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Risiko-Ablebensversicherung

9 Beiträge |
letzte Antwort 16.5.2017 |
erstellt 14.5.2017
Also ich war ja der Meinung eine Risiko-Ableben (zum Absichern des Kredites) ist eigentlich eine der unkompliziertesten Versicherungen, und die Leistung klar: stirbt wer, fließt Geld, stirbt keiner, super (und glücklicherweise kein Geld).

Aber dann kamen 3 Angebote mit sehr unterschiedlichen Prämien. Und jetzt ist die Frage: worauf sollte man doch genauer achten?

Rahmenbedingungen:
VS 300.000 linear fallend
LZ 30 Jahre
2 Personen (angegebene Prämien immer Summe für beide)
jeweils ohne Unanfechtbarkeitsklausel

Und dann gibt es doch so große Unterschiede (Prämie monatlich):
Angebot 1 (2xEinzel, also max. 600.000€): 64,08€ 23 Jahre zahlen, effek.: 46,06€, Gesamt 17.686,08€, max. Prämie 122,76€

Angebot 2 (Partner, also max. 300.000€): 55,60€ 20 Jahre zahlen, effek.: 37,07€, Gesamt 13.344,00€, max. Prämie 113,40€

Angebot 3 (2xEinzel, also max. 600.000€): 31,30€ 30 Jahre zahlen, effek.: 31,30€, Gesamt 11.268,00€, max. Prämie 63,88€
14.5.2017 17:02
Also wir haben unsere bei der Dialog, 150000 auch fallend und da zahlen wir 7€/Person/Monat

Zitat

14.5.2017 19:59
...also ich habe eine mit konstanter Ausschüttung, die beläuft sich auf gut 330 EUR für eine Absicherung über 300K, wobei die Prämie angeblich sehr günstig sein dürfte, da ich "Stammkunde" bin.

Es gab im Vergleich aber auch nur zwei billigere, davon war eine die EUROPA, die halt keinen Ansprechpartner in Österreich hat. Die zweite war die Dialog. Aufgrund der Tatsache, dass ich meine Versicherung(en) über einen befreundeten Makler beziehe, wollte ich in dem Fall aber meiner "Hausversicherung" treu bleiben. Auf Nachfrage bzgl. des unterschiedlichen Preise konnte mir der Makler aber schlußendlich nur mitteilen, dass ich halt den Vorteil einer "persönlichen" Betreuung habe, ansonsten aber die teurere Versicherung in dem Fall keinen Vorteil bringen würde.
Schlußendlich habe ich mich dann aber gegen die deutlich günstigere EUROPA entschieden, da im Fall des Falles meine Frau die Streitereien mit einer deutschen Versicherung über hätte, da soll sie lieber den Ansprechpartner vor Ort haben. Da nehm ich ein paar EUR/Monat gern in Kauf.

Dialog ist sicher eine gute Alternative.

Zitat

15.5.2017 9:50
Wir haben auch eine "reine" Ablebensversicherung bei der Dialog abgeschlossen. 30J, linear fallend, 300k, ~48 Euro Gesamt im Partnertarif. Ich kann die Dialog auch nur empfehlen.

Zitat

15.5.2017 13:18
Hatte auch die Dialog. Wollte die dann kündigen weil ichs nicht mehr gebraucht habe. Kamen dann so nette Briefe zurück von wegen "Ihre Unterschrift stimmt nicht mit der im Vertrag überein...". Wollten scheinbar den Termin rauszögern um noch a bissl Geld zu verdienen. Nachdems mich ein, 2 Monate pflanzt haben gings an den Anwalt weiter, da warens dann plötzlich schnell. Wenn die im Anlassfall genauso handeln dann Gute Nacht.

Zitat

15.5.2017 14:30
tja, was den Preis anbelangt, stimmt hier einiges, da diese Anstalten keine head-office Kosten haben und somit billiger kalkulieren können, wenn der Kunde in die vorgaben passt.
Sobald von der Optimal-Vorgabe abgewichen wird, (OP´s, Dauermedi´s, Rauchen - auch E- Zigarette, usw.)wird´s bei den Genannten meist richtig teuer.
Aber wie man auch lesen kann, ist der Preis nicht alles. Eine Begleitung/Betreuung grad im Anlassfall oder auch bei Änderungen macht den meist den eh nur marginalen Unterschied deutlich wett.
Ich seh das seit Jahren ziemlich emotionslos, da ich mein eigenes Produkt an den Mann bringe und auch Di...g anbieten kann/darf.
Meist nehmen die Kunden gerne das hauseigene Angebot ;).

Zitat

16.5.2017 10:27
Ich hab mir das jetzt auf cyberspacer´s Wunsch ausgerechnet, wieviel der Prämienunterschied über die gesamte Laufzeit (30Jahre) für eine Kreditrestschuld-Versicherung ausmacht.
2 Einzelverträge, 300K Summe mit den personenbezogen Daten, die ich hier natürlich aus Datenschutzgründen nicht poste.
Vergleich zwischen der angeführte DIALOG vs. meiner hausinternen GENERALI-Risiko. Da ich beides anbieten kann und darf, kann ich also beide völlig ident berechnen und somit Äpfel mit Äpfel vergleichen.

Der Unterschied Generali vs. Dialog bilanziert über die gesamte Laufzeit und Prämienzahldauer (21 vs. 28 Jahre)mit einem Unterschied von genau 403,--
Also


speeeedcat schrieb: Aber wie man auch lesen kann, ist der Preis nicht alles. Eine Begleitung/Betreuung grad im Anlassfall oder auch bei Änderungen macht den meist den eh nur marginalen Unterschied deutlich wett.

Zitat

16.5.2017 12:02
Gibt ja eh ein einigermaßen gutes Vergleichsportal wo man mal einen groben Überblick erhalten kann. Gibt halt diverse Unterschiede der einzelnen Versicherung bei den Vorrausetzungen (ärztliche Untersuchungen oder nicht etc.). Ansonten war bei uns ein nicht allzu großer Preisunterschied. Wir haben uns nicht für das billigste Angebot (Dialog) entschieden, sondern bei meiner bekannten Versicherung und bekannten Versicherungsvertreter. Da zahl ich gern minimalst (2€) mehr im Monat, wenn dann die Betreuung im Anlassfall benötigt wird.

Zitat

16.5.2017 15:05
Dialog gehört sicher zu den günstigeren. Was die Betreuung bei der Dialog betrifft kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht klagen.
Die EUROPA ist sicherlich nochmals etwas günstiger - wenn ich wie speedcat schon geschrieben hat - von einem einwandfreien Gesundheitszustand ausgehehe. Außerdem kein Raucher, kein Motorradfahrer und vernünftigerer BMI.
Ich habe auch mit der Europa gute Erfahrungen was Abwicklung und Ansprechpartner bzw. Änderungen angeht - wird alles prompt erledigt.
Was die Auszahlung im Schadensfall angeht habe ich - glücklicherweise - noch keine Erfahrungen, da ich bislang noch keinen Schadensfall hatte.
Allerdings habe ich bei diesen beiden Anstalten auch noch nichts negatives in dieser Hinsicht gehört.
Solange die Gesundheitsfragen gewissenhaft beantwortet werden, sollte es hier auch keine Probleme geben.

Habe mich selbst und meine Frau auch über die Europa versichert, da diese doch deutlich günstiger war.

Zitat

16.5.2017 20:20


speeeedcat schrieb: Der Unterschied Generali vs. Dialog bilanziert über die gesamte Laufzeit und Prämienzahldauer (21 vs. 28 Jahre)mit einem Unterschied von genau 403,--


Auf den Unterschied (ohne BU) bin ich jetzt auch gekommen

Aber bei Dialog bräuchte man halt erst ab über 400.000 eine ärztliche Untersuchung bei Generali schon bei den 300.000.

Europa zu Dialog ist dann aber doch noch um 1493€ günstiger (Angebot 3 vom Anfangspost).

Zitat



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