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ÖNORM H 5195-1 für FBH, seit wann zwingend

34 Beiträge | letzte Antwort 20.3.2018 | erstellt 4.1.2017
So, Ärger im Paradies.

Unser Installateur hat die FBH 11/2015 mit normalem Leitungswasser gefüllt.
Inzwischen zeigen sich bereits Ablagerungen in den Schaugläsern.
Unsere Sole/Wasser Wärmepumpe der Firma Novelan schreibt diese Norm jedoch vor.
Unser Installateur putzt sich jetzt ab und meint, dass die Norm erst seit 07/2016 verpflichtend ist.
Die Norm gibt es ja bereits seit 1991.

Was jetzt?

Hätte er uns darauf hinweisen müssen?

Gibt es hier jemanden der die Unterschiede in der Norm H 5195-1 von 2010 und 2016 kennt?

Müsste er die Vorschrift der Wärmepumpe nicht ohnehin umsetzen?

Wie hoch ist die Gefahr der Verschlammung/Korrosion?

Reicht ein Schlammabscheider, oder sollte gespült und nach NORM befüllt werden?

Danke,
Martin

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6.1.2017 21:47
Mir ist schon klar, dass nur mehr wenige öffentliche Leitungen ein "Naturwasser" haben! Ohne Aufbereitung, ohne UV Behandlung. Noch halt!
Wie auch schon erwähnt, der alte Hausinstallateur hat sich so ein Wasser für seine Heizung mitgenommen. Eigentlich eh schade, dass man so was für eine WC-Spülung einsetzt!
Mir wäre es gar nicht so um die 300 € (so viel hätte auch ein Anbotsleger für die Aufbereitung genommen), aber er hat gesagt, dass man dann auch die Kontrolle alle 2 Jahre machen muss, sonst ist es wieder für den Hugo!
Möchte nicht wissen, was wirklich so alles eingefüllt wird, nur um das Gewissen zu beruhigen! Granderwasser war auch mal in aller Munde!
6.1.2017 22:34
unsere gemeinde stellt 1 oder 2 mal im jahr die wasseruntersuchung aller vorratsbecken zum download bereit. da war es ein leichtes, sich die anzuschauen und festzustellen, dass das wasser total ungeeignet ist.
http://www.netteam.at/gemeinden/user/32134/dokumente/Wasseruntersuchung2016.pdf


altehuette schrieb: Naturwasser


wovon sprichst du, von mineralwasser? natur pur, kann leider auch total ungeeignet sein.
du hast halt ein bestimmtes wasser, das zufälligerweise passt.
11.1.2017 20:46
Ich würds anders formulieren: Wenn Wasser für die Heizung geeignet ist, möchte ich das nicht mehr trinken - so mineralarm wie es dafür sein muss. Das Bügeleisen teilt auch nicht das VE-Wasser mit mir


11.1.2017 21:45
Zwischen Trinkwasser und Trinkwasser wird es sicher Unterschiede geben, wenn aber das Trinkwasser direkt aus dem Berg sprudelt, habe ich mehr Vertrauen zum Wasser, als wenn es neben unbekannten alten Deponien rausgepumpt wird!
18.3.2017 7:12
So, nach langem Hick Hack und Anwaltspapier.
Es wird ein MDA-Filter verbaut und gut is (hoffentlich).
9.2.2018 8:39
Hab nun auch ein ähnliches Problem.
Heizungswasser wurde 05/2016 mit Osmose befüllt....jetzt zeigt sich jedoch schon optisch Korrosionsverschmutzung in den Schaugläsern.

Werte der Wasserprobe via Schnelltester sind jedoch alle im grünen Bereich:
PH: 8,4
SD: 60µS

Die abgelassene Wasserprobe sieht jedoch optisch nicht verschmutzt aus?!
Jemand eine Vermutung?
#BILD#20180209270411.jpg
9.2.2018 11:07
Ist da normalerweise eine Abdeckung drüber?
Wenn Licht auf die Schaugläser kommt könnten das Algen sein die wachsen. Das Problem hatten sie beim Arbeitgeber.
9.2.2018 11:26
Nein - ist keine Abdeckung mehr drüber.
Licht kann ich aussschließen, da der gezeigte im UG (ohne Fenster) ist und auch die anderen so verbaut sind, dass eig. kein Tageslicht rankommen könnte....
16.2.2018 16:46
Die orange/rötliche Verfärbung ist Rost.
Das Wasser muss ins Labor zur Auswertung (90,-EUR)
Ggf. muss dann gezielt ein Zusatz ins Wasser.
16.2.2018 17:12
Normal ist bei der Abnahme ein Attest vom Installateur überreicht worden.
Da steht eh immer ein Standard-Satz drin, dass es laut Norm installiert wurde.
Und schon passt alles wieder.
19.2.2018 13:24


Knochen schrieb: Die orange/rötliche Verfärbung ist Rost. Das Wasser muss ins Labor zur Auswertung (90,-EUR) Ggf. muss dann gezielt ein Zusatz ins Wasser.


Ja sieht sehr nach Korrosion aus - aber woher, das ist die Frage....Alles Alu/Verbundrohr, Kunststoffrohre bzw. Rotguss..

Wasserprobe ist schon im Labor, mal sehen was die sagen


BoZm schrieb: Normal ist bei der Abnahme ein Attest vom Installateur überreicht worden. Da steht eh immer ein Standard-Satz drin, dass es laut Norm installiert wurde. Und schon passt alles wieder.


Es ist ja alles nach Norm gespült, befüllt...(ich war dabei)

19.2.2018 15:50
hühnerleiter, puffer, mag...
dem schwarzblech kommt man nicht so leicht aus...

es wurde enthärtet und entsalzt?
19.2.2018 22:07


dyarne schrieb: hühnerleiter, puffer, mag...
dem schwarzblech kommt man nicht so leicht aus...

es wurde enthärtet und entsalzt?


Keine hühnerleiter, kein puffer...

Jop - messwerte vom schnelltest sind ja auch i.O.

Naja mal abwarten auf die Laborergebnisse
20.3.2018 7:22
Ergebnis der Laboruntersuchung BWT:
Das Heizwasser entspricht der Norm - alles OK.

Die Ablagerungen sind kleinste Schwebstoffe, die sich nach Tagen, wenn das Wasser in Ruhe ist am Boden der Wasserprobe absetzten.

Um diese Mikroschwebstoffe aus dem Wasser zu bekommen, empfiehlt BWT  einen Schlammabscheider einzubauen.

(SpiroTrab MB3 1" zum Beispiel - Kosten ~170€ inkl)

Frag an die Profis hier:
Ist so ein Schlammabscheider nützlich/notwendig?
Wodurch kann dieser "Schlamm" überhaupt entstehen? Ist doch ein geschlossenes System.
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