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Energiekennzahl: Gibt jene
Energiemenge (=Normenergieverbrauch) in
kWh pro m² Bruttogeschoßfläche an, die
für die Beheizung mit einer konstanten
Innentemperatur des Gebäudes an einem
bestimmten Standort (bei
durchschnittlicher, genormter Benützung
und durchschnittlichen Winter) in einem
Jahr notwendig ist.
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Vergleichbar ist diese
Energiekennzahl mit dem Normverbrauch
eines Autos auf 100 km. Auch hier ist die
Betriebsweise genormt und zwar die
konstante Geschwindigkeit auf ebener
Strecke. Hingegen beim Haus auf konstante
Innentemperatur während der Heizperiode.
Beide Normverbrauchszahlen von Auto und
Gebäude sind auf bestimmte
Bezugsgrößen normiert, beim KFZ ist es
der Treibstoffverbrauch für 100 km
Fahrstrecke, beim Haus der jährliche
Energiebedarf für 1 m²
Bruttogeschoßfläche. Wenn die
Betriebsweise von den Standardbedingungen
abweicht, so differiert der
Energieverbrauch vom errechneten Bedarf
ab. Beim Beispiel Auto wären das höhere
Fahrtgeschwindigkeiten oder
ungleichmäßige Fahrweise, wodurch der
Treibstoffverbrauch steigt. Zum Vergleich
beim Gebäude sind es höhere
Innentemperaturen, unsachgemäße
Lüftung von Wohnräumen usw. die einen
höheren Energieverbrauch verursachen.
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Von der
Energiekennzahl zur Abschätzung des
Heizmittelbedarfes:
Energiekennzahl x gesamte
Bruttogeschoßfläche /
Jahresnutzungsgrad / Heizwert des
jeweiligen Brennstoffes
Beispiel:
Wohnhaus mit Energiekennzahl von 60
kWh/m²a
Beheizte Bruttogeschossfläche von 190
m²
Neue Pelletsheizung
Wieviel kg Pellets werden pro Jahr zur
Beheizung benötigt?
60 kWh/m²a x 190 m² BGF = 11.400 kWh
Normenergieverbrauch / Jahr
11.400 kWh / 0,74 (74%
Raumenergienutzungsgrad Pelletsheizung
Neuanlage ) = 15.405,40 kWh
Heizwert von Holz-Pellets: 4,9 kWh/kg
15.405,41 / 4,9 = 3.143,96 kg
1 kg Pellets kostet 0,166 EUR (Beispiel)
3.143,96 kg x 0,166 = 521,90 EUR
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