Relativ häufig sind Schlafzimmer vom
Schimmelbefall betroffen. Dies liegt oft
an schwer zu ändernden
Benutzungsverhältnissen:Einerseits
soll das Schlafzimmer kühl sein und wird
deshalb weniger beheizt, andererseits
bleibt in der Nacht das Fenster gekippt,
um frische Luft in das Zimmer zu lassen.
Bei solcher Benutzung kommt es dann
häufig zu Schimmelbefall im
Fensterbereich oder auch an
Außenwänden.
Vorteilhaft ist in solchen Fällen eine
mechanische Lüftung des Schlafzimmers.
Eine solche kontrollierte
Wohnraumlüftung ist bei Neubauten
immer öfter anzutreffen, in Altbauten
jedoch sehr schwer nachrüstbar. Bei
Schimmelflecken an der Außenwand sollten
Sie auch eine thermische Sanierung (z.B. Vollwärmeschutz)
in Betracht ziehen.
Wenn Sie keine Möglichkeit für
eine solche Sanierung haben, sollten Sie
zumindest allgemeine
Gegenmaßnahmen ergreifen.
Etwas
verbessern lässt sich die Situation auch
durch folgende Maßnahmen:
Lassen Sie keinesfalls am
Abend die (feuchte) warme Luft aus
beheizten Zimmern ins Schlafzimmer,
um es etwas zu temperieren! Auf diese Art
gelangt sehr viel Feuchtigkeit mit der
Luft ins Zimmer, die sich leicht an den
kühlen Wänden niederschlägt.
Temperieren Sie das Schlafzimmer
etwas (auch tagsüber), damit die Wände nicht zu
stark auskühlen.
Versuchen Sie, ob Sie nicht
auch im Schlafzimmer eine Stoßlüftung statt
der Dauerlüftung mit gekippten Fenstern
durchführen können. Versuchen Sie, ob es nicht
ausreicht, direkt vor dem Schlafengehen und dann
gleich nach dem Aufstehen, sowie mehrmals
tagsüber zu lüften