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Frage zur Finanzierung

4 Beiträge | letzte Antwort 9.5.2017 | erstellt 20.4.2017
Frage zur Finanzierung
Hallo,
Für meinen geplanten Hausbau habe ich finanztechnisch folgende Ausgangslage:

Geplante Bausumme: 330.000€
Eigenmittel: 55.000€
Eigentumswohnung~ 180.000€

ergibt eine Differenz von 95.000€, die ich unterm Strich als Kredit benötige.
Erste Beratungsgespräche bei der Bank stehen mir noch bevor, ich hätte aber schon vorab mal gefragt inwieweit meine Vorstellung möglich wäre:
Ich möchte für die geplante Bauzeit von ca. 2 Jahren weiterhin meine Eigentumswohnung behalten und erst dann verkaufen.
D.h. die 180.000€, die ich für den Verkauf der Wohnung erhalte, müsste mir die Bank vorstrecken (zusätzlich zu den 95.000€).
Welche Möglichkeiten der vorübergehenden Finanzierung gäbe es hier bzw. welche machen in meinem Fall Sinn?
20.4.2017 15:04
Über Wohnbaukonto

Zitat

29.4.2017 12:33
das Wohnbaukonto ist eigentlich ein Rahmen den du immer wieder ausnützen kannst, es wird auch kein Pfandrecht eingetragen. Die max. LZ ist 3 Jahre!

Ich empfehle in deinem Fall einen Hypothekarkredit, da dir auch nach Verkauf deiner Eigentumswohnung noch immer €95.000,- fehlen. Weiters kannst du den Erlös aus deiner EW als vorzeitige Rückführung tilgen.

Da ich aus der Bankbranche komme, würde ich dir raten, nicht direkt über die Bank zu finanzieren. Erfahrungsgemäß erhält man bessere Konditionen über einen Vermittler, da die mit mehreren Banken zusammenarbeiten und das Beste Angebot herausholen können.

Falls du Interesse hast, kannst du mich gerne kontaktieren, für dich entstehen dadurch auch keinerlei Kosten, ersparst dir viel Zeit und Geld.

LG
robinhoodgirl

Zitat

9.5.2017 11:45
Die 95.000,- Euro die du langfristig brauchst nimmst du als Hypothekarkredit auf. Den geplanten Verkaufserlös finanzierst du über das Baukonto.
Es gibt keinen vernünftigen Grund die EUR 180.000,- auch über einen Kredit zu finanzieren, da das Geld nur kurzfristig vorgestreckt werden muss.
Je höher der Kredit desto höher die Kosten (Eintragungsgebühr der Hypothek im Grundbuch, Bearbeitungsgebühr usw.) da diese prozentuell vom Kreditbetrag berechnet werden.
Auf jeden Fall macht es keinen Sinn die EUR 180.000,- über einen Kredit zu finanzieren und diesen in 3 Jahren durch eine Sondertilgung wieder zu tilgen. Das produziert nur Kosten.

Zitat

9.5.2017 13:08

Zitat:
Flokati schrieb: Auf jeden Fall macht es keinen Sinn die EUR 180.000,- über einen Kredit zu finanzieren und diesen in 3 Jahren durch eine Sondertilgung wieder zu tilgen. Das produziert nur Kosten.


völlig richtig, weil

Zitat:
Flokati schrieb: Je höher der Kredit desto höher die Kosten (Eintragungsgebühr der Hypothek im Grundbuch, Bearbeitungsgebühr usw.) da diese prozentuell vom Kreditbetrag berechnet werden.


und somit führt sich diese "Aussage" ad absurdum, da damit nur zusätzlich Provision generiert werden soll:

Zitat:
robinhoodgirl schrieb: Ich empfehle in deinem Fall einen Hypothekarkredit, da dir auch nach Verkauf deiner Eigentumswohnung noch immer €95.000,- fehlen. Weiters kannst du den Erlös aus deiner EW als vorzeitige Rückführung tilgen.

Zitat

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