Optimierung durch
herstellerunabhängiges Auslegungsprogramm für
netzgekoppelte Photovoltaikanlagen
Das Ökohaus-Althaus im steirischen
Judenburg ist in mehrfacher Hinsicht eine
durchdachte Sanierung: Ein
konventionelles Einfamilienhaus aus den
60er Jahren wurde nicht nur auf
ökologische Weise thermisch saniert,
sondern auch mit zukunftsweisender
Technik ausgestattet. Dazu wurde
beispielsweise eine thermische
Solaranlage für die
Warmwasseraufbereitung und
Heizungsunterstützung installiert. Da
Gebäudeoptimierung ein steter Prozess
ist, folgt nun eine Photovoltaikanlage.
Starke Kooperationspartner: Kyocera
Solar, KACO new energy, HUBER+SUHNER und
EnWi-Etec
Die Sonne schickt keine
Rechnung und so wird Ökohaus-Althaus
zukünftig Strom mit Kyocera PV-Modulen
gewinnen, so Matthias Huttelmaier
von Kyocera Fineceramics GmbH. Die rund
25 m² Anlage besteht aus KC130GH-2P
Modulen der Firma Kyocera Solar und einem
Powador 3500xi (3,5kW) Wechselrichter von
KACO new energy . Der Bauherr hatte bei
der Konzeption und Auswahl der Produkte
höchste Qualitätsansprüche und
entschloss sich nach entsprechender
Planungsphase für Kyocera Solar und KACO
new energy.
Entscheidend für den Einsatz von
Kyocera PV-Modulen waren mehr als 30 Jahre
Erfahrung von Kyocera Solar im Bereich
Photovoltaik, was in der Praxis hohe
Stromerträge bei langer Lebensdauer
gewährleistet. Zigtausend Module von Kyocera
Solar haben schon die Langzeittests in der Praxis
von mehr als 25 Jahren mit Bravour absolviert.
Kyocera Solar kann durch die eigene
Produktionskette die höchsten
Qualitätsstandards garantieren, denn nur das
Rohsilizium wird zugekauft. Laut Stiftung
Warentest, ähnlich dem österreichischen
Konsument, gehören PV-Module von Kyocera Solar
zu den effizientesten und kostengünstigsten des
europäischen Photovoltaikmarktes. Kyocera Solar
übernimmt eine 20-jährige Garantie auf 80% der
Nennleistung seiner PV-Module. Die künftige
Sonnenstromanlage von Kyocera Solar ist die
ideale Ergänzung zu den energieeffizienten
Elektrogeräten und den Energiesparlampen von
OSRAM. Der restliche Strombedarf wird weiterhin
aus umweltfreundlicher heimischer Wasserkraft von
der Verbund AG bezogen. Aber auch bei der Wahl
des Wechselrichters spielen neben dem optimalen
Simulationsergebnis die hohen Erträge und
Qualität in der Praxis eine wesentliche Rolle,
weshalb die Entscheidung auf den Wechselrichter
von KACO new energy gefallen ist.
Kooperationspartner KACO new energy liefert
auch ein ausgezeichnetes Aufzeichnungssystem,
welches permanent die gemessene Modultemperatur,
Außenlufttemperatur, Windgeschwindigkeit,
Windrichtung, Leistung sowie Ertrag mittels
Datenlogger per Internet an KACO new energy
sendet und damit auch Fernwartung ermöglicht.
Somit kann die bestmögliche Funktionsweise der
Photovoltaikanlage überwacht werden. Im
Unterschied zu einmaliger Simulation mittels
Software wird bei diesem Projekt auch zukünftig
die Simulationssoftware mit eingebunden: Durch
die Installation von diversen Sensoren
(Sonneneinstrahlung, Außenlufttemperatur,
PV-Modultemperatur, Windgeschwindigkeit und
Windrichtung) in Modulebene können die
simulierten Daten mit den tatsächlichen
gemessenen Daten vergleichen und ausgewertet
werden. Diese Daten dienen auch für
Forschungszwecke und Weiterentwicklung der
eingesetzten Produkte.
HUBER+SUHNER liefert das
elektronenstrahlvernetzte und umweltfreundliche
RADOX® Solarkabel, das extrem robust ist, sowie
über hohe Wärme- -und Kältebeständigkeit,
insbesondere über herausragende Beständigkeit
gegenüber Witterungseinflüssen wie UV-Strahlung
oder Ozon verfügt. Zudem sind diese Spezialkabel
halogenfrei, flammwidrig und entwickeln im
Brandfall keine korrosiven Gase und kaum Rauch.
Auch bietet HUBER+SUHNER ein eigenes Solarteam
für individuelle Solarlösungen in Österreich
an. Dieses Solarteam besitzt eine sehr hohe
Kompetenz und Produkt Know how als bisher. Um den
Kunden bei der Wahl der Solarprodukte noch
effizienter helfen zu können, hat sich
HUBER+SUHNER auf die Marktbedürfnisse
eingestellt und will nun ganz besonders den
Photovoltaikinteressierten mit fachlicher
Kompetenz zur Seite stehen.
Hans Wimmer, Geschäftsführer von EnWi-Etec,
meint zur geplanten PV-Anlage von
Ökohaus-Althaus: Tolle Umsetzung und wir
von EnWi-Etec liefern den
Generatoranschlusskasten mit Überspannungsschutz
und Trennschalter. Die EnWi-Etec GmbH in
Rogglfing / Bayern ist Ihr Partner für die
komplette Anschlusstechnik in der Photovoltaik.
Die langjährige, mit den Anforderungen der
Solarbranche gewachsene Erfahrung, macht
EnWi-Etec zu einem der führenden Hersteller für
die DC-Anschlusstechnik. Im Geschäftsfeld
Generatoranschlusskästen bietet EnWi-Etec unter
anderem Standardsammellösungen vom
Solar-Home-System bis hin zum PV-Park. Außerdem
bietet die EnWi-Etec GmbH individuelle Lösungen
mit Strangstrommessung und Strangsicherung zum
Kabelschutz für In- und Outdoorkonzepte zu jeder
Anlagengröße. Die Generatoranschlusskästen
dienen in den verschiedensten Bauformen als
Einrichtung zum Sammeln der einzelnen
Strangleitung der PV-Anlage. Neben der
Standardauswahl an Generatoranschlusskästen
berechnet, plant und fertigt EnWi-Etec auch
kundenspezifische Lösungen je nach Größe und
Leistung der PV-Anlage.
Die EnWi-Etec GmbH ist auch Ihr Partner für die
komplette Anschlusstechnik von PV-Kraftwerken.
EnWi bietet anschlussfertige, vormontierte und
aufeinander abgestimmte Lösungen für nahezu
alle String- und Zentralwechselrichter-Fabrikate.
Simulation und Optimierung mit ETU PV
Software
Die Fachplanung und Ertragssimulation wurde mit
der ETU Photovoltaik Software durchgeführt. Die
neue Version der praxiserprobten Software erlaubt
eine rasche und einfache Variantenbildung mittels
unterschiedlicher Module und Wechselrichtern. Die
sofortige Simulation der Ertragsergebnisse nach
Tausch von PV Modulen und Wechselrichter
ermöglichte eine Optimierung der Anlage in sehr
kurzer Zeit. Neben der intuitiv zu bedienenden
Software war die profunde Einschulung auf das
Programm durch das ETU Team mit verantwortlich
für die vorbildlich optimierte PV Anlage.
Wesentlich für die Verwendung der ETU Software
waren nicht nur die umfassenden technischen
Feinheiten des Programms, sondern auch die
Möglichkeit damit
Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführen zu
können. Dabei werden z.B. Investitionskosten,
laufende Kosten, Kostensteigerungen,
Einspeisevergütung, Leistungsminderung, etc.
berücksichtigt. Ausgewertet werden Erfolgsplan,
Finanzplan, Liquiditätsplan, Fremdkapitalzinsen,
etc. So kann der Planer nicht nur die technisch,
sondern auch die ökonomisch beste Lösung für
seinen Auftraggeber erarbeiten. Berechnungen
dieser Art werden mittlerweile für die
Gewährung eines Darlehens zur Finanzierung einer
PV Anlage von jedem Kreditinstitut gefordert.