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PV: Allgemeine Kriterien bzw. Solaredge

26 Beiträge | letzte Antwort 7.9.2017 | erstellt 25.4.2017
Auf unser geplantes EFH soll auch eine PV-Anlage kommen, hier die wichtigsten Daten dazu:
+ Walmdach mit 25 Grad Neigung
+ Ausrichtung SSO (22 Grad Abweichung von Süd)
+ Erker auf der SSO-Seite
+ 3kWP geplant, eine spätere Erweiterung der Anlage soll möglich sein

Bezüglich PV-Anlage habe ich schon etwas herumrecherchiert und auch schon ein paar Anbote vorliegen. Mir stellt sich dabei insbesondere die Frage: Was sind eigentlich die wichtigsten Qualitätskriterien einer PV-Anlage bzw. beim Vergleichen solcher Anbote?

Ein Elektriker hat mir eine PV-Anlage von Solaredge wegen folgender Vorteile ans Herz gelegt:
+ Nicht erst der Wechselrichter, sondern jedes einzelne Modul hat ein eigenes MPP-Tracking: Verschattungen/Störungen/Leistungseinbußen einzelner Module reduzieren nicht die Leistung aller Module. Fehlerhafte Module sind leicht zu orten. Die Verteilung der Module auf unterschiedliche Dachseiten mit entsprechend unterschiedlicher Sonneneinstrahlung ist ohne Probleme möglich. Die Strings müssen nicht gleich groß sein.
+ 12 Jahre Garantie (optional: 20 Jahre) auf den Wechselrichter - bei anderen Anbietern lediglich 3 bis 5 Jahre Garantie.

Was haltet ihr davon bzw. was sind eure Erfahrungen/Meinungen zu Solaredge?


Ein Dachdecker hat mir das Bramac InDax PV-System angeboten, bei dem die PV-Module direkt ins Dach integriert werden. Dadurch fallen ein paar Quadratmeter Dacheindeckung mit Dachsteinen weg, die Windangriffsfläche ist kleiner. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Hinterlüftung der Module mit jener bei herkömmlicher Aufdach-Montage mithalten kann. Und die Temperatur ist ein wesentlicher Faktor in der Leistungskurve. Eure Meinungen/Erfahrungen zum Thema Bramac InDax PV-Anlagen?
Betreffend Ausrichtung der PV-Anlage:
Die größte Leistung wäre natürlich auf der SSO-Seite. Dort bekommen wir aber wegen des Erkers nicht viele Module hin. Daher wäre die Aufteilung auf die SSO- und WSW-Seite naheliegend. Ein Elektriker meinte, eine Aufteilung auf die WSW- und ONO-Seite wäre auch eine überlegenswerte Option: Dadurch gibt es zwar nicht die Leistungsspitze einer S-Seite um die Mittagszeit herum, dafür aber eine gleichmäßigere Energiegewinnung über den ganzen Tag verteilt. Eure Meinungen/Erfahrungen zum Thema Ausrichtung bzw. Verteilung auf mehrere Seiten?
4.9.2017 21:40
circa 160€ ohne Steuer der Meter!
5.9.2017 20:24
Seit wann ist den dieser Kanal Notwendig?
Wir haben im Dezember 2015 die Anlage montieren lassen und da ist eine normale Leerverrohrung genommen worden.
Es wurde auch nie was anderes gesagt oder sonst was.
5.9.2017 22:12
glaub das die brandfeste verlegung schon länger pflicht ist, nur dass sie kein elektriker macht.... kann man schwer verkaufen und welcher kunde weiss schon was richtig ist,..... drum kriegen auch die klein elektriker meist solche arbeiten...
ich informier mich mal

Die neue R11-1-Richtlinie, aufgelegt vom
Österreichischen Verband für Elektrotechnik mit
Gültigkeit ab 01.03.2013, definiert endlich die
zusätzlichen Anforderungen, die zum Schutz von
Einsatzkräften bei der Planung und Errichtung von
Photovoltaikanlagen zu treffen sind


6.9.2017 13:43
hmm der Kanal kostet aber 160 Euro Liste!! Da kommmen x Prozent Ábzug beim Elektriker! Einkaufspreis liegt weit darunter! Zumindest laut meine Konditionen!
7.9.2017 20:26
Die R11-1 wird wohl mit Kabeln ohne Schacht auch erfüllt.

https://i-magazin.at/4729/pv-anlagen-in-brand-–-schützen-wir-unsere-einsatzkräfte
7.9.2017 21:50
hmm toller link... muss ich mal anfragen, was die dafür nehmen und ob sich das rentiert!
Aber trotzdem tolle lösung für sonderfälle und wenn man nur einen string hat zb.. dann könnts billiger dadurch werden! Stecker werden wahrscheinlich auch bisschen was kosten



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