur mein persönlicher Geschmack.

Viel Erfolg weiterhin! Liebe Grüße
4.11.2017 10:25
Danke ptelea für deine Meinung - Wenn man keine Kritik verträgt sollte man eher weniger posten.

Umso länger man so einen Plan ansieht, desto mehr Kleinigkeiten fallen einem auf - zb sollten im OG auch 90cm Breite Türen vorgesehen werden. Da müssen wir eventuell noch nachschärfen von der Grundfläche. Und dass keine Tür zum Keller ist, ist uns noch gar nicht aufgefallen - die möchten wir nämlich schon haben.

Beim Wohn/Esszimmer ist es sicher eine gute Idee eine Abtrennung zu machen. Sollte sich auf jeden Fall ausgehen. Hab jetzt noch einmal nachgemessen und die Breite sind 3,5 Meter.

Jap die Küchenplanung ist vorläufig vom Planer. Wir wollten zwar ohne Säule, aber das lässt sich statisch anscheinend schwer umsetzen. Da hat er selber gesagt, dass wir vorher einen Küchenplan brauchen, damit man das endgültig festlegt. Die Säule muss sich auf jeden Fall als Abschluss in das Konzept integrieren.

Beim OG müssen wir schauen. Hätten gerne das KZ und Elternschlafzimmer vertauscht haben wollen, wg. dem Sonnenlicht. Nur geht sich das platzmäßig nicht wirklich aus

Die Frage ist ja, wieviel erspart man sich wirklich wenn man nur eine Teilunterkellerung macht.

Die Garage können wir nicht so einfach nach Westen verschieben, da auf Grund der Hanglage eine Zufahrt von ob nicht möglich ist. Da müssten wir das Haus höher herausnehmen und dann wird der ebenerdige Zugang zum Garten schwierig (eventuell machen wir noch eine Tür von der Garage in die Speis).
Weiters wäre der Schattenwurf zum Nachbarhaus über uns ein Thema. Aber das Eck oben im Grundstück ist nicht wirklich nutzbar.
Und Platzprobleme nach Süden haben wir nicht - da geht es nach dem Haus ca. 25 noch runter, was nicht mehr bebaut werden kann.
Wie das Haus dann genau auf dem Grundstück hinkommt, müssen wir aber noch entscheiden.

Ob wir wirklich eine Garage bauen ist noch offen (hatte immer ein Carport im Kopf). Haben aber alles einmal einzeichnen lassen, damit wir flexibel sind.

Den Innenplan werden wir wahrscheinlich auch nicht mehr großartig verändern.
Wir haben den Planer einmal so grob vorgegeben was wir uns vorstellen - also schlicht und einfach vom Grundriss (daher auch keine Auskragungen). Die Fenster sind ein Vorschlag vom Planer, da diese relativ breit sind für den Lichteinfall und dafür niedriger um darunter etwas hinzustellen. Schaut aber von außen gewöhnungsbedürftig aus (besonders da in der Mitte im OG ein Fenster fehlt wo der Schrankraum ist)

Über Tipps, wie man das moderner gestalten kann sind wir natürlich offen (wir sind da relativ anspruchslos ) und dankbar. Wenn sich etwas leicht umsetzen lässt, werden wir das sicher mit überlegen.

Irgendwie baut bei uns oben fast jeder so

4.11.2017 17:53
Also ich finde das Haus schon modern und auch schön... ich würde es nicht noch künstlich "modernisieren"


5.11.2017 11:35
Servus muel4tler,

wie hoch ist euer Budget? Ich frage deshalb weil du in deinem anderen Thread fürs Haus 300k rechnest?
Rechnest du 2000,-/m² fürs Haus (130m²*2000=260k) und 1000,-/m² für den Keller (70k) bist schon bei 330,- dann musst du die Aufschließung für den Grund bezahlen, die Anschlusskosten, einen Polster solltest auch rein rechnen. Könnte knapp werden.


muel4tler schrieb: Zum Thema Budget hat sich auch einiges getan. Wir haben jetzt einen Grund und müssen noch die ganzen Aufschließungskosten zahlen. Das sowie die vorarbeiten (Planer, Vermessung etc.), können wir aus Eigenmittel aufbringen und erst zum Baubeginn Ende Sommer 2018 einen Kredit benötigen.

Daher bleiben uns zum Bauen jetzt die vollen 300 TEUR (+ 30.000 Reserve). Da haben wir jetzt schon festgestellt, dass wir die sicher brauchen werden (wieviel wir uns tatsächlich mit Eigenleistung sparen wird sich zeigen).
Dann kommen wir auf eine Kreditsumme von 200 TEUR (oder 230 TEUR mit der Reserve), wenn die Wohnung dann verkauft ist (eventuelle Mehrerlöse nicht berücksichtigt).
Diese Kreditsumme ist aber für uns das Maximum, da wir auch etwas vom Leben haben wollen und nicht bis wir 70 sind den Kredit zurückzahlen "dürfen"


Schönen Sonntag

Landei
5.11.2017 12:46
Ja der Plan war so wenig Geld wie möglich für den Hausbau auszugeben (Buchhalter halt ), damit die Kreditrate so gering wie möglich wird. Tja Plan und Wirklichkeit .
Also die ganzen Anschließungskosten/Planungskosten können wir aus vorhandenen Eigenmittel bedienen. Also die 330 TEUR bleiben rein fürs Haus.
Aber so wie es am Plan gezeichnet ist mit der ganzen Drumherum aussen ist schon sportlich (war halt die Idee vom Planer das so zu machen). Wird man sehen was wir dann tatsächlich umsetzen können.

Ich bin da schon gespannt, was wie hoch die Angebote dann werden. Aber deine Rechnung ist so ungefähr einmal unser Richtwert bisher.

Ebenfalls schönen Sonntag!


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