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Ist Passivhausen gesund?

48 Beiträge | letzte Antwort 3.4.2014 | erstellt 18.12.2013
Unter diesem Titel stand der diesjährige Innenraumtag des Arbeitskreises Innenraumluft. Wer die kommenden Feiertage für vertiefende Informationen rund um das Thema "Raumluft und Passivhaus allgemein" nutzen will, hat hier die Möglichkeit die Vorträge durchzusehen:
http://www.raumluft.org/texte-links/innenraumtage-des-bmlfuw/innenraumtag-2013-ist-passivhausen-gesund/

lG
leitwolf
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18.12.2013 16:03
@leitwolf
conclusio?

lg
fruzzy
18.12.2013 16:18
sehr interessante beiträge dabei... danke...
18.12.2013 18:05
leitwolf
Super, sehr interessant !!!!


19.12.2013 7:50
Danke, sehr interessant. Bestätigt mich darin, dass ich kein KWL einbauen werde
19.12.2013 8:08
da hamma wohl verschiedenes bzgl kwl und schadstoffe gelesen...
19.12.2013 10:59
Man wird je nach vorgefasster Meinung in einigen Bereichen in verschiedene Richtungen interpretieren können.
Bei vielen Folien wird man ohne verbale Erläuterung aber nicht weiterkommen.
Da ich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, habe ich diese Infos auch nicht. Nur im Projekt "ZuKoLü - Sauberkeit, Reinigbarkeit, Lebenszykluskosten" war ich Projektpartner. Da konnte ich viele neue Erkenntnisse gewinnen
19.12.2013 13:58
Der Unterschied ist für mich nicht eklatant genug, wir lüften oft, und daher geht der Business Case für mich nicht auf.
19.12.2013 14:45
ich find einige diagramme bzgl schadstoffe schon sehr interessant... aber jetzt nicht nur im bezug auf kwl sondern auch auf die immer dichter werdenden gebäudehüllen...
25.12.2013 22:40
Ist Passivhausen gesund?
Naja, wenn man das Haus nur mit Teelichtern wärmt vielleicht auf Dauer weniger .... wurde das auch angesprochen? ;)
30.12.2013 22:32
Sehr interessant
2.1.2014 11:00
Bin ganz bei atma ...
die Innenraumluft müsste heute in allen Neubauten (außer Bauträgerhäusern *fg*) ein Thema sein ... die sind alle schon zu dicht für die früher bewährter "Spaltlüftung": Halte mich derzeit in einem Altbau mit wahnwitzig eingebauten (alleiniges Augenmerk offenbar mechanische Verbindung mit dem Baukörper) Kunststofffenstern auf, wo es bei Winddruck keinen spürbaren Unterschied zwischen gekippter und offener Balkontüre gibt

30.1.2014 11:57
interessanter beitrag dazu.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/geheimes-papier-passivbauten-machen-feuerwehrleute-krank-12774517.html
30.1.2014 17:02
wie so oft ein Beitrag eines Journalisten, der polarisieren will, ohne an den wahren Hintergründen interessiert zu sein.
30.1.2014 22:51
Dass die sehr
trockene Luft krank machen kann ist ja wohl bekannt.

Die ÖNORM fordert eigentlich eine Luftwechselrate von 0,5 1/h.
Sehr oft verringert man aber die Luftwechselrate beim Passivhaus damit die relative Luftfeuchte möglichst nicht unter 30 % absinkt.

Die Arbeitsstättenverordnung schreibt eigentlich eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 70 % vor und das erreicht man eigentlich nur mit Befeuchtung.

Davon raten aber Passivhausexperten auch ab.
Beim Einfamilienhaus greift ja die Arbeitsstättenverordnung nicht, daher könnte man da auch bis auf 30 % RF runtergehen.

30.1.2014 23:12
Eine Möglichkeit bei
Passivhäusern wäre auch, die Raum(luft)temperatur zu verringern. 20 °C sind ja recht viel.

Man könnte z.B. in Schlafzimmern leicht auch auf 16 °C oder eventuell (falls notwendig) auch darunter gehen.
Bei niedrigeren Raumlufttemperaturen ist es einfacher höhere rel. Luftfeuchten zu erreichen und in einem Schlafzimmer sind niedrigere Temperaturen ohnehin angenehm. Außerdem kann man sich ja eine dickere Bettdecke zulegen.
30.1.2014 23:27
@Vectra:
Bitte ein bissi praxisnähere Überlegungen - ICH ( und wohl viele andere) trau mich das nicht meiner Frau vorzuschlagen.
31.1.2014 0:14
Luftfeuchtigkeit erhöhen ...
... Luftbefeuchter, Nudel kochen, Zimmerpflanzen, Wasser kochen, Wäsche trocknen im Haus, duschen, ... wie auch immer ...

... das sagt jedenfalls in A die Arbeitsstättenverordnung: (und das mit den Feuerwehrleuten dürfte ja eine Arbeitsstätte sein?)


§28(1) Lufttemperatur in Arbeitsräumen:

1. zwischen 19 und 25 °C bei geringer körperlicher Belastung
2. zwischen 18 und 24 °C bei normaler körperlicher Belastung
3. mind. 12 °C wenn im Raum Arbeiten mit hoher körperlicher Belastung durchgeführt werden

- in der warmen Jahreszeit soll bei Vorhandensein einer Klima- oder Lüftungsanlage die Lufttemperatur 25 °C möglichst nicht überschreiten.



§28(3) Es ist dafür zu sorgen, dass die Luftgeschwindigkeit an ortsgebundenen Arbeitsplätzen in Arbeitsräumen folgende Mittelwerte über eine Dauer von 200 Sekunden nicht überschreitet:



1. 0,10 m/s, wenn Arbeiten mit geringer körperlicher Belastung durchgeführt werden
2. 0,20 m/s, wenn Arbeiten mit normaler körperlicher Belastung durchgeführt werden
3. 0,25 m/s, wenn Arbeiten mit hoher körperlicher Belastung durchgeführt werden



§28(5) Wird eine Klimaanlage verwendet, muss
1. die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70% liegen, sofern dem nicht produktionstechnische Gründe entgegenstehen, und
2. in der Arbeitsstätte ein Raumthermometer und ein Hygrometer vorhanden sein.


http://www.arbeitsinspektion.gv.at/astv/astv.htm

31.1.2014 7:32
ich denke auch, dass es eine einstellungssache / planungsfehler bei der lüftung ist... wir haben bei 20,5grad seit wochen eine konstante luftfeuchtigkeit von 35-38%... wäsche wird natürlich im haus getrocknet, tür zum bad offen gelassen, damit der dampf aus der dusche sich besser verteilt und ich koche zb eher selten (is ja keiner zhaus)... in bürogebäuen / arbeitsplätzen wird wohl eher selten gekocht, gebadet und türe offen gelassen, wäsche aufgehängt, etc... hier gehört meiner meinung nach sehr wohl eine kwl mit feuchterückgewinnung eingebaut...
dass ich die temp im schlafzimmer (wie soll ich denn das bitte machen, dass es nur dort kühl ist und nicht auch in den nachbarräumen? dank kwl wird das ja ganz gut verteilt) auf 16 grad senke - nie im leben! sir_rws hat da schon ganz recht, da machen die meisten von uns frauen nicht mit! es müssen keine 23 grad sein, aber man will ja nicht, dass ein fuß abfriert, weil er unter der decke hervorschaut! ;)
31.1.2014 8:49
also nicht nur die frau würde ausziehen auch ich.
selbst 20° im wohnbereich ist vieeeel zu kalt.
i will ja nicht mit der jacke zuhause sitzen.

da baust dir sünd teuer ein passivhaus und dann kannst das nicht mal ordentlich auf temperatur bringen?
wozu bau ich dann sowas?
31.1.2014 10:56
ich kann die hütte problemlos auf 24 grad und mehr aufheizen... nur das wär uns zuviel und im winter einfach nicht notwendig... nur bei 16 erfrier ich ganz sicher...

im winter is doch gemütlicher, wenn man mit langer jogger, pulli und decke auf der couch kuschelt, als mit kurzen hosen und t-shirt herumzulaufen und sobald man einen handgriff macht, wird einem heiß...
wenn ich dann ausm haus geh, bekomm i ja einen kälteschock... unsre nachbarn heizen die hütte auf 26 grad und er rennt dann in boxershorts mitn müll raus ins freie... das kann ma eh im sommer machen ;)
31.1.2014 12:55
und ich bin schon wieder bei Atma ...
hab 20,5 Grad Raumtemperatur eingestellt, nur zwischen 11 und 13 Uhr geht der Sollwert hoch, um die mittägliche Spitze der PV in Wändwärme anzulegen. Natürlich geht in der kurzen Zeit die Temperatur nicht merkbar hoch, ist mehr so ne Art Puffer für den Nachmittag.

Einmal mehr beobachte ich die Kurve im Temperaturempfinden meines Körpers ... tagsüber sind 20 Grad mehr als genug, doch wenn der Körper runterkommt und sich in Tiefenentspannung begibt, will er Wärme - und zwar viel davon. Umso mehr, wenn ich allein bin.
Dann hilft aber auch kein Heben der Raumtemperatur, dann will er in Ruhestellung ... Couch+Decke oder Bett+2Decken. Hab mich dem Rhythmus angepasst, bin um allerspätestens 22 Uhr ne Wolke und der Tag beginnt dafür um 5 Uhr ... wo die 20 Grad (für mich überraschend) wieder mehr als enug sind. Weil der Körper morgens kein Mimoserl ist, hab ich nach 2 Wintern immer noch nicht die Dusche repariert und gehe , im Bademantel und manchmal barfuß, rüber in die mit 6 Grad wohltemperierte Gartenhütte. Unglaublich, welche gigantische Dampfschwaden 40 Grad warmes Duschwasser erzeugen kann. Möglich macht die Kneipp-Kur eine kalte Armdusche mit original Bad Wörishofner Gießrohr nach der warmen Dusche.

Man könnte das als Spinnerei abtun - kein Problem, ich bewohne per Definition ja kein Passivhaus und bin dessen Ruf nicht hinderlich - oder endlich checken, dass sich beim Wohnen nicht nur der nötige Standard im Kopf abspielt, sondern auch das, was wir unserem Körper bescheren zu müssen meinen.
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