13 Beiträge | erstellt 8.8.2012 | letzte Antwort 9.8.2012
Soleleitungen
Bei uns steht in nächster zeit das verlegen der soleleitungen an wie sollte man das am besten machen? Wir haben Lehmboden uns haben jetzt schon ein paar firmen geraten die soleleitungen im sand zu verlegen ist das besser? Ich könnte es mir schon vorstellen da der lehmboden die leitungen sicher nicht so gut umschließt oder? Auf der anderen seite soll ja der lehm wieder das beste erdreich dafûr sein, wie habt ihr das gemacht?

 

8.8.2012 7:22
1 Fuhre Kabelsand rd. 13 to bei 400 lm
ebenso steifer Lehmboden. Mit dem "mehligen" Kabelsand wurden die Leitungen nach und nach bedeckt - damit wurden sie auch ruhiggestellt und die Fixiernadeln konnten wieder für den nächsten Abschnitt verwendet werden. Diesen kabelsand können auch weibliche Kräfte verteilen - bei Lehm wird da schenll gestreikt...
Meine ÜBerlegung war, dass mitunter durch den Kabelsand die energiereiche Nässe eher zu den Leitungen geführt wird - aber reinschauen wirst so nicht mehr und eine Feldstudie wird auch keiner gemacht haben. Ich denke der wichtigste Aspekt ist der des Schlauchschutzes - ich kenne einen Fall, wo durch eine Dachziegelscherbe bei nachfolgenden Baggerbewegungen eine Soleleitung geschnitten/zerstört wurde.
8.8.2012 7:24
hallo
wir habe Erde/Schotter, somit kann ich dir direkt nicht helfen, wenn der Bagger die Grupe zuräumt und dann ja ein paar mal drüber fährt, dann kann ich mir nicht vorstellen dass da Hohlräume bleiben.
wieviel qm verlegst du? um auf nummer sicher zu gehen (das rät ja auch jede Firma) könntest dir 2 LKW Kabelsand kommen lassen, ca. 10cm und hier die Schläuche reinlegen,
gleich nachdem verlegen wurde bei uns mit Druckluft befüllt, da würdest ja auch merken ob was undicht ist.

lg
johannes
8.8.2012 10:54
...
Wir verlegen 400 m Leitung, hast du beim schacht reingebohrt oder bist du von unten rauf?
8.8.2012 11:48
Schachtring auf Vollformatziegel gesetzt
2 Stück Deutsche Ziegel übereinander, 4 Punkte hergerichtet. Allerdings auf sehr glatt abgezogenem tonigem Lehmboden - da ging das gut (also von unten rauf). Der 100er ring mit anschließendem Konus soll ja auch halbwegs eben gesetzt werden. das letzte fehlende Niveau habe ich dann mit 3 St. 10 cm Ausgleichsringen hergestellt. Mittlerweile fehlen zum Rasenniveau wieder rd. 40 cm. Da habe ich eine Trockensteinmauereinfassung (mit Reststeinen) hergestellt. Die Grube werde ich wg. Revisionierbarkeit mit XPS platten Auffüllen und evtl mit Dekorkiesel oder etwas ähnlichem aufhübschen.

Noch was: Dort wo wir die Schlauche von unen rauf eingeführt haben, gaben wir für den gefährdeten Bereich (ca. 0,5 m) einen Schutzschlauch drüber, weiß nicht mehr genau, was das war. Nur wegen einem evtl. Abdrücken...
Durchbohren kan ich mir nur schlecht vorstellen, weil die Schläuche rel. bockig sind - wg. dem benötigten Radius....
8.8.2012 12:04
ein Bild sagt mehr...
ein Bild sagt mehr...


Am Rand unserer solegrube habe ich noch ein Eleektrikerbandl auf kl. Holzpfählen befestigt...

Noch was: Das Platzl für den Ring wurde ca. 20-30 cm tiefer gegraben als die Kollektorfläche - weiß nicht warum...
Evtl. damit wir mit der Verlegetiefe geplant 120 cm und den Schichtringhöhen - 2 x 60 cm uns eine Toleranz nach unten geschafft haben?

Anschließend hab ich den Schachtboden mit Rollierung aufgefüllt - als Bodendecker.
Ich habe diesen Schacht NICHT drainagiert - entgegen dem Standard (?).
Tlw. steht da echt viel Wasser drin. Ich sehs positiv: Das ist mein Energiereservoir...
Im Winter ists blöd, wenn das abfriert UND ich eine Störung habe... Das Abfrieren ist aber den letzten Winter nicht passiert.
Im Störungsfall und hohem Wasserstand müsste die Tauchpumpe ran.
8.8.2012 13:50
unbedingt mit kabelsand einsandeln,
hat nicht nur mein installateur geraten, sondern auch der bagger fahrer ;).
unbedingt mit kabelsand einsandeln,

schutz vor allem der schläuche durch steinchen, ziegelbruch o.ä.

die soleleitungen kommen bei mir direkt durch ein 150er polokal ins NGB links im bild, war grad beim ausgraben und finden des rohrers :)):

die soleleitung wurde mit auf gut 2m länge bei der einleitstelle mit einem schutzmantel versehen.
abgedcihtet wurde da nichts, kann von innen bis am boden sehen, kein wasser o.ä. im rohr, bei heftigsten stark- und dauerregen
dann käme ggf. brunnenschaum zum einsatz.

gruß, alex
8.8.2012 13:51
ups, bild fehlt..
ups, bild fehlt..
8.8.2012 18:09
hallo
bei mir wurden die Leitungen nur in der Erde verlegt, ziegelbruch gabs nicht, da wir die Leitungen vor dem Hausbau verlegt haben.

die hatten ein 90° stück, dann der Verteiler, seitlich 2 Waschbetonplatten, da drauf kamen dann die Brunnenringen, inst haus gehen 2 Polokalrohre (auf Abstand) eines für Hin und eines für den Rücklauf,

hallo


hallo


hallo


lg
johannes
9.8.2012 9:52
...
Da wo beim schacht die vielen schlauch auf engen raum zusammenkommen muss man dort nicht isolieren ?
9.8.2012 10:09
hallo
wir haben es nicht gemacht, ich habe aber im Winter keine Minusgrade da unten sondern im schlimmsten Fall plus 2-3° Soletemperatur, ich habe im Jänner oder Februar den Deckel geöffnet und da war oben an den Verteilern etwas Eis, aber vermutlich auch durch die Minus Grade der Lufttemperatur,

lg
johannes
9.8.2012 11:30
...
kann mir mal einer erklären, was diese "verteiler" im garten sind?
meine sole-leitung geht in einem stück raus in den garten und kommt in einem stück wieder rein ins haus - nix mit unzähligen verteiler-stückeln.
hab somit auch keinen betonschacht oder etwas in der art....
9.8.2012 12:27
hallo
ich habe 5 schläuche a´100m und in dem Verteiler werden sie zusammengefasst, da könnte man auch einen Schlauch absperren falls mal undicht. ins Haus geht bei mir nur ein Schlauch rein und einer raus.


wieviele Schläuche hast du verlegt?

lg
johannes
9.8.2012 13:30
einen
durchgehend, ca. 250 lfm.
vielleicht hab ich deswegen keinen verteiler, da die schlauchlänge zu "kurz" ist.

gruß, alex

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