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Welcher Wechselrichter?

8 Beiträge | letzte Antwort 18.6.2017 | erstellt 17.6.2017
Hallo,
nachdem das Grundkonzept für meine Anlage steht, bin ich auf der Suche nach dem passenden Wechselrichter. Den Generator würde ich dann dementsprechend anpassen.
Denkbar sind zwischen 20 bis 30 Modulen (60 Zeller) mit 280 bis 300Wp.
Wenn ich es richtig begriffen habe, kann man bis zu 22 Module in einem String zusammenfassen (natürlich in Abhängigkeit von WR und Modul).
Nehmen wir mal 21 Module zu jeweils 300Wp in Richtung Süd, 32° aufgeständert macht 6,3kWp.
Hab mit den Auslegungstools von Steca, Fronius, SMA und Kostal gespielt. Die sind in der Auswahl.
Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht, von welchem Produkt würdet ihr abraten?
Meine Kriterien gibt es im nächsten Post.

Danke

17.6.2017 14:16
Kriterien, im Vergleich Kostal, Fronius, SMA, Steca
hab das auch schon im PV-Forum gepostet, da gibt es aber keine hilfreiche Rückmeldung.

Kriterien (Reihenfolge ist keine Wertung):
• Support, der den Namen verdient
• Bedienung in deutsch
• Wäre schön, wenn er laaange hält; langer Garantiezeitraum
• Preis/Leistung ist wichtiger als Preis
• Speicher langfristig angedacht
• Hoher Wirkungsgrad
• Drei phasig
• Einfache Auswertung und Datenlogging
• Einbindung EWP Warmwasserbereitung möglich

Vom Auslegungstool finde ich SMA am besten. Ist aber auch am teuersten. StecaGrid scheinen den höchsten Wirkungsgrad zu haben und die geringste Wärme zu entwickeln. Ist mir sehr symphatisch.

Wichtig wäre mir vor allem die Anbindung zur Nibe EWP. Kann das jede? Also EWP bekommt Signal, wenn PV produziert und macht WW?

Braucht man in A zusätzlich zum Wechselrichter eigentlich noch diese Stromzähler, oder Energiemanagement Zusatzteile?

in der Auswahl wären:
StecaGrid coolcept 3phasig
SMA Sunny Tripower
Kostal Piko (neue Generation)
Fronius Symo
18.6.2017 6:33
Zusätzlichen Stromzähler brauchast keinen der digitale kann ja beides. Die EVN wird dir wahrscheinlich einen Spannungswächter vorschreiben... einfach mal danach Googeln.
18.6.2017 7:15
Guten Morgen seltsammithut,
das ist ein wichtiger Hinweis. Hab gerade nachgelesen. Ich muss brechen, schmeißt meine Planung über den Haufen. Da müssen wir demnächst telefonieren und zu erst das Erzeugungsdatenblatt einreichen. Wenn die mir so ein Teil vorschreiben, dann reduziere ich lieber auf 5kWp.
Wenn ich das richtig verstanden habe, kostet das zusätzlich und die EVN hat das Recht die Einspeiseleistung zu drosseln?


18.6.2017 12:28
SMA ist normalerweise schon top aber ich hab mit dem tripower ganz viele Störungen und Probleme auf einen sogar tauschen müssen.
Ich denk fronius ist sehr gut... Aber ich hatte noch keinen in der hand.
Solaredge hab ich in ein paar Wochen zum testen..
Ich würde ja gern einen hybrid haben, bei den ich dann die batterie billig nachrüsten kann(zb Bad). Zb den solax x3 hybrid. Aber ich weiß nicht ob sie den schon gibt und Erfahrungen gibt's auch keine. Hat da jemand Produkte für mich? Fronius ist sauteuer und hat angeblich viele Leerlaufverluste. Notstromschaltung wäre das optimum
Ich würde nicht zu viel PV zurückweisen, das rentiert sich nur wenn du es speicherst und selber nutzt, EV für ein e-auto für die Frau zu laden
18.6.2017 18:56


uzi10 schrieb: Ich würde nicht zu viel PV zurückweisen, das rentiert sich nur wenn du es speicherst


verstehe ich nicht, was wolltest du sagen?
Bei den Preisen meinst du die Hybriden? Sonst ist Fronius nämlich um einiges günstiger als SMA, die sind eigentlich die teuersten
18.6.2017 20:25
hmm ich meinte damit, dass du nicht so viel energie selber verbrauchen kannst und dass rückspeisen dir weniger bringt als das selber verbrauchen(7cent zu 18 cent oder so)... damit kriegst du die investitionskosten sehr schwer rein, ausser du kannst dass dann anderswertig verbraten, indem du es speicherst und am Abend/ Nacht damit heizen kannst, auto laden kannst usw,....

jap der fronius in der normales Variante ist recht billig gegenüber den von SMA, weil die sind recht teuer! Meinte mit den Frosnius das Energy Package mit den Speicher, was ziemlich teuer ist....
18.6.2017 21:25

Erstmal das OK vom Netzbetreiber einholen, sprich Zählpunkt beantragen.
Über 5kWp gibts meist zusätzliche Auflagen (Drosselung) und erhöhte Netzbereitstellungsgebühren.
Wenn du weißt was Sach ist, dann kannst planen.
Preise der verschiedenen WR bekommst eh mit den Angeboten, der eine hat halt Fronius und der andere SMA günstiger in der Hand.
Ich habe mich für den SMA Tripower entschieden weil der bei meiner Anlage den besseren Wirkungsgrad hat, eine geringere Mindeststringspannung hat, für Akku vorbereitet ist. Bei der Connectivität werden sie sich nicht viel nehmen, ev. hat einer WLAN oder BT integriert und der andere nicht.
Beim meinem habe ich das Netzwerkkabel angesteckt und dann beginnt das Ding nach Hause zu plauderen. Registrieren und du kannst die Daten vom Internetportal per WEB oder APP abrufen.
18.6.2017 21:52


rocco81 schrieb: Erstmal das OK vom Netzbetreiber einholen, sprich Zählpunkt beantragen.
Über 5kWp gibts meist zusätzliche Auflagen (Drosselung) und erhöhte Netzbereitstellungsgebühren.
Wenn du weißt was Sach ist, dann kannst planen.


genau das macht mein Elektriker nächste Woche. Bin gespannt.
Wieviel kWp hat du, Anzahl und Art Module? Welchen Tripower (5000) dazu? Zufrieden?
Die Anlage plane ich und die Teile besorgt der Elektriker und ich zusammen. Da kann ich also aussuchen. Und gerade in Punkto Wirkungsgrad ist Steco einsame Spitze.



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