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Grabenkolli?

19 Beiträge |
letzte Antwort 12.9.2017 |
erstellt 25.9.2016
Hi Community,

ich lese hier schon eine geraume Zeit mit und bin begeistert was hier alles auf die Beine gestellt wird!(Ringrabenkollektor)
Wir möchten im laufe des nächsten Jahres zu bauen beginnen und sind bei den Entwürfen kurz vor dem Einreichplan.
Werden soll es ein ~160m² EFH + Keller/Garage, welches mit 50er Ziegel gemauert und mittels Erdwärme beheitzt werden soll.
Ich habe leider noch keinen Energieausweis, hab mich aber schon mal mit den Grabentool beschäftigt:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.htH
Das Grundstück hat einen starken Westhang über den die Zufahrt realisiert wird.
Im südlichen(unteren) Teil gibt es eine mehr oder weniger ebene Fläche auf der ich den Grabenkollektor mal eingezeichent hab.
Könnte man den Grabenkollektor so realisieren, oder bin ich weit weg von Gut und Böse und komplett unterdimensioniert?
26.9.2016 8:25
hallo großgrundbesitzer ...

das wird was ...

Zitat

26.9.2016 12:41
113m Slinky, Herz was willst du mehr

Wenn die Grundstücksmaße so sind wie in der Planung mit Sicherheit kein Problem. Aktuell sind nur 1,5m Grabenbreite eingezeichnet, das wird vermutlich mehr werden -> höhere Leistung des Kollektors

Zitat

26.9.2016 12:56
viel zu viel grabenmeter.. ;)
bei diesen längen würde ich sogar auf 1,4m bis 1,2m runtergehen.
oben vorkonfetionieren und in den schmalen graben "reinschmeißen"
in dieser planvariante mit 1,5m hast schon fast 300 m³ aushub. bei noch mehr breite noch mehr aushub. sinnvoll ist das nicht. vor allem, da du bei 160m² ja nicht so viel kollektorleistung brauchen wirst..

Zitat

30.4.2017 12:24
Ich grab mal den Beitrag wieder aus.

Es hat deutlich längert gedauert als angenommen, aber jetzt wirds bald ernst.
Ich hab Daten, Fakten, Zahlen vorliegen und ich bekomm das kotzen........


Hier mal die Fakten:

170m² Wohnfläche + 130m² Keller/Garage
Keller 38cm Ziegel + 12cm VWS
EG+DG 50er Ziegel

die Daten vom EA:

http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170430338309.jpg


http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170430615668.jpg



und nach die aktuelle Planung mit dem Grabentool
:

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerm

Da die Zufahrt einen starken Westhang hochläuft und dort teilweise Steinschlichtungen gesetzt werden, hätte ich den Kollektor dort gleich mitreingelegt.

Ich würd gerne einen Ringgrabenkollekto machen, aber irgendwie gehts sich das bei uns nicht aus....

Wieviel Einfluss einfluss hat es wenn ich von DN32 Rohr auf DN40 gehe?
Würde die Entzugsleistung steigen? Würde es sich dann ausgehen?

Zitat

30.4.2017 13:33
Hallo Klima,
wie hoch ist denn die maximale Heizlast lt. Energieausweis?
Hast du vom Grundstück mal einen Plan mit Höhenangaben?
Östlich der Einfahrt hast du außerhalb deines Grundstückes geplant, darfst du das?
Ohne die genauen Höhen zu kennen hätte ich mal folgenden zwei Ansätze:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerm
oder
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner9
Der zweite gefällt mir besser. Da kann man auf der kalten Seite auch noch aus C,D und E einen Gragen machen und das Ganze verkürzen, weil massivst überdimensioniert.

Wenn du vor dem Hausbau legst alles kein Problem. War bei mir sehr mit dem Ablauf und der Baggerzeit zufrieden.

Zitat

30.4.2017 13:38
mist, sehe gerade dass ich Variante 1 nicht richtig abgespeichert habe. Ist wieder dein Link drinne.
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannert

Zitat

1.5.2017 10:28
Hi Alpenzell,

danke für die Unterstützung!!

Ich dachte die maximale Heizlast wären die 11,7kWh/a (Referenz-Heizlast im EA von oben), 8,365kW/a fürs Heizen und 2,964kW/a fürs WW?
Wenn ich die Daten in die Heizlastabschätzung eintrage bekomm ich ~5kW Heizlast rauß? Würd mir zwar besser gefallen, aber ich glaub das kann sich bei unserer Größe nicht ganz ausgehen.....

Ich hab zwar noch keine Höhenangaben, aber ein paar Bilder vom Entwurf fürn Einreichplan.

http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170501614847.jpg

http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170501314073.jpg

http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170501178426.jpg


Ich hab hier den Grundplan noch etwas verbessert:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerS
Der eine Ansatz mit den 14kW Entzugsleistung (ich glaub Variante 2) würde zwar gut passen, aber ich möchte nur ungern dort graben. Wir graben die komplette Einfahrt am Hang auf und ich möchte mir das zusätliche graben auf der oberen Ebene gerne sparen.

Dank deiner beiden Planungen ist mir bei meiner aufgefallen das ich den Graben nur 1m breit eingezeichnet hab....

Zitat

1.5.2017 11:14


kima3336 schrieb: Ich dachte die maximale Heizlast wären die 11,7kWh/a (Referenz-Heizlast im EA von oben)


falsch, da steht Referenz Heizwärmebedarf, das ist nicht die Heizlast. Suche bitte in deinem Energieausweis die Heizlast (vielleicht auch ptot oder Heizlastabschätzung, oder maximale Heizleistung) Einheit ist kW! Die gibt es dann mit und ohne Einreichnung KWL. inkl. der KWL ist der wichtige Wert.


kima3336 schrieb: Wir graben die komplette Einfahrt am Hang auf und ich möchte mir das zusätliche graben auf der oberen Ebene gerne sparen.


Kann ich verstehen. Du solltest dann aber darauf achten, dass der Kollektor 1,5 m von deiner Böschung entfernt ist. Vielleicht wären stellenweise vertikale Slinkys möglich.

Ich habe für die Baggerarbeiten keine 500,- inkl. bezahlt, stellt sich die Frage, ob du da an der falschen Stelle sparst. Zumindest kannst du den Kollektor nicht vor dem Hausbau legen, sondern koppelst mit der Einfahrt.

Zitat

1.5.2017 11:36

Ich hab den Graben mal mit 2m eingeplant und ich hab mir von deiner 1.Varainte etwas abgeschaut.

Leider komm ich bei Variante2 nicht ganz mit der Heizlast zusammen.
Bitte nicht schrecken wegen den überschrittenen Grundstücksgrenzen. Auf der Seite mit der eingezeichneten Steinschlichtung grenzt eine Wiese an, wo nicht gebaut werden kann und auf der gegenüberliegenden Seite grezt das Grundstück der Eltern an.

Optimierte Variante 1:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerL

Variante 2:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerA

Zitat

1.5.2017 12:49
beide Varianten werden ausreichen. Deine Heizleistung ist sicher unter 8kW. Such erst mal die richtigen Daten aus dem Energieausweis raus!

Zitat

1.5.2017 13:17
die kwh sind energie -> wärmemenge über den winter, leistung x zeit
die kw sind leistung -> punktuelles maximum für kältesten tag im jahr

dein haus liegt unter 6kw, also hast du ein luxusproblem...

das


alpenzell schrieb: Ich habe für die Baggerarbeiten keine 500,- inkl. bezahlt, stellt sich die Frage, ob du da an der falschen Stelle sparst. Zumindest kannst du den Kollektor nicht vor dem Hausbau legen, sondern koppelst mit der Einfahrt...

seh ich wie alpenzell...

Zitat

2.5.2017 19:01
Ich glaub ich hab's den Abschnitt gefunden den Ihr meint(Hmm lesen hilft wirklich ):
http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170502128500.png


Hab heute nochmal mit dem Planer telefoniert und er hat mir gesagt, dass die Werte ohne den Keller gerechnet wurde. Sollte ich dann etwas mehr Heizlast annehmen oder ist das egal?

Wenn ich den Kollektor an der oberen Seite lege, sind nicht nur Baggerarbeiten fällig, sondern zusätzlich noch eine Stützmauer die sich auf die ganze Länge erstreck. Die Baggerstunden wären egal, aber die Stützmauer möcht ich mir ersparen .

Zitat

5.7.2017 16:07
hallo kima,
das da ist der teil des EA den du kübeln kannst.
wichtig sind die bauphysikalischen gebäudedaten von oben.
da kommen bei dir rund 5kw heizlast raus...

du kannst also abspecken und vereinfachen ...

Zitat

9.7.2017 17:42
Danke Dyarne, hab ich glatt gemacht!

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerJ

Wo ich mir nicht ganz sicher bin, ist die Einführung in den Technikraum.
Da kommen ganz schön viele Leitungen zusammen. Ich werde zwar die Wasserleitung in XPS einpacken, aber muss ich bei den anderen Leitungen auch noch etwas berücksichtigen?

Was noch fragen aufwirft ist die Tiefenangabe bei den Senkrechten Slinkys.
Was ist damit genau gemeint?
Wieviel die Slinkys unter der Erde liegen, gemessen vom unteren Rand, oder wieviel Erde oben noch drauf liegt, gemessen vom oberen Rand?


Ebenfalls noch etwas unklar ist die Gewichtung der Abschnitte mit senkrechter Verlegung.

Danke für die Unterstützung.

Zitat

28.7.2017 11:09
Hallo,

also ich würde dir folgendes vorschlagen:

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerg

- etwas mehr Aushubvolumen, aber die Verlegung ist waagrecht einfacher, der Bagger ist mit dem breiten Löffel auch gleich schnell (dh. in etwa kostenneutral)
- ich täte deinen Abschnitt I-J hinter der Steinmauer nicht so realisieren, du hast ja genug Platz, weiter hinten geht es mE nach einfacher (auch kein Nachbargrundstück) und du kannst den Kollektor finalisieren
- die Errichtung einer Steinmauer mit einem Kollektorrohr dahinter würde ich sofern möglich vermeiden (ist zwar RC, aber das heißt nicht komplett unempfindlich)
- Baugrubenkollektor ist gut, nur musst du die Baugrube etwas größer ausheben lassen (dann kannst du gleich weiter hinten den waagrechten Graben ziehen und der Kollektor ist verlegt)
- ich selbst war zu knapp am Haus und musste die Baugrube nach dem Keller noch etwas erweitern lassen

Hauseinführung ist kein Problem, die Kollektorrohre sollen mit dem Schutzrohr (glaub 2-3 Meter) dedämmt werden. Die restlichen Medien werden wie üblich eingeführt.

Tiefenangaben bei den senkrechten Slinkys meint die Grabentiefe, er soll aber durchschnittlich zum Rest dazupassen. Dein Kollekor J liegt auf max. Tiefe von 2,5 Metern, der Slinky hat einen Durchmesser von 1,5 Metern. Damit liegt er durchschnittlich auf 1,75 Meter Tiefe, passt ganz gut zu den Vorabschnitten mit 1,7 Metern. Arne hat bei mir gemeint, in der Baugrube so tief als möglich, ist eh das warme Ende.

Viel Spaß beim Graben, wann ist es denn soweit?

Zitat

11.9.2017 13:05
So langsam wird es ernst mit dem ganzen Projekt.....

Letzte Woche hatten wir Bauverhandlung und es wurde festgestellt, das wir ein bodengeologisches Gutachten brauchen.
Wir müssen nachweisen, das unser geplanter Sickerschacht auch Versickerungsfähig ist.

-> Gesagt getan, Gutachten erstellen lassen und was steht drinnen:
Der Boden ist für eine Versickerung über Sickergrube nicht geeignet.
Alternative wäre Versickerung über ein Rieselbeet zulässig.

Wäre es denkbar dieses Rieselbeet über den RGK zu machen?

Ich habe schon einige Beiträge im Forum gefunden, die den Überlauf der Zisterne über den Kollektor gelegt haben.

Würde es so funktionieren (von oben nach unten):

Oberfläche
0,5m Erdschicht
1,0m Schotterbeet
1,0m Erdschicht
und auf 2,5m Tiefe RGK

Dann hätte ich zwischen Kollektor und Rieselbeet eine gut 1m dicke Erdschicht für den Entzug und könnte den RGK-Booster gleich mit dem Kollektor verlegen.

Ein gutes hat das Gutachten gebracht, ich weiß jetzt das ich sandiger Lehm als Bodenart im Trenchplaner einsetzen kann.

Zitat

12.9.2017 9:18
Klingt sehr gut, den Kollektor wirds freuen  ob die Schotterschicht wirklich 1m haben muss würde ich noch hinterfragen, außer es wird dir vorgeschrieben hinsichtlich Versickerungsleistung?

Zitat

12.9.2017 13:09


kima3336 schrieb: Rieselbeet...


wird in der steiermark zunehmend vorgegeben...

gibt natürlich perfekte synergien mit dem RGK, wie mario schreibt...
auch hier hilft die große oberfläche bei der versickerung gegenüber einem schacht. und man hat große kostensynergien...

bei der versickerung würde ich wie mario mit weniger dicke auf mehr länge gehen...

2,5m ist aus sicherheitsgründen ohne aufschüttung zu tief für den RGK. versickerung geht auch mit weniger tiefe. über dem rohr ist der schotter nicht schlecht, nur direkt am rohr - schau dir einmal die extremen temperaturen der grazer kollektoren bei kleinhirn und KA an...

Zitat

12.9.2017 21:49
Ok, benötigt wird ein Sickervolumen von ~15m3.
Das heißt mit einem Schotterkoffer von LxBxH 15,0x2,0x0,5m wäre es besser als 8,0x2,0x1,0m.

Oberfläche
0,5m Erdschicht
0,5m Schotterbeet
1,0m Erdschicht
und auf 2m Tiefe RGK
Oder sollte ich die Erdschicht zwischen Schotterbeet und RGK dünner machen?

z.B.:
Oberfläche
0,5m Erdschicht
0,5m Schotterbeet
~0,75m Erdschicht
und auf ~1,75m Tiefe RGK

Zitat



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