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Dämmung unter Bodenplatte


36 Beiträge | erstellt 10.1.2012 | letzte Antwort 21.2.2012
Dämmung unter Bodenplatte
HAllo Leute ich weiß leider nicht was ich machen soll. Ich habe mehrer BM in der Auswahl und der eine sagt ich soll die Bopla von unten mit 16cm XPS einpacken und der ander sagt wieder dass wir sie kalt ausführe sollen mit irgeneinem Thermofuß oder so??YTONG??

Ich weiß jetzt nicht wie ich argumentieren soll. Darüberhinaus weiß ich auch nicht wie es dabei mit Wärmebrücken aussieht oder aber auch mit dem EAusweis?? Ich würde ja eher die Variante mit den 16cm XPS unter der Bopla bevorzugen bin aber auch Laie.
Bitte um Hilfe oder zumindest Argumente für oder gegen eine der beiden VArianten!!!
mfg balance

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10.1.2012 12:11
my cent
mach beides

XPS unter der Bodenplatte und einen Thermofuss (die erste
Ziegelreihe wird in YTONG anstatt Ziegel ausgeführt)

Argumente für/wieder hm..
sind zwei unterschiedliche Dinge.
XPS für die Isolierung nach unten und der Thermofuss um eine
Kältebrücke zu verhindern.
10.1.2012 12:20

Ich werde diese Variante zur Sprache bringen. Danke mal für deinen Vorschlag.
Aber die Dämmung unter der Bopla komplett weglassen und dann nur oberhalb der Bopla dämmen halt ich für nicht so zielführend oder??
Schau ma mal
10.1.2012 12:50

ich hab 25cm XPS unter der platte.

Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man so einen ytong Thermofuß spürt außer in der Geldbörse..

und wichtig: wenn er dir XPS unter die platte legt frag unbedingt nach ob sie die Sauberkeitsschicht darunter eh betonieren! Alles andere is pfusch
10.1.2012 13:14

@balance: Hinterfrag mal wie lange die XPS unter der Bodenplatte halten... Können da nicht Ungeziefer wie Ameisen usw. beschädigen?
Wir haben nicht unter der Bodenplatte gedämmt, dafür im EG 30cm Fußbodenaufbau, damit wir mehr Isolierschicht einbringen können. Die Ytong Thermofüße haben wir auch in der ersten Ziegelreihe genommen...
10.1.2012 13:46

Zitat:
Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man so einen ytong Thermofuß spürt außer in der Geldbörse..



hab 16cm XPS unter der platte und auch keinen thermofuß.
lt. meinem BM und dem haustechniker hat das keine spürbaren auswirkungen, somit bin ich ganz bei secat.

innen nochmals 12cm styroporschüttung und 3cm EPS und die platte seitlich mit 20cm peremterdämmuung eingepackt.
das sollte dann doch genügen....
10.1.2012 14:05
@speedcat
warum hast du nicht gleich 15cm geschüttet? oder meinst du mit den 3cm die Rollisierung der FBH?
10.1.2012 14:20
@balance
hab mich auch sehr lange mit dem Thema beschäftigt und da wir unseren Keller auch als Wohnraum nutzen werden die Dämmung mittels Schaumglasschotter gemacht. Infos darüber findest du im Forum!
10.1.2012 14:26

Danke für eure Beiträge. Ich werde meinen BM damit konfrontieren wir werden sehen was er sagt.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
PS: Mein Aufbau lt. Plan sieht so aus:

16 cm XPS
25 Stb-Platte
Abdichtung
13cm Styr. BEton
3cm TSDP
7cm Estrich
1,5cm Belag

lg balance
10.1.2012 15:12
@secat
genau die mein ich :).

@balance. hab fast den identen aufbau, 12 schüttung, 6cm estrich, sonst alles gleich.
10.1.2012 15:32

Muss mich da mit einer Frage einklinken:
.
Ist Glasschaumschotter besser zur Isolierung als XPS? (Bei mir wird ca. 50cm Glasschaumschotter unter die Bodenplatte eingebracht)
10.1.2012 15:35
bei
trockenem untergrund bzw. kein grundwasser hätte ich auch GSS genommen.
wenn nass, verliert der GSS seine dämmwirkung!

XPS "säuft" sich nicht an, siehe z.b. umkehr(flach-)dächer und dämmt auch bei nässe.

gruß, alex
10.1.2012 16:04
@Nase
Ergänzend zu speeeedcat's post:
GSS hat einen schlechteren Dämmwert als XPS, ist aber, IMHO, leichter einzubringen.
Für den Energieausweis wird GSS nass gerechnet (Lamda=0,145), also noch schlechter als er eigentlich ist (Lamda 0,085) ;-(
11.1.2012 7:48
Dämmung unter der Bodenplatte
grundsätzlich zwischen einer außenliegenden und einer innenlegenden Dämmung zu unterscheiden. Da die innenliegende Dämmung keinen Druck standhalten muss kann hier mit billigen Materialen gearbeitet werden. Kaum aufzuwiegender Nachteil: Wärmebrücken, sowie die Tatsache, dass die eigentliche Speichermasse des Gebäudes (Bodenplatte) nicht zur Pufferung zur Verfügung steht. Das Gebäude kann zwar sehr schnell aufgeheizt werden, kühlt aber genauso schnell wieder aus. Ideal für Nebengebäude die nur sporadisch genutzt werden. Mittlerweile hat sich bei gut gedämmten Häusern die außenliegende Dämmung durchgesetzt weil hier wärmebrückenfrei aufgebaut werden kann. Jeder Dämmstoff, dessen Zwischenräume (Verlegespalten bei XPS Platten, Zwischenräume bei Schaumglasschotter) permanent mit Wasser gefüllt sind, verliert an Dämmwert. Während organische Dämmstoffe im Laufe der Zeit Wasser aufnehmen (auch XPS!), gibt Schaumglasschotter das angelagerte Wasser wieder ab (Glas). Die Bandbreite bei Schaumglasschotter reicht von 0,08 (trocken) bis 0,11 (nass). Dies hat man mittlerweile nun auch in Niederösterreich (Donau Uni Krems) verstanden und so auch akzeptiert.
11.1.2012 8:14
hallo,
aber wenn unterhalb der außendämmung der Bodenplatte sich rollschotter befindet, dann ist es doch unwahrscheinlich dass das XPS oder Glasschotter mit wasser gefüllt sind, bzw feucht sind?

lg
johannes
11.1.2012 8:45
Hi...
Den Thermofuß mußt nicht unbedingt mit Ytong Steinen mauern, ich hab die erste Ziegelreihe mit Perlit (lose Ware in Säcken) ausgefüllt, außen kam dann noch die Dämmung drüber.

Lg,
11.1.2012 10:42
@*tclm*
Das die Donau Uni Krems es verstanden hat, dass Lamda-nass zu hoch ist, mag richtig sein, aber im EA muss es dennoch verwendet werden!
11.1.2012 12:43
@johro
stimmt, das wasser kann ja wieder wegfliessen und das XPS oder GSS "abtrocknen".

@poidl: ist auch eine möglichkeit, es wird halt "nur" der (luft-)zwischenraum gedämmt, der ziegel selbst steht wieder auf der "kalten" platte an.

@all: kann wer eine berechnung reinstellen, wieviel tatsächlich an wärme verlorengeht?

ich denke, dass das überbewertet wird und rein am papier messbar ist - lass mich aber gern eines besseren belehren. grundsätzlich will ich die last meiner gesamten hütte nicht auf styropor gestellt wissen - deshalb meine entscheidung, innen, aussen und seitlich zu dämmen (wobei arnobau eh schon beschrieben hat, dass die peremeterdämmung seitlich am wichtigsten ist).
11.1.2012 14:17

Zitat:
grundsätzlich will ich die last meiner gesamten hütte nicht auf styropor gestellt wissen


Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Wenn man seine Bodenplatte dämmen will würde ich Glasschaumgranulat oder Glasschaumplatten empfehlen aber wenn es schlampig ausgeführt wird funktioniert sowieso nichts.

Zitat:
"Die Schaumglasplatten dürfen zur Wärmedämmung von erdberührten Wänden und Kellerfußböden aus mineralischen Baustoffen außerhalb der Abdichtung angewendet werden.
Die Schaumglasplatten können auch in Bereichen mit ständig oder langanhaltend drückendem Wasser (Grundwasser) verwendet werden, wobei die Platten maximal 12 m in das Wasser eintauchen dürfen."



http://www.bauphysik.tu-berlin.de/menue/forschung/bauphysik/wu-beton/

Bild 1 zeigt die nicht geflämmte Bodenplatte. Am besten ist es sich alles öfter durchzulesen. Sie werden bestimmt mehrere vernünftige Antworten auf die Fragen die hier im Forum gestellt werden finden.
MfG
11.1.2012 14:46

Wir haben Frostschürze ~90cm-Sockel aus Schalsteinen mit 12cm XPS eingepackt,innerhalb Rollschotter-PE Folie-12cm EPS-~30cm WU Beton Platte-geflämmt-9cm EPS-7cm Zemwntestrich-1,5cm Belag!
Die Perimeterdämmung wurde seitlich hochgezogen am Sockel und als Schalung für die Platte genommen!
Lg
11.1.2012 14:50
hallo
Hi Ferlin, das hört sich gut an bei dir aber ich nehme an die Folie liegt zwischen der Betonplatte und dem XPS (EPS habt ihr hoffentlich nicht?)

wir haben Frostschürze rundherum eingepackt mit 10cm XPS, darin Schotter, 10cm XPS vollflächig, Folie, 25cm Beton, dann darauf 7cm Styroporgranulat (inkl Kabel und Rohre), 1,5cm Styroporplatte mit Alufolie (darauf liegen die FBH-Rohre) und zum Schluss noch 7cm Zementestrich,

lg
johannes
11.1.2012 15:41
@johro
Jup da hast Recht XPS und mit der Folie auch...
Ist anscheinend die gängigste und nicht schlechteste Methode!
Lg

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