Wärmepumpe: Funktion

Bei einer Wärmepumpe wird in einem Kreislaufprozess ein Arbeitsmedium auf ein höheres (nutzbares) Temperaturniveau gebracht. Als Arbeitsmedium wurden früher FCKW-haltige Mittel eingesetzt, in neuen Modellen kommen umweltfreundlichere Mittel zum Einsatz (Propan, Ammoniak, Propen und eventuell auch CO2). Zum Antrieb wird elektrische Energie verwendet (manchmal auch direkt mechanische oder Erdgas). Das umgekehrte Prinzip ist vom Kühlschrank her schon lange bekannt.

Der Kompressor verdichtet (komprimiert) das gasförmige Arbeitsmedium. Dabei wird es auf ein höheres Temperaturniveau "gehoben", z.B. auf 35°C. Dieser Vorgang ist vom Aufpumpen von Fahrradreifen bekannt, durch die Verdichtung erwärmt sich auch hier die Luft. Das erwärmte Arbeitsmedium gibt seine Wärme an den Heizkreis ab und kondensiert dabei (es wird wieder flüssig).


Das immer noch unter Druck stehende Arbeitsmedium wird über ein Drosselventil entspannt (auf niedrigeren Druck gebracht). Es ist aber noch immer flüssig. Erst die Energie aus der Wärmequelle lässt es im Verdampfer wieder gasförmig werden und der Prozess beginnt von neuem.

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