Die Küche ist aufgrund des erhöhten
Wasserdampfanfalls beim Kochen häufig
von Feuchtigkeitsproblemen betroffen. Oft
kann man durch richtiges
Benutzerverhalten die Situation
verbessern, manchmal ist es jedoch nur
durch bauliche Maßnahmen möglich. Wenn
Sie keine Möglichkeit für eine
thermische Sanierung haben, sollten Sie
zumindest allgemeine
Gegenmaßnahmen ergreifen.
Beim Kochen werde große Mengen an
Feuchtigkeit frei. Es ist daher
normal, dass sich die Feuchtigkeit
manchmal an kälteren Flächen (z.B.
Fenstern) niederschlägt. Wichtig ist
aber, dass die Feuchtigkeit dann schnell
weggelüftet wird, damit sie nicht von
den Wänden zu stark aufgenommen wird.
Nach dem Kochen
sollten Sie daher das Fenster ganz
aufmachen (je nach
Aussentemperatur 3-10 Minuten) und dann
wieder schließen. Wenn nötig, können
Sie diese Prozedur auch mehrmals
wiederholen. Dabei kommt jedesmal kalte
(trockene) Luft ins Zimmer, diese wird
erwärmt und nimmt dabei Feuchtigkeit
auf. Beim nächsten Öffnen des Fensters
verläßt die Feuchtigkeit mit der Luft
wieder den Raum.
Falsch wäre
es aber, das Fenster in Kippstellung zu
lassen. Dadurch kühlen die
Wände zu stark ab und es wird unnötig
viel Energie verbraucht.